Cupuaçu

Veröffentlicht am 22. Dezember 2009

Lateinisch: Theobroma grandiflorum
Familie: STERCULIACEAE

CupuacuGehört zur Familie des Kakao-Baums original aus dem Amazonas. Als kultivierter Baum etwa 10 m hoch, als wildwachsender Baum bis zu 18 m. Einfache ovale Blätter bis zu 35 cm Länge – von rostbrauner Farbe auf der einen Seite. Die dunkelroten Blüten sitzen direkt am Stamm und an den Ästen. Die Frucht ist oval – etwa 25 cm lang – von harter und glatter Schale in kastanienbrauner Farbe. Das Fruchtfleisch ist weiss, säuerlich-aromatisch. Die Früchte reifen von Januar bis Mai – weniger üppig in den Monaten Februar bis April.

Kuriositäten
Die Cupuaçu-Frucht ist sehr wohlschmeckend und kann ein Gewicht von bis zu 2 kg erreichen. Ein solcher Baum produziert etwa 20 Früchte pro Jahr. Saft, Speiseeis und Süssigkeiten aus dem Fruchtfleisch sind in ganz Amazonien sehr beliebt. Die „Cooperativa Tome-Açú“, im Bundesstaat Amazonas, ist eines der grössten Anbaugebiete und Produktionsstätten von Cupuaçu in Brasilien – mit mehr als 600 Hektar Pflanzung – hier haben zuerst die Japaner versucht, Pfeffer anzubauen. 1 kg Cupuaçu nature kostet etwa R$ 0.50 (USD 0.20), das bessere Geschäft ist allerdings die Nur-Produktion von Fruchtfleisch, welches pro Kilo R$ 2.00 (etwa USD 0.90) bringt. Der Extrakt aus den Blättern wird bei der Behandlung von Bronchitis und Niereninfektionen angewendet. Aus den Kernen gewinnt man ein exzellentes Öl zur Fabrikation des „Cupulate“ (Schokolade aus Cupuaçu) und der Verwendung in der Kosmetik-Industrie.