Kolbenfinger-Laubfrosch – Sapo-martelo

Veröffentlicht am 3. Juni 2011

Deutsch: Kolbenfinger-Laubfrosch
Portugiesisch: Sapo-martelo
Spezies: Hypsiboas faber
Familie: Hylidae (Laubfrösche)

Entrenched
Waking Up
Suite
Hypsiboas faber
Frieza
Blacksmith Tree Frog (Hypsiboas faber)
Little frog
Blacksmith tree frog 2
Blacksmith tree frog 1
Sapo-ferreiro (Hypsiboas faber)
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Hypsiboas faber
Hypsiboas faber
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Vorkommen

Weit verbreitet in Brasilien – vom Nordosten bis hinunter nach Argentinien.

Lebensraum

Bewaldete Areale des Atlantischen Regenwaldes und des Cerrado – na den Ufern von Lagunen und Sümpfen.

Nahrung

Im Larvenstadium (Kaulquappen) ernähren sich einige Amphibien nicht – sie zehren von den Reserven aus dem Ei. Aber die Mehrheit frisst Algen und verwesende Reste von Pflanzen. Andere sind Fleischfresser (Exotrophen).

Fortpflanzung

Im Bundesstaat Espirito Santo hat er den Beinamen “Sapo-paneleiro“ (Topf-Frosch), der sich auf die Form seines Nestes bezieht. Es wird vom Männchen gebaut, das sich darin zum Quaken etabliert – und das kann Stunden dauern, bis ein Weibchen erscheint, um das Nest zu inspizieren – was sie entweder akzeptiert, oder auch nicht. Die Eier sind durch eine Gel-Schicht geschützt – etwa 3.000 – sie werden im Wasser abgelegt, wo die Larven ihre ersten Tage verbringen.

Beschreibung

Dieses Amphibium, das man in Brasilien auch unter den volkstümlichen Namen “Sapo-ferreiro“ (Schmied-Frosch) und “Sapo-paneleiro“ kennt, hat drei besondere Merkmale:

Zum ersten: ist das Männchen kleiner (75 mm) als das Weibchen (105 mm).

Zum zweiten: ist sein Quaken von ganz besonderer Art, mit dem das Männchen seine Partnerin anlockt. Es hört sich an wie ein Hammer, der auf einen Amboss geschlagen wird – daher sein anderer volkstümlicher Name. Übrigens, wenn er seine Stimme erhebt, pflegt er sowohl Beutemacher als auch Konkurrenten von weither ebenfalls anzulocken. Resultat: Territoriale Kämpfe zwischen Kontrahenten um die Gunst eines Weibchens sind häufig.

Und schliesslich zum dritten – es betrifft das Überleben der Larven: Sie sind in der Lage, sich auch mit wenig Sauerstoff im Wasser zu entwickeln – wenn zum Beispiel die Lagune austrocknen sollte, können sie länger als 24 Stunden im restlichen Schlamm überleben. Die Larven – oder Kaulquappen – brauchen zirka ein Jahr, bis sie das erwachsene Frosch-Stadium erreicht haben.