Kurioses über Schmetterlinge

Veröffentlicht am 23. Januar 2011
Was gibt es kurioses über die Schmetterlinge zu berichten?

Nachfolgend einige Beispiele:

  • Die Farben der Raupe eines Monarch-Falters dienen der Verteidigung – im Allgemeinen werden sie deshalb von Vögeln und anderen Insektenfressern verschmäht.
  • Die Falter benutzen ihre individuelle Färbung, um vom Geschlechtspartner der gleichen Spezies erkannt zu werden.
  • In Frankreich verbindet man das Erscheinen des Nachtfalters „Porcelaine“, der sich auf einem Vorhang niedergelassen hat, mit einer guten Nachricht.
  • Die Fühler (Antennen) der Schmetterlinge sind ihr bedeutendstes Sinnesorgan (ähnlich einer Nase).
  • Wohin verschwinden die Schmetterlinge, wenn es regnet?
    Sie verstecken sich unter Blättern und anderen vegetativen Materialien – sie schlüpfen in Baum- und Felsspalten.
  • Wovon ernähren sich die Schmetterlinge?
    Viele Arten trinken den Nektar von Blumen und Blüten – andere ernähren sich von Pollen, fauligen Früchten, Tierdung und Baumharz.
  • Wie kommunizieren Schmetterlinge miteinander?
    In erster Linie mittels chemischer Signale. Einige Arten sind auch in der Lage, Töne zu produzieren.
  • Wie lange leben Schmetterlinge?
    Das hängt von der Art ab – viele Schmetterlinge leben nicht länger als ein paar Wochen, jedoch einige Wander-Schmetterlinge können viele Monate leben. Der Monarch, zum Beispiel, lebt zirka 10 Monate.
  • Wie ist die Überwinterung der Schmetterlinge?
    Schmetterlinge sind Kaltblüter und können winterliche Bedingungen nicht in aktivem Zustand überdauern. Aber sie können in geschützten Unterschlüpfen durchaus überwintern.
  • Was ist ein Schmetterling?
    Schmetterlinge sind Insekten – dazu gehören auch die Nachtfalter. Schmetterlinge sind fast alle tagaktiv und sie ernähren sich von Nektar und Früchten im Zustand der Zersetzung. Die Mehrheit der Schmetterlingsarten besitzt Flügel mit lebendiger Farbgebung, und man kann sie im Freien leicht identifizieren.
  • Mehr als die Hälfte aller auf unserem Planeten existenten Tiere sind Insekten – mit zirka 715.000 Arten. Wenn man ihre enorme Zahl bedenkt, so wundert man sich eigentlich, dass man sie kaum als „Aushängeschilder“ für den Schutz und die Erhaltung der Natur benutzt!
  • Die Schmetterlinge sind Tiere, die seit Millionen von Jahren evoluieren. So wie andere Spezies auch, mussten sie sich verschiedene Male den Veränderungen unseres Planeten anpassen, um nicht auszusterben und unsere Augen mit ihrem lebendigen Farbenspiel und ihrem harmonischen Sonnentanz auf der Suche nach Nahrung zu erfreuen.