Gelbe Sattelkröte – Sapinho-pingo-de-ouro

Veröffentlicht am 3. Juni 2011

Deutsch: Gelbe Sattelkröte
Portugiesisch: Sapinho-pingo-de-ouro
Spezies: Brachycephalus ephippium
Familie: Brachycephalidae (Sattelkröten)

Brachycephalus ephippium (Brachycephalidae), Atlantic rainforest
Brachycephalus ephippium (Brachycephalidae), Atlantic rainforest
Brachycephalus ephippium (Brachycephalidae), Atlantic rainforest
Brachycephalus ephippium
Brachycephalus ephippium
Brachycephalus ephippium
AF002922
Smallest frog in the world
Golden droplet frog
Pumpkin Toadlet (Brachycephalus ephippium), REGUA, Brazil
Anura: Brachycephalidae
Anura: Brachycephalidae
Anura: Brachycephalidae
AF002922
Brachycephalus ephippium
Brachycephalus ephippium
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Vorkommen

In den brasilianischen Bundesstaaten Bahia bis nach Paraná.

Lebensraum

Feuchte Waldgebiete (wie der Atlantische Regenwald und jener in der Serra da Mantiqueira), ausserdem in der Region von Campinas (Bundesstaat São Paulo), in Waldgebieten des Planalto, auf einer Höhe über 1.000 Metern.

Nahrung

Noch gibt es keine Ergebnisse betreffs ihrer Ernährung.

Fortpflanzung

Die Eier werden in kleinen Erdspalten abgelegt, unter Blättern, und wieder zugescharrt mit Erde. Das Gelege, stets auf dem Boden, enthält wenige, farblose Eier, die reich an nutritiven Reserven sind. Die Jungen schlüpfen in diesem Fall schon als fertige kleine Kröten – das Larvenstadium entfällt, und deshalb ist auch kein Gewässer im Umfeld dieser Amphibien notwendig.

Beschreibung

In Brasilien hat man dem Winzling verschiedene volkstümliche Namen gegeben, die seiner goldgelben Farbe Rechnung tragen: “Sapinho-dourado“ oder “Pingo-de-ouro“ und “Botão-de-ouro“ – und, wie der Name ebenfalls andeutet, ist die kleine, nur etwa 20mm grosse Kröte, sehr auffallend gefärbt. Diese grelle Färbung mag mit einem Toxin auf seiner Haut in Verbindung stehen (scheinbar als Verteidigung gegen Beutemacher).

An den Händen hat das Tierchen jeweils nur zwei Finger, an den Hinterbeinen drei. Im Gegensatz zu anderen Kröten springt es kaum sondern pflegt eine recht eigenwillige Gangart – manchmal auf dem Boden und manchmal in Bromelien.

Es ist tag- und nachtaktiv. Manchmal trifft man es sogar in Gruppen, am frühen Morgen, wenn die Tiere sich von den Sonnenstrahlen wärmen lassen (besonders nach den starken Regengüssen des Sommers).