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Brasilianische Medaillengewinner: Total Medaillen: 11 Kategorien beim Schwimmsport für Damen und Herren z. B. 100 m Freistil 100 m Rücken 100 m Brust Synchronschwimmen seit 1984 im Programm Turmspringen seit 1924 OLYMPISCHE GESCHICHTEBis das Schwimmen seine aktuelle Form bei den Olympischen Spielen erreicht hatte – mit Wettkämpfen in Pools von 50m Länge und acht Bahnen, individuellen Prufungen und Staffeln beim Freistil, Brust-, Rücken- und Schettelings-Schwimmen, auf Distanzen, die zwischen 50m und 1.500m variieren – hat der Schwimmsport die unterschiedlichsten Arten von Wettbewerben gesehen. Die griechische Mythologie ist voll von Hinweisen, die sich aufs Schwimmen beziehen, und ganz gewiss gehörte Schwimmen bereits zu den Fertigkeiten des Menschen in der Vorgeschichte.Der Anfang des Schwimmens als Sport geht ins 19. Jahrhundert zurück, mit Wettkämpfen, in denen die Athleten einen Stil schwammen, der mit dem Brustschwimmen von heute vergleichbar ist. Das Kraulen, das beim Freistil zur Anwendung kommt, hat man vom Schwimmstil der südamerikanischen Indianer adaptiert. Bei Olympischen Spielen bis 1908, als die Internationale Schwimmföderation (IFNA) gegründet wurde und die Olympiade in London stattfand, hatte man Schwimm-Wettkämpfe bereits im Meer, in Flüssen und Seen ausgetragen, sowie Prüfungen unter Wasser, mit Hindernissen und Tauchen auf Distanz. Die Schwimm-Disziplinen sind unterteil in: 50m, 100m und 400m Freistil – 100m und 200m Rücken – 100m und 200m Brust – 100m und 200m Schmetterling – 4x100m Freistil und Medley – 4x200m Freistil und Marathon über 10km. Alle diese Prüfungen gelten für Herren und Damen! Angeführt von Michael Phelps wird die USA Schwimmer-Riege in Peking 2008 als Favorit antreten und die grösste Zahl von Medaillen gewinnen. In Athen bekamen die USA in dieser Disziplin 12 Goldmedaillen, 9 Silberne und 11 Bronzene! Der Vize-Champion von 2004, Australien, wird ohne seinen Star Ian Thorpe antreten, der sich aus dem Sport zurückgezogen hat. Europäische und asiatische Länder – wie Holland, Frankreich und Japan – sind die nächsten Anwärter auf Medaillen. 2004 gewann Brasilien keine einzige Medaille, obwohl seine Schwimmer bisher immer noch ein Podium geschafft haben – in der Ära von Gustavo Borges und Fernando Scherer. Inzwischen gelten die Hoffnungen auf eine Podestkante Schwimmern wie Kaio Márcio, Thigo Pereira und César Cielo. 2008 holte besagter César Cielo aber 2 Medaillen. So die 1. Goldmedaille in einer Schwimmdisziplin (50m Freistil) für Brasilien! Im 100m Freistil doppelte er noch mit einer Bronzemedaille nach. Kategorien beim Schwimmsport: Frauen 50 m Freistil 100 m Freistil 200 m Freistil 400 m Freistil 800 m Freistil 100 m Rücken 200 m Rücken 100 m Brust 200 m Brust 100 m Schmetterling 200 m Schmetterling 200 m Lagen 400 m Lagen 4 × 100 m Freistil Staffel 4 × 200 m Freistil Staffel 4 × 100 m Lagen Staffel 10 km Marathon Männer 50 m Freistil 100 m Freistil 200 m Freistil 400 m Freistil 1500 m Freistil 100 m Rücken 200 m Rücken 100 m Brust 200 m Brust 100 m Schmetterling 200 m Schmetterling 200 m Lagen 400 m Lagen 4 × 100 m Freistil Staffel 4 × 200 m Freistil Staffel 4 × 100 m Lagen Staffel 10 km Marathon >>> Brasilianische Olympiaauswahl 2008 Erstmals im Programm: 1984 Bevor es sich zu einer olympischen Disziplin entwickelte, war das Synchronschwimmen, im wahrsten Sinn des Wortes, ein “Kinogag“! Aus den aquatischen Shows mit Akrobatik, die in den USA am Anfang des 20. Jahrhunderts von der australischen Schwimmerin Anette Kellerman präsentiert wurden, hat Catherine Curtis diese Disziplin entwickelt – sie verband Figuren im Wasser produziert von Schwimmerinnen mit Musikuntermalung und bekam einen Platz in den Musicals der MGM, welche damals in den 40er und 50er Jahren von Esther Williams präsentiert wurden. Nach einer Show der Schüler von Catherine Curtis in der nordamerikanischen Stadt Chicago 1933 und 1934, bezeichnete der olympische Schwimmer Norman Ross die Darbietung als Disziplin “Synchronschwimmen“. Sein gegenwärtiges Format wurde von dem nordamerikanischen Studenten Frank Havlicek entwickelt. Es ist eine der wenigen Sportarten, die nur für Damen geeignet sind – als Einzel- und Duo-Präsentation, sowie in Teams von acht Schwimmerinnen – mit vorgeschribenen und freien Figuren in einem Pool – gewertet von einer Jury nach Technik der Ausführung und Kreativität. Bei den letzten beiden Olympiaden von Athen und Peking stiegen nur drei Länder aufs Siegerpodest: China, Russland und die USA. Diese drei Länder dürften auch in Zukunft das Monopol für entsprechende Medaillen auf sich vereinen. Brasilien ist noch in der Entwicklung – allerdings mit Chancen für eine Überraschung für die kommenden Wettbewerbe! Kategorien beim Synchronschwimmen: Duett Mannschaft Estmals im Programm: 1924 Die Geschichte dieser Disziplin erklärt bereits einiges über ihren Inhalt. Ihre Wurzeln liegen im 17. Jahrhundert, als schwedische und deutsche Gymnasiasten akrobatische Sprünge über einem Terrain ausführten, welches Fehler ohne weitere körperliche Schäden verzieh: das Wasser. Und darum geht es beim Turmspringen (oder wie wir Braslianer sagen: bei den “ornamentalen Sprüngen“), akrobatische Sprünge in der Luft auszuführen, von Plattformen (Türmen) in 10m Höhe, oder Trampolins in 3m Höhe, um dann in eleganter Form ins Wasser zu gleiten. Bei den olympischen Spielen von Sydney 2000 wurde eine neue Kategorie eingeführt: der Synchron-Sprung, bei dem Paare von Herrenn und Damen simultan springen und nicht nur nach technischer Qualität, Stil und Schwierigkeitsgrad gewertet werden, sondern auch nach dem “Synchronismus“ zwischen beiden Partnern. Die Prüfungen sind unterteilt in: 10m Plattform, 3m Plattform, Synchron von der 10m Plattform und der 3m Plattform – alle sowohl für Herren als auch fur Damen. Wenn die Ergebnisse von Athen richtungsweisend sein sollten, dann wird China diesen Wettbewerb in Peking 2008 gewinnenm was auch eintraf. Im Jahr 2004 gewannen sie bereits sechs der acht möglichen Goldmedaillen in dieser Sportart. Peking fiel nach deutlicher aus: 7 Gold-, 1 Silber und 3 Bronzemedaillen heisst der Medaillenspiegel im Wasserspringen für China. Ein sehr langer weg für Brasilien um einen Platz unter den ersten fünf zu erreichen! Kategorien beim Turmspringen: 3m Trampolin der Damen 3m synchron der Damen 10m Plattform synchron der Damen 10m Plattform der Damen 3m Trampolin der Herren 3m synchron der Herren 10m Plattform synchron der Herren 10m Plattform der Herren >>> Brasilianische Olympiaauswahl 2008 Erstmals im Programm: 1900 Diese Sportart wurde im 19. Jahrhundert parallel in Nordamerika und Europa entwickelt und wird, heutzutage, eher nach europäischem Reglement gespielt. Nach den Regeln des Nordamerikaners Harold Reeder spielten die Teilnehmer auf schwimmenden Tonnen sitzend – wie auf Pferden – und schlugen den Ball wie beim Pferdepolo. In England erschien der Sport als eine aquatische Version des Rugby und entwickelte Ähnlichkeiten mit dem Fussball – zwei Teams zu je 7 Spielern (einer war Torwart) begegneten sich in einem Pool und kämpften um den Ballbesitz in Richtung des gegnerischen Tors, ohne dass sie mit den Füssen den Boden berühren durften oder mit der Hand den Rand des Pools – während 4x7 Minuten. Ungarn ist der Favorit in der Geschichte des Wasserballs. Das Land ist derzeit olympischer Zweifach-Champion und wird in Peking mit der Absicht auftreten, die Hegemonie in diesem Sport zu verteidigen. Bei den Damen zeigte sich Italien in Athen führend. Andere Länder, die in diesem Sport vielversprechende Ergebnisse erzielt haben, sind: Kanada, USA und einige europäische Länder, wie zum Beispiel Russland. Brasilien kann zufrieden sein, wenn seine Athleten einmal über die erste Phase hinauskommen! Kategorien beim Wasserball: Wettbewerbe der Damen Wettbewerbe der Herren |
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