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Biguá

Veröffentlicht am 6. Dezember 2009 unter Vögel Brasiliens

Ordnung: PELECANIFORMES
Familie: Phalacrocoracidae
Wissenschaftlich: Phalacrocorax brasilianus
Deutsch: Ohrenscharbe
Englisch: Black-faced Cormorant

Ohrenscharben
Ohrenscharbe
Brütende Ohrenscharbe
Ohrenscharben
Ohrenscharben trocknen ihr Gefieder
Ohrenscharbe mal herangezoomt
Ohrenscharbe im Brutgebiet
Ohrenscharbe beim Fischen
Ohrenscharbe hechelt in der Sonne
Spring cormorant
Cormorant on a branch
Colony
Royal tern / Thalasseus maximus, double-crested cormorant / Phalacrocorax auritus, brown pelican / Pelecanus occidentalis
Ohrenscharben, Florida
Ohrenscharben, Nova Scotia Südküste
Double-crested cormorant / Phalacrocorax auritus
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Körperlänge: 70 cm, Gewicht: im Bereich von 1,3 kg. Verbreitet über ganz Brasilien – vom südlichen Teil der USA bis zum südlichsten Zipfel von Südamerika. Bewohnt die Ufer von Süsswasserseen, Flüsse, Mündungsgebiete und Inseln in der Nähe der Küste. Schwimmt gut mittels Schwimmhäuten an seinen Füssen, ernährt sich von Fischen und Krebsen des Süsswassers.

Baut sein Nest auf Bäumen innerhalb überschwemmter Areale – manchmal auch innerhalb der Kolonien von Reihern – legt 6 kleine Eier von hellblauer Färbung, die von einer groben Kalkkruste bedeckt sind. Die Brutzeit dauert ungefähr 24 Tage. Er ist ein sehr geselliger Vogel, den man fast immer innerhalb grosser Kontingente beobachten kann.

Sie fliegen niedrig, in geringer Entfernung vom Wasser, formiert in Linie zu einem V. In einigen Regionen des Amazonas findet man Konzentrationen von Millionen dieser Spezies, wie zum Beispiel am „Lago Mamirauá“ im Bundesstaat Amazonas. Er überfliegt grosse Entfernungen: in Rio Grande do Sul (am Lago dos Patos) hat man Exemplare gefangen, die in Argentinien beringt worden waren – 1.400 km weiter südlich.

Bekannt auch unter dem Namen „Biguá-una, Mergulhão, Imbiuá (rund um Rio), Pata-d’água (rund um Salvador), Corvo marinho und Miuá (im Amazonas). Sein Name stammt aus der indianischen Tupi-Sprache: mby = Fuss und guá = rund.

Video Copyright: „SECS“ Aves do Pantanal