Ehrhardts Laubfrosch – Perereca-verde

Veröffentlicht am 3. Juni 2011

Deutsch: Ehrhardts Laubfrosch
Portugiesisch: Perereca-verde
Spezies: Aplastodiscus ehrhardti
Familie: Hylidae (Laubfrösche)

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Vorkommen

Endemisch im Atlantischen Regenwald – besonders im Norden des Bundesstaates Santa Catarina.

Lebensraum

Seen, Tümpel, Bäche und Sümpfe.

Nahrung

In der Larven-Phase (Kaulquappen) ernähren sich einige Amphibien nicht – sie zehren von den Reserven aus dem Ei. Aber die Mehrheit frisst Algen und verwesende Reste von Pflanzen. Andere sind Fleischfresser (Exotrophen).

Fortpflanzung

Die Froschlurch-Amphibien reproduzieren sich innerhalb von aquatischen Ambientes, ausserdem in so genannten Mikro-Ambientes, die Wasser zu speichern vermögen (wie Bromelien oder Baumlöcher) – und wenn die nicht vorhanden sind, dann an feuchten Stellen. Bis jetzt kennt man 39 unterschiedliche registrierte Reproduktionsarten dieser Spezies. Die gebräuchlichste ist eine Eiablage direkt im Wasser, wo die Larven aus den Eiern schlüpfen und sich sofort in ihrem idealen Ambiente befinden. Vorzugsweise wählt das Weibchen dieser Aplastodiscus ehrhardti Spezies Bäche mit kristallklarem Wasser inmitten des Waldes für ihre Nachkommenschaft aus.

Beschreibung

Wie so viele Tiere, die unter der Zerstörung ihres angestammten, natürlichen Lebensraumes leiden, so auch dieser Frosch, der endemisch an den Fortbestand des Atlantischen Regenwaldes gebunden ist, und der auch dort nur in einem ganz bestimmten Gebiet exklusiv vorkommt – im Norden des Bundesstaates Santa Catarina.

Der Waldstreifen, an den er gebunden ist, ist nicht gross und wie der gesamte Atlantische Regenwald (von dem in ganz Brasilien nur noch ein kümmerlicher Rest von 7% übrig ist) andauernd bedroht. Das Problem, ausser dem Schwund des Grüns, ist besonders die zunehmende Verschmutzung der Bäche, in denen die Kaulquappen sich entwickeln.

Das männliche Amphibium – seine Grösse beträgt zirka 37 mm – wie bei den anderen Individuen seiner weit verbreiteten Familie auch, ist der “Sänger“: Er quakt entweder angeklammert an ein Schilfrohr, von der Krone eines Busches oder aus der Höhe eines Baumes aus.