Badminton

Veröffentlicht am 19. November 2009

badminton symbol

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Erstmalig im Programm: 1992

Brasilianische Medaillengewinner:
Total Medaillen: Fehlanzeige
GLD: Fehlanzeige
SLV: Fehlanzeige
BRZ: Fehlanzeige

Kategorien beim Badminton:

Damen-Doppel
Damen-Einzel
Herren-Doppel
Herren-Einzel
Gemischtes Doppel

OLYMPISCHE GESCHICHTE

Badminton ist der schnellste Sport der Welt mit einem Schläger. Die Entwicklung der Wettbewerbs-Technik und der –Materialien haben ihn erstaunlich schnell gemacht. Die Schläger können den gefiederten Ball mit einer Geschwindigkeit von bis zu 260 km/h von einer Seite des Feldes auf die andere befördern – über ein Netz in einer Höhe von 1,55m über dem Boden.

Man spielt vorzugsweise auf einem überdachten Feld. Das Spiel besteht für Herren, Damen und Doppel aus jeweils drei Sets zu je 21 Punkten. Es stammt aus China und wurde ehemals im 5. Jahrhundet vor Christus mit den Füssen gespielt – es hiess “Ti Jian Zi“. Fünf Jahrhunderte später wurde ein Spiel unter dem Namen “Battledore (die antigen Schläger) und Shuttlecock“ (die Bälle) in China, Japan, Indien und Griechenland populär.

Im 16. Jahrhundert leistete sich die europäische Adligkeit ein Freizeitvergnügen, das sie “Jeu de Volant“ (Spiel mit dem Rad) nannten – gegenüber dem “Jeu de Paume“ (dem Spiel mit der Handfläche) aus dem das Tennisspiel hervorging: ein kleines Bällchen wurde mit der Handfläche zurück geschlagen. Aber es war das indische “Poona“ aus dem 19. Jahrhundert, das von britischen Offizieren nach England gebracht und vom Duke of Beaufort auf seinem Besitz gespielt wurde – man nannte es “Badminton“.

Eine Partie ist in drei Sets unterteilt. Beim Doppel und beim Einzelspiel der Herren geht ein Set bis auf 15 Punkte – bei den Damen bis auf 11 Punkte.

Die asiatischen Länder bilden bei diesem Spiel die Haupmacht. Bei der letzten Olympiade entfielen die ersten drei Plätze in der Disziplin Badminton auf jenen Kontinent. China errang drei Goldmedaillen, während Indonesien und Süd-Korea mit je einer goldenen nach Hause gingen. Europäische Länder wie zum Beispiel Dänemark, Grossbritannien und Holland bilden eine zweite Potenz in diesem Sport – während Brasilien noch versucht, an expressive Resultate heranzukommen.

>>> Brasilianische Olympiaauswahl 2016