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Urutau

Veröffentlicht am 17. Dezember 2009 unter Vögel Brasiliens

Ordnung: CAPRIMULGIFORMES
Familie: Nyctibiidae
Spezies: Nyctibius griseus
Deutsch: Urutau-Tagschläfer
Englisch: Common Potoo, Grey Potoo

Urutau - Common Potoo - In Nature
Urutau - Common Potoo - In Nature
Urutau - Common Potoo - In Nature
Urutau - Common Potoo - In Nature
Urutau - Common Potoo - In Nature
Urutau - Common Potoo - In Nature
COMMON POTOO Wing Stretch. Nyctibius griseus near Mindo in Northwestern Ecuador. Photo by Peter Wendelken.
Urutau - Common Potoo - In Nature
Urutau - Common Potoo - In Nature
Urutau - Common Potoo - In Nature
Urutau - Common Potoo - In Nature
Urutau - Common Potoo - In Nature
Urutau - Common Potoo
Este Bienparado común enfrenta su primer día sin su madre. Allí adoptará su plumaje oscuro y volará a otra rama para devolver el lugar a su progenitora. Este es el segundo pequeñuelo que veo nacer este semestre en el mismo lugar.
Ibijau gris - San Sebastian de la Selva/Misiones/Argentina_20171106_014-1
Sacarle detalles a pura contraluz a este Nyctibius griseus fue complejo pero algo logré. Que alegría saber que luego de perderse por unos días volvió a su rama original a decir presente.
Diese Fotos stammen aus der Flickr Foto-Community und werden gemäß der Flickr-RSS API abgebildet.

Körperlänge: 37 cm, Gewicht: Männchen zwischen 160 und 190 g. Örtlich verbreitet in ganz Brasilien, inklusive an der Peripherie von Städten wie Rio de Janeiro. Man findet ihn auch von Costa Rica bis Bolivien, in Argentinien und Uruguay.

Häufig an der Peripherie von Wäldern, auf Savannen mit vereinzelten Bäumen und „Cerrados“. Ernährt sich von nachtaktiven Insekten, besonders von grossen Nachtfaltern, Termiten und Käfern, die er im Flug jagt. Niemals setzt er sich auf den Boden, aber auf Äste, Pfosten, Zäune und Baumstümpfe.

Besitzt eine bei Vögeln einmalige, körpereigene Einrichtung, die man als „magisches Auge“ bezeichnet hat: Zwei schmale Vertiefungen über den Augenlidern, die ihm erlauben, lange Zeit unbeweglich zu verharren und seine Umgebung zu beobachten, selbst mit geschlossenen Augen.

So wird er selbst bei Tag und im offenen Gelände unsichtbar für das menschliche Auge – man übersieht ihn auf seinem Ast, dem er sich in einer unvergleichlichen Mimikri anzupassen versteht. Legt nur ein Ei in Vertiefungen von Baumstümpfen oder Ästen – wenige Meter über dem Boden – die Brutzeit währt 33 Tage. Das Junge verbleibt etwa 7 Wochen im Nest.

Es gibt einen Aberglauben in Amazonien, der besagt, dass die Schwanzfedern vom „Urutau“ die Jungfernschaft beschützen. Also fegt die Mutter mit einem Besen aus diesen Schwanzfedern täglich unter den Hängematten ihrer Töchter.

Man nennt den Vogel auch „Mãe-da-lua, Kúa-kúa“ und „Uruvati (indianische Namen aus Mato Grosso). In der Tupi-Sprache bedeutet „Urutau“: Geistervogel.

Vogelruf:

Video Copyright: „SECS“ Aves do Pantanal