Brasiliens Spechte

Veröffentlicht am 18. Mai 2012

Einige Specht-Spezies in Brasiliens. Grössere und kleinere, auffälligere und diskretere Vertreter aus der Familie Picidae

Pica-Pau-Rei – Scharlachkopfspecht

(Campephilus robustus)

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Der König der brasilianischen Spechte, und der grösste Vertreter. Er misst zirka 36 cm und wiegt 200 g. Kommt vor vom Bundesstaat Goiás bis nach Rio Grande do Sul – und über die Grenzen hinaus bis Argentinien und Paraguay. Er pflegt sich in zwei getrommelten “Silben“ bemerkbar zu machen: “do-plop“.

Pica-Pau-De-Barriga-Vermelha – Rothalsspecht

(Campahilus rubricollis)
Der zweitgrösste Vertreter der brasilianischen Spechtarten – er ist von Venezuela und den Guyanas bis nach Mato Grosso verbreitet. Er misst zirka 34 cm.

Pica-Pau-De-Banda-Branca – Linienspecht

(Dryocopus lineatus erythrops)

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Einer der grössten Arten und leicht zu finden – misst zirka 33 cm. Sowohl Männchen wie Weibchen trommeln kontinuierlich.

Pica-Pau-Anão-Barrado – Zebrazwergspecht

(Picumnus cirratus)

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Er ist der häufigste seiner Art – er misst zirka 10 cm und wiegt 11 Gramm. Während der Fortpflanzungsperiode hängt sich das Männchen mit seinen Füssen an Zweigen auf – wahrscheinlich um die Weibchen anzulocken – und trommelt dann vehement an den Stamm des Baumes in halber Höhe.

Pica-Pau-Anão-Da-Caatinga – Ockerzwergspecht

(Picumnus limae)

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Diese Spezies mit gelbem Bauch, einer braunen “Weste” und einem schwarzen Kopf mit weissen Tupfen, kommt im brasilianischen “Sertão“ (halb-trockene Region) der Bundesstaaten Alagoas und Ceará vor. Wenn er fliegt, bringt sein Flügelschlag ein Summen hervor, wie die Kolibris. Er misst 10 cm.

Pica-Pau-Anão-Dourado – Goldstirn-Zwergspecht

(Picumnus aurifrons)

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Die kleinste Specht-Spezies, mit zirka 7,5 cm Länge. Lebt in Amazonien und präsentiert unterschiedliche Färbungen in verschiedenen Regionen.

Pica-Pau-Louro – Blassschopfspecht

(Celeus lugubris)

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Er kommt nur in Waldgebieten des Pantanal von Mato Grosso und benachbarten Arealen vor – inklusive in Bolivien, Paraguay und Argentinien. Er misst um die 27 cm.

Pica-Pau-Amarelo – Strohspecht

(Celeus flavus)

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Weit verbreitet, lebt er innerhalb von offenen Waldungen und Kakaoplantagen. Manchmal kommt er auf den Boden und besudelt sich mit Schlamm, so ist er kaum zu entdecken. Körperlänge zirka 25 cm.

Pica-Pau-De-Cabeça-Amarela oder João-Velho – Blondschopfspecht

(Celeus flavescens)

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Körperlänge zirka 27 cm – er ernährt sich von Beeren und Früchten, ausserdem von Insektenlarven und ihren Eiern.

Benedito-De-Testa-Amarela – Goldmaskenspecht

(Melanerpes flavifrons)

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Er präsentiert sich gern mit seinen schreienden Farben und viel Lärm. Fliegt von Wipfel zu Wipfel und schreit dabei “Benedito“ – was seinen volkstümlichen Namen erklärt. Seine Länge beträgt zirka 19,5 cm.

Pica-Pau-Do-Campo – Feldspecht

(Colaptes campestris)

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Eine sehr häufige Art, die in kleineren Gruppen lebt und sich von Ameisen und Termiten ernährt. Körperlänge zirka 32 cm. Fliegt in einer charakteristischen Art und Weise, bei der sich schnelle Flügelschläge abwechseln mit Intervallen, bei den die Flügel geschlossen sind.

Pica-Pau-Verde-Barrado – Grünbindenspecht

(Colaptes melanochlorus)

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Bewohnt sowohl Waldränder als auch “Cerrados” mit offener Vegetation. Lässt sich gern auf den Wipfeln von Palmen nieder, um von dort oben seine Schreie in alle Richtungen zu senden. Er kommt auch auf den Boden, um Insekten zu jagen, wie der “Pica-pau-do-campo“ – misst etwa 26 cm.

Pica-Pau-Branco ou Birro – Weissspecht

(Melanerpes candidus)

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Lebt in kleineren Gruppen, und in der Fortpflanzungsperiode vollführt er eine exhibitionistische Flugakrobatik. Er misst wenig mehr als 28 cm.