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Es gibt vier Arten von Zahnbestückung der Schlangen: Charakteristische Zahnbestückung von ungiftigen Schlangen: AGLYPH Fehlen von längeren, gefurchten oder hohlen Zähnen, welche mit einer eventuellen Giftdrüse verbunden sein könnten (A – Fehlen, Glifos = Kanal) OPISTOGLYPH Präsenz von einem oder zwei Paaren gefurchter Zähne im hinteren Teil des Mauls – länger als die anderen Zähne und mit einer Giftdrüse verbunden. Schlangen mit der Art von Giftzähnen gelten im Allgemeinen als ungiftig, weil durch ihren Biss nur in seltenen Fällen Gift injiziert werden kann – wegen der besonderen Abseitsstellung ihrer Giftzähne. (Opistos = hinten, Glifos = Kanal) Charakteristische Zahnbestückung von giftigen Schlangen: PROTEROGLYPH Präsenz eines festen Zahnpaares vorne im Maul, tief gefurcht und nur wenig länger als die übrigen Zähne – zum Beispiel bei den echten Korallenschlangen. (Protero = vorne, Glifos = Kanal). SOLENOGLYPH Präsenz eines einklappbaren, hohlen Zahnpaares vorne im Maul – sie sind lang (1 bis 2 cm) und gekrümmt. Bei geschlossenem Maul liegen sie abgeknickt, parallel zum Gaumen an – und werden beim Öffnen des Mauls um 90 Grad nach vorne geklappt – wie bei den "Jararacas", den Klapperschlangen und den "Surucucus". (Soleno = mobil, Glifos = Kanal). |
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