Jatobá

Veröffentlicht am 22. Dezember 2009

Lateinisch: Hymenaea courbaril
Familie: CAESALPINOIDEAE

Normalerweise hat er eine Höhe von 20 m, kann aber durchaus auch 30 m erreichen – sein Stamm erreicht einen Durchmesser von 1 m. Die Krone ist locker und offen, die Blüten sind prächtig und Hermaphrodit. Eine relativ anspruchslose Pflanze, was die Güte des Bodens betrifft – sie kommt vom Norden bis in den Süden Brasiliens regelmässig vor. Die Frucht ist eine längliche Schote von zylindrischer Form, in der die gelblichen Samen eingebettet sind – abgeflacht und zwischen eins bis acht an der Zahl. Sie sind umgeben von einer mehlig-frischen süsslichen Fruchthülle von cremiger Farbe, mit angenehmem Geruch und Geschmack. Erst nach 8 Jahren bringt der Baum die ersten Früchte hervor, die im Monat Juli reifen.

Kuriositäten
In der Sprache der Guaraní-Indianer bedeutet „Jatobá“ –  „zähes Blatt“. Der Samen und der Saft des Baumes gelten als gute Stärkemittel – das Harz aus seinen Früchten wird in der Medizin verwendet und auch als Lack. Das Holz ist besonders hart im Schnitt und resistent gegen Insekten, weshalb man es auch beim Brückenbau, für Pfosten und im Schiffsbau einsetzt.