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Landesinformationen Brasilien

ALLGEMEIN

Name: República Federativa do Brasil
Hauptstadt: Brasília
Fläche: 8.547.403,5 km2
Staatsform: Präsidiale Bundesrepublik
Bevölkerungszahl: 192.249.935 (Stand 31.12. 2009)
Bevölkerungsdichte: 22,49 Einwohner/km2 (Stand 31.12. 2009)
Hauptstadt: Brasília, 2.606.885 Einwohner (Stand 11/2009)
Landessprache: Portugiesisch
Lebenserwartung: Männer 69,1 Jahre, Frauen 76,7 Jahre (Stand 11/2008)
Durschnittliche Lebenserwartung: 72,8 Jahre (Stand 11/2008)
Höchste Erhebung: Pico da Neblina, mit 3.014,1m (Amazonas)
Hoheitszeichen: BR
Internet-TLD: .br
Telefonvorwahl: +55
Währung: Real BRL
Wehrpflicht: 12 Monate


nach obenWIRTSCHAFTS-ECKDATEN BRASILIENS

Brutto-Sozialprodukt: 1.572.839 US-Dollar (Stand 2008)
Inflationsrate: 4,4% (Stand 2009)
BIP pro Kopf: 10.100 US$ (Stand 2008)
BIP-Wachstum: 5,1 % (Stand 2008)
BIP-Anteil Landwirtschaft: 6,7 % (Stand 2008)
BIP-Anteil Industrie: 28 % (Stand 2008)
BIP-Anteil Dienstleistungen: 65,3 % (Stand 2008)


nach obenGESUNDHEIT UND SOZIALES

Öffentliche Gesundheitsausgaben (am BIP): 3,4 % (Stand 2009)
Öffentliche Ausgaben Bildung/Erziehung (am BIP): 4,6 % (Stand 2009)
Öffentliche Ausgaben Altersversorgung (am BIP): 11 % (Stand 2009)
Kindersterblichkeit: 2,4 % (Stand 2008)
Kinderunterernährung: 6,3 % (Stand 2008)
Armutsrate (Familien mit Einkommen bis halber Mindestlohn): 23,5 % (Stand 2007)
Frauenanteil an den Beschäftigten: 47,2 % (Stand 2008)
Analphabetenrate: 10% der über 15-jährigen (Stand 2008)


nach obenEXPORTWELTMACHT BRASILIEN

(jeweils die drei wichtigsten Länder in der Reihenfolge ihrer Exportwerte)
Soja => USA – Brasilien – Argentinien (FAOSTAT 2007)
Zucker => Brasilien – Thailand – EU (FAOSTAT 2007)
Eisenerz => Australien – Brasilien – Indien (2009)
Kaffee => Brasilien – Vietnam – Kolumbien (2009)
Geflügel => USA – Brasilien – Niederlande (FAOSTAT 2007)
Orangensaftkonzentrat => Brasilien – Belgien – USA (FAOSTAT 2008)
Rindfleisch => Brasilien – Australien – Indien (FAOSTAT 2008)
Ethanol => Brasilien – USA – EU (2009)
Tabak => Brasilien – USA – Indien (2006)


nach obenUMWELT, TOURISMUS

Geschützte Gebiete: 8,3 % der Landesfläche (Stand 2008)
Bewaldet: 3'300'000 km², Rodung (jährlich): 11'025 km² (Stand 2007)
Verwendung des Süsswassers: Landwirtschaft 62 %, Industrie 18 %, Haushalte 20 % (Stand 2009)
Tourismus: 5'050’000 Besucher (Stand 2008)
Einnahmen: 5,785 Mrd. USD (Stand 2008)

Top-Besucher pro Länder (Stand 2008)
01º Argentinien mit 1.017.675 Gästen
02º USA mit 625.506 Gästen
03º Italien mit 265.724 Gästen
04º Deutschland mit 254.284 Gästen
05º Chile mit 240.087 Gästen
06º Portugal mit 222.558 Gästen
07º Paraguay mit 217.706 Gästen
08º Frankreich mit 214.440 Gästen
09º Spanien mit 202.624 Gästen
10º Uruguay mit 199.403 Gästen
20º Schweiz mit 61.169 Gästen

Beliebteste Reiseziele internationaler Touristen (Stand 2008)
01º Rio de Janeiro (31,4%)
02º Foz de Iguaçu (17,3%)
03º São Paulo (13,6%)
04º Florianópolis (12,8%)
05º Salvador (12,6%)
(keine neue Daten vorhanden!)

Beliebteste Reiseziele Geschäfts-Touristen (Stand 2008)
01º São Paulo (49,6%)
02º Rio de Janeiro (22,5%)
03º Porto Alegre (8,2%)
04º Curitiba (5,5%)
05º Belo Horizonte (4,2%)
(keine neue Daten vorhanden!)


nach obenERGÄNZUNG

Brasilianische Lebensfreude ist Reisegrund Nummer Eins
Brasilia, 11. November 2009
Brasilien-Touristen schätzen besonders die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Gastgeber in Südamerikas grösstem Land und wählen sie zum Besten, was das Land seinen Gästen zu bieten hat. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie der brasilianischen Tourismusorganisation Embratur, die zeigt, was internationale Touristen an Brasilien am meisten schätzen.

Beliebteste Stadt des Landes ist laut ausländischen Besuchern Rio de Janeiro. Nach den Brasilianern selbst, die in der Studie von 45 Prozent der befragten ausländischen Gäste als "Das Beste an Brasilien" genannt werden, folgen Natur und Naturschönheiten (23 Prozent), Meer und Strände (18 Prozent), Sonne und tropisches Klima (14 Prozent) sowie die Vielfalt des Landes (9 Prozent).

Die Befragung wurde im Juni 2009 durchgeführt. Insgesamt nahmen mehr als 2.400 Personen aus 27 Ländern teil, die das Land zuvor besucht hatten. "Trotz der grossen Herausforderungen, die wir noch vor uns haben, zeigt diese Studie, dass es über 90 Prozent der ausländischen Besucher in Brasilien gefallen hat und sie das Reiseziel an Freunde und Verwandte weiterempfehlen", bekräftigt der Minister für Tourismus, Luiz Barretto.

Unter den Städten des Landes belegt Rio de Janeiro auf der Beliebtheitsskala der Touristen mit 45 Prozent der ersten Platz, gefolgt von São Paulo (16 Prozent), Salvador (5 Prozent), Florianópolis (3 Prozent) und Fortaleza (3 Prozent).

Bei den landestypischen Spezialitäten wurde zuerst die Feijoada, der brasilianische Bohneneintopf, von 20 Prozent der Befragten erwähnt, gefolgt vom Churrasco, dem brasilianischen Barbecue mit gegrilltem Fleisch (16 Prozent), feijão com arroz, Reis mit Bohnen (9 Prozent) und Fleischgerichten (9 Prozent).

Bei der Frage nach den berühmtesten nationalen Symbolen gab es eine Überraschung:
24 Prozent nannten die Landesflagge, gefolgt von der Christusstatue in Rio (17 Prozent), Fussball (7 Prozent) und dem Corcovado, Zuckerhut (6 Prozent).

“Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass die brasilianische Lebensart und unsere Kultur internationale Gäste begeistern und fesseln“, erläutert Jeanine Pires, die Geschäftsführerin von Embratur. “Brasilien wird als ein aufstrebendes Land wahrgenommen, das sich einen neuen Platz in der Welt erobert. Mit der Ausrichtung der Fussball -Weltmeisterschaft 2014 und den Olympischen Spielen 2016 werden wir zudem verstärkt im Rampenlicht der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen.“

Weitere Ergebnisse der Umfrage:
Weit weg von Klischees
Das Klischee der hübschen Mulattinnen scheint bei den Touristen heutzutage kaum noch eine Rolle zu spielen. Befragt nach den Bewohnern des Urlaubslandes spielte nur 1 Prozent der Besucher auf die schönen Frauen an, während 25 Prozent auf die Lebensfreude der Menschen Bezug nahmen und 18 Prozent die Freundlichkeit sowie den sympathischen Gesamteindruck der Einheimischen (18 Prozent) hervorhoben.

Musik und Sport
Die meisten Touristen (46 Prozent) assoziieren den Samba mit Brasilien, für jeweils 9 Prozent sind die brasilianische Popmusik, die Música Popular Brasileira, und der Forró, die Tanzmusik aus dem Nordosten, ein Markenzeichen. 7 Prozent nennen bei der Frage nach brasilianischer Musik den Bossa Nova. Der Fussball bleibt mit 85 Prozent unangefochten an der Spitze der Nennungen.

Naturschönheiten
Die Strände werden mit 28 Prozent an erster Stelle genannt, wenn es um die Naturschönheiten Brasiliens geht. Darüberhinaus begeistern aber auch die Urwälder (18 Prozent), die Stadt Rio de Janeiro (16 Prozent) und die Iguaçu- Wasserfälle (7 Prozent) die ausländische Besucher.

Was weniger gefällt 22 Prozent der Befragten kritisierten Gewalt, Kriminalität und Überfälle. Die Armut wurde von 18 Prozent erwähnt, gefolgt von einem Mangel an Sicherheitskräften und Polizei (15 Prozent). Verkehrsprobleme und die schlechte Beschilderung der Strassen empfinden 11 Prozent der Befragten als negativ. 7 Prozent beklagen die hohen Kosten. Dennoch: Immerhin 10 Prozent der Touristen konnten keinerlei Negativ-Punkte finden und fühlten sich rundum wohl.

Über die Studie:
Befragt wurden insgesamt 2.405 Personen, ausschliesslich Touristen aus dem Ausland, die nach Brasilien gereist waren, darunter Urlaubsreisende, Businesstouristen und sonstige Besucher, die mindestens drei Tage im Land verbracht hatten. Das Alter der Befragten reichte von 18 bis 75 Jahren.

Die Teilnehmer der Umfrage haben ihren festen Wohnsitz in einem der folgenden Länder: Argentinien, Chile, Peru, Kolumbien, Paraguay, Uruguay, Mexiko, Vereinigte Staaten von Amerika, Kanada, Portugal, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Grossbritannien, Niederlande, Schweden, Schweiz, Russland, Belgien, Dänemark, Finnland, Norwegen, Japan, China, Südkorea und Indien.

Zur Auswahl der Umfrageteilnehmer: Im Wartebereich des Flughafens wurden Urlauber direkt vor ihrer Heimreise und am Ende ihres Aufenthalts in Brasilien angesprochen und interviewt.

Die Studie wurde im August 2009 fertig gestellt. Umsetzung: Embratur (Brasilianisches Fremdenverkehrsinstitut) und Zaytec
Quelle: brasilien Aktuell

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