Rio de Janeiro 2011 – Generalprobe für Olympia 2016?

Veröffentlicht am 26. Juli 2011

Am vergangenen Wochenende sind in Rio de Janeiro die 5. CISM Military World Games zu Ende gegangen. Vom 16. bis zum 24. Juli kämpften rund 4.000 Sportler aus 111 Nationen in fünfzehn olympischen und fünf nichtolympischen Disziplinen um Gold, Silber und Bronze. Dies allerdings weitestgehend unbemerkt von der weltweiten Öffentlichkeit. Das BrasilienPortal hat daher Dietmar Lang von der Nachrichtenagentur „agência latina press“ damit beauftragt, die „Friedensspiele“ unter dem Zuckerhut einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Am Ende stand die Erkenntnis, dass die brasilianische Lebensfreude und Gastfreundschaft so manchen organisatorischen Ärger vergessen lässt, ein überraschender Medaillengewinn umso schöner ist und ein Besuch von Copacabana und Cristo Redentor keinesfalls dem Trainingsplan zum Opfer fallen durfte. Nachfolgend sein nicht ganz objektiver Bericht – exklusiv für das BrasilienPortal.

Die Nachricht erreicht mich in der S-Bahn. Ich bin gerade auf dem Weg ins Estádio Olímpico João Havelange zur Eröffnungsfeier der diesjährigen Militärweltspiele in Rio de Janeiro. Es ist Samstagnachmittag und ich rufe aus Langeweile nochmals per Handy meine Emails ab. Ich erinnere mich, noch von zuhause im fernen Paraná hatte ich angefragt, ob ich nicht unbedingt ins ziemlich weit außerhalb des Zentrum in der Vila Militar gelegene Medienzentrum fahren müsse, um meinen Presseausweis abzuholen. Leider gebe es da keine andere Möglichkeit, lautete die unbefriedigende Antwort. So war ich also früh am Samstagvormittag aufgebrochen, war auf gleicher Strecke am Stadion mit der Bahn vorbeigerauscht um anschließend wieder ins Zentrum zurückzukehren.

Weite Wege sind der Metropole unter dem Zuckerhut zwischen den einzelnen Installationen und Spielstätten zurückzulegen und oftmals kommt man sogar mit Bus und Bahn schneller voran als mit einem eigenen PKW. Und nun sitze ich also wieder in der S-Bahn und erhalte die Nachricht, dass alle Ausweise nun am Presseeingang am Stadion vorliegen. Rund 3 Stunden hat mich der nun am Ende doch unnötige Ausflug am Vormittag gekostet. Und er hat den Besuch eines Fußballspiels – das Turnier hatte aus Zeitgründen bereits am Vortag begonnen – unmöglich gemacht.

In der pulsierenden Stadt voller Samba-Klänge verfliegt der Ärger aber auch schneller als er gekommen ist. Denn als ich eine halbe Stunde später im Engenhão, so nennt der Volksmund die Arena, das Stadionrund überblicke, denke ich schon gar nicht mehr darüber nach. Schon die Dekoration lässt vermuten, dass hier Großes auf die Zuschauer wartet. Zuvor war ich von einer jungen Volontärin persönlich in die Katakomben des Stadions gebracht worden, wo sich der Presseraum befand. Nach der Einrichtung der drahtlosen Internetverbindung, die allerdings im Laufe des Abends regelmäßig zusammenbrechen sollte, erklimme ich die Stufen bis hinauf in die oberste Sitzreihe, um mir einen Überblick zu verschaffen.

Unten sind schon die Einheizer am Werke, die bekannte „La Ola“ schwappt durchs Stadion und tief unter mir bereiten sich die Akteure auf ihren Auftritt vor. Staatspräsidentin Dilma Rousseff werde erwartet, 4.000 Athleten sollen durch das Stadion marschieren und kein Geringerer als Fußball-Legende Pelé sei derjenige, der am Ende die „Flamme des Friedens“ entzündet. Zudem, so steht es im Programm, werden bekannte brasilianische Künstler das Spektakel musikalisch umrahmen. Den Zuschauern wird eine mitreissende mehr als vierstündige Show angekündigt, die tatsächlich auch das hält was sie verspricht. Es ist schwer, mit dem Laptop auf den Knien das Feuerwerk an Farben und Rhythmen zu verfolgen und es dabei gleichzeitig in Worte zu fassen.

Doch dürfen Düsenflieger und Kunstflugstaffel über dem Stadion, ein Feuerwerk und eine von 1.200 Kindern inszenierte Show über organisatorische Mängel hinwegtäuschen? Als ich in der S-Bahn auf dem Rückweg in mein Hotel bin, sinniere ich über „Schein und Sein“ nach. Um mich herum loben andere Passagiere in dem Sonderzug zum Sackbahnhof „Central do Brasil“ die Darbietung und erzählen sich gegenseitig, für welche Wettbewerbe sie haben Karten ergattern können. Einige von ihnen werden sich allerdings später fragen, warum sie sich mit vielen persönlichen Daten im Internet registrieren und dann die Tickets im Vorfeld an speziellen Stellen abholen mussten, wenn sie dann in leeren Rängen sitzen.

Denn obwohl sämtliche Karten kostenfrei abgegeben wurden und viele Veranstaltungen offiziell „ausverkauft“ waren, freie Sitzplätze gab es eigentlich immer zu Genüge. Aber vielleicht sind auch viele einfach nicht hingegangen, weil die gewünschten Protagonisten bereits ausgeschieden waren oder der Weg ans andere Ende der Stadt dann doch zu weit war. Auch bei der Eröffnungsveranstaltung waren tausende Sitzplätze frei geblieben, auch der Pressebereich war längst nicht so gut gefüllt wie erwartet. Vielleicht hatte es bei letzterem auch damit zu tun, dass die Bestätigung der Akkreditierung, die bereits Mitte Juni endete, erst zwei Tage vor Wettkampfbeginn an die entsprechenden Medien verschickt wurde. Die „Jogos Mundias Militares Rio 2011“, wie sie in Brasilien heißen, nehmen für sich den „Olympischen Standard“ in Anspruch. Ich denke, sie waren stellenweise weit davon entfernt.

Zur Entlastung der Organisatoren muss man jedoch auch hinzufügen, dass viele Dinge, die meine Kollegen und ich in den ersten Tagen bemängelt haben, im Laufe der Wettbewerbe abgestellt wurden. Dies wurde mir zum Ende der Spiele auch aus dem Lager der Athleten bestätigt. Doch auch hier herrschte zu Beginn die Meinung vor, dass entweder die Organisation zu spät dran war oder die Spiele einfach ein wenig zu früh begonnen hätten.

Sehr deutlich hat es die Spielertrainerin der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft der Bundeswehr ausgedrückt. Mit ihr spreche ich am Tag nach der Eröffnungsveranstaltung im Athletendorf „Vila Verde“ oder „Green Village“. Drei dieser Dörfer wurden extra für die Militärweltspiele errichtet und verfügen in 106 mehrstöckigen Häusern über insgesamt 1.206 Apartments mit jeweils drei Schlafräumen. 180 Millionen Euro wurden dafür investiert, die Anlagen sollen auch bei Olympia 2016 nochmals genutzt werden.

Dort in einem dieser Apartments sitze ich also der 191-fachen deutschen Nationalspielerin gegenüber. Wir haben es uns auf zwei Plastikstühlen bequem gemacht, ansonsten steht in dem großen Vorraum – der eigentlich nach den veröffentlichten Bildern als Wohnzimmer gedacht ist und auch eine Couch beinhalten soll – nur ein einzelner kleiner Schreibtisch. Es hallt ganz gehörig in den hellen Räumen, draußen auf dem Balkon allerdings ist die Luft erfüllt vom Dröhnen zahlreicher Generatoren, welche die Stromversorgung der etwas abseits gelegenen Anlage sicherstellen soll.

„Alle sind hier sehr engagiert, sehr bemüht und sehr freundlich“ erklärt mir Kerstin Stegemann zu Beginn unseres Gesprächs. Allerdings hänge manchmal doch einiges. „Es dauert immer ein bisschen, aber man muss ihnen erst mal die Möglichkeit geben da langsam reinzukommen. Am ersten Wettkampftag, da ist im Speisesaal alles problemlos abgelaufen. Davor hatten wir Schlangen von 40 Minuten vor der Mensa“ muss jedoch auch sie leichte Kritik üben. Auch die karge Einrichtung spricht sie an. „Ich habe allerdings das Gefühl wir sind zu früh dran, die hätten noch einen Monat gebraucht. wurden erst noch die letzten Sachen reingetragen, den Vorwurf muss man ihnen schon machen.“

Dabei haben die Organisatoren nach eigenen Angaben versucht, an wirklich alles zu denken. In jedem Gebäude gibt es unten kabelloses Internet, welches jedoch dem Ansturm der Athleten ebenfalls nicht standhält. Viele Sportsoldaten sitzen vor den Häusern und versuchen per Laptop mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, oftmals können sie sich jedoch noch nicht einmal richtig in das WIFI-Netz einloggen. Auch ich schaffe es nicht, nach dem Gespräch im Presseraum der Village ein Foto hochzuladen. Von faktisch nicht vorhandenen Steckdosen ganz zu Schweigen. Geld wurde auch in große Flachbildschirme investiert, die eingestaubt in der Ecke stehen, weil einfach kein gutes Signal zu bekommen ist. Mir bleibt der Eindruck von viel herangeschaffter Technik, der einfach die notwendige Infrastruktur fehlt. Wieder mehr „Schein als Sein?“

Angenehm überrascht bin ich jedoch von den Volontären. Ich treffe eine junge Frau wieder, die am Vortag das Foto von mir vor dem Pressezentrum gemacht hat. Auch mit ihr könnte ich mich, wäre ich des Portugiesischen nicht mächtig, bequem auf Englisch unterhalten. Entgegen meines bisherigen Vorurteils haben alle eine vernünftige Aussprache, so dass auch die Athleten keine Verständigungsschwierigkeiten haben dürften. Auf meinem Rundgang durch das Athletendorf mache ich zudem noch Bekanntschaft mit einem „Übersetzerteam“, jungen Brasilianerinnen und Brasilianer in schwarzen Anzügen und Kostümen, die rund um die Uhr den Sportsoldaten aus den über 100 Ländern helfen sollen. Von den fünf Volontären sind drei für Englisch zuständig, die Beiden anderen übersetzen in Arabisch und Mandarin. Hier kann ich aus Ermangelung eigener Fähigkeiten natürlich die Kompetenz nicht überprüfen.

Doch was natürlich auch mir nicht entgeht, ist die Freundlichkeit und Offenheit der zahlreichen Helfer. Ich sehe die Athleten zumindest in dieser Hinsicht in guten Händen. Doch all dies beschränkt sich natürlich zunächst auf die Unterkünfte und die Wettkampfstätten. Hier scheint auch vom Transport alles gut organisiert zu sein, an Ausflüge hat man dabei eher weniger gedacht. Kerstin Stegemann und ihr Team waren an der Copacabana und auf dem Zuckerhut. Sie haben es geschafft und dafür eine Trainingseinheit geopfert. Doch dies zu organisieren, war ihrer Aussage schon problematisch genug. Vor allem kritisierte sie, dass man kaum die Möglichkeit habe, andere Athleten der Delegation bei deren jeweiligen Wettkämpfen anzufeuern.

„Bei den Olympischen Spielen ist das so, dass man sich gerne untereinander bei den Wettkämpfen anfeuert“ plaudert die Doppelweltmeisterin aus dem Nähkästchen. „Da muss organisiert werden, dass Busse zu den Wettkampfstätten fahren. Unsere Fußball-Männer haben gespielt und wir wollten dort mit der ganzen Mannschaft hin. Wir haben es aber nicht geschafft dort hinzukommen, weder mit dem Taxi noch mit dem Bus. Und wir haben uns wirklich rechtzeitig darum gekümmert. Umgekehrt war es genauso. Man ist im Lager und kommt nicht raus“ beklagt sie mir gegenüber.

Doch auch dies konnte im Laufe der Friedensspiele noch ermöglicht werden. Beim Spiel der Frauen-Elf der Bundeswehr am nächsten Tag singt auf der Tribüne die komplette Männer-Nationalmannschaft die deutsche Hymne mit und feuert die Mädels auf dem Rasen anschließend richtig an. Mit so viel Unterstützung war dann auch der Halbfinaleinzug perfekt. In mir bleibt dabei die Hoffnung zurück, dass die Verantwortlichen wiederum ihre Erfahrungen und die Bedürfnisse der Teilnehmer an das Organisationskomitee für Olympischen Spiele weitergeben, um dann schon von Beginn für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

Der soll übrigens auch bei Marathon nicht unbedingt Weltklasse gewesen sein. Wie mir der Trainer von zwei europäischen Läufern bei einem Bier am Sonntagabend ganz im Vertrauen verrät, hätten sich seine Sportler vor dem Start nicht genügend konzentrieren können. Die zugeteilten Startnummern seien auf einmal ungültig gewesen und hätten kurzfristig nochmals ausgetauscht werden müssen. Dadurch seien sie nur um Rang 25 herum ins Ziel gekommen, die Ergebnisse hätten durchaus besser sein können. Untermauert wird dies durch eine Stellungnahme der Verantwortlichen des Rio Marathons zwei Tage später per Email. Hier sprechen die Organisatoren nicht näher definierte Probleme an, die jedoch zu Lasten der Organisation der Militärweltspiele gehen würden, die den Marathon für ihren eigenen Wettkampf mitgenutzt hätten.

Aber bleiben wir noch kurz beim Sonntagabend. Dort konnte ich zwar nicht die bei der Abschlussveranstaltung propagierte Fraternisierung der Athleten beobachten, doch die Sportsoldaten zahlreicher Nationen mal ganz privat erleben. Um dem Lagerkoller zu entfliehen, hatten sie sich in eine nahe gelegene Kneipe aufgemacht, in Rio de Janeiro kein gänzlich ungefährliches Unterfangen. Doch faktisch in Sichtweite der Village und in unmittelbarer Nähe einer von gut bewaffneten Soldaten bewachten Kreuzung konnte man dies durchaus riskieren. Hier floss das ein oder andere Bier die Kehle von Sportlern und Betreuern hinunter, der Wirt war allerdings auch über den immensen Konsum eines koffeinhaltigen Erfrischungsgetränkes überrascht. Bis spät in die Nacht saßen ganze Gruppen verschiedener Delegationen unter dem Vordach des ziemlich einfach gehaltenen Etablissements, resümierten über vergangene Wettkämpfe oder diskutierten über kommende Wettbewerbe.

Wer an besagtem Abend dort seinen Frust ertränkte oder für kommende Höchstleistungen Entspannung suchte, werde ich genauso für mich behalten wie die Nationalität eines Sportlers, der mich am Abend vor dem Athletendorf außer Sichtweite seines Trainers frech um eine Zigarette anschnorrt. Denn die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung ist ja nicht nur ein sportlicher Höhepunkt und die Belohnung für jahrelanges Training, es ist auch ein ganz besonderer Augenblick im Leben der Protagonisten. Und wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dann dürfte er unvergesslich bleiben.

So sieht es auch der Presse-Chef der deutschen Delegation, Hauptmann Matthias Trautvetter, den ich am letzten Tag der Weltspiele noch telefonisch erreiche. Er bezeichnet den Gesamteindruck der 5. CISM Military World Games nach den anfänglichen Schwierigkeiten dann doch als „super und hervorragend“. Auch er lobt erneut die Freundlichkeit der Menschen in Brasilien. „Es war rundum ein ganz tolles Erlebnis, was bei allen Beteiligten, allen Sportlern und Teilnehmern der deutschen Delegation, sicherlich ein Leben lang positiv in Erinnerung bleiben wird“ erklärt er kurz vor der Abschlusszeremonie. Auch mit der Medaillenausbeute ist er zufrieden, vor allem hätten die Schwimmer fünf Medaillen mehr geholt als erwartet. Allerdings kann auch er sich nicht verkneifen, die Last-Minute-Realisierung anzusprechen. „Wenn sie zwei Wochen später mit den Spielen angefangen hätten, dann hätten die Brasilianer von der Organisation her von Anfang an genau den Stand gehabt, wie er jetzt zum Schluss war. Es war aus unserer Sicht zu erkennen, dass nur noch Zeit gefehlt hat, um alles sicherzustellen.“

Ich selbst fliege bereits am Anfang der Woche wieder zurück ins Hinterland und verfolge das Geschehen der letzten Tage auf einem der drei TV-Kanäle, die live von den Friedenspielen berichten. Bei insgesamt 628 Medaillen, die vergeben werden, relativiert sich natürlich nach und nach der Ärger, wenn man die strahlenden Gesichter der Sportathleten erblickt, die ihr Edelmetall lachend in die Kamera halten. Die notwendigen Ergebnisse der einzelnen Wettbewerbe hole ich mir übrigens von der gut strukturierten Webseite der Organisatoren. Zu diesem Zeitpunkt trudeln auch immer mehr die Informationen aus dem Pressezentrum per Email ein. Infos, die ich mir bereits im Vorfeld gewünscht habe und vor Ort hätte gut gebrauchen könne. Eine Generalprobe für Olympia 2016 waren die Militärweltspiele 2011 daher mit Sicherheit nicht. Aber es ist eine Momentaufnahme, zu was die Metropole an der Guanabara-Bucht zu leisten fähig ist. Wenn man nun diese Erfahrungen in die Planung einfließen lässt und auch im kommenden Jahr bei der Olympiade in London ganz genau hinschaut, dann dürfte das größte Sportereignis der Welt in seiner übernächsten Ausgabe am Zuckerhut ebenfalls mit Superlativen aufwarten können.

Denn als die große „Flamme des Friedens“ im João Havelange-Stadium nach zehn Wettkampftagen am Sonntagabend verlöscht, scheint tatsächlich alles irgendwie perfekt zu sein. Die Athleten verbrüdern sich und feiern ihre Medaillen. Und ganz zum Schluss präsentiert Jorge Ben Jor dann noch seine Hommage an Brasilien mit dem weltbekannten Song „País tropical“. Ein krönender Abschluss, bei dem auch die vielen Helfer geehrt werden, ohne die eine Ausrichtung eines solchen Events nicht möglich gewesen wäre.

Die 6. Military World Games werden übrigens 2015 in Mungyeong in Südkorea ausgetragen. In seiner Bewerbung hat das asiatische Land versprochen, die „besten Spiele aller Zeiten“ auszurichten. Der Präsident des Militärweltsportverbandes CISM, Coronel Hamad Kalkaba Malboum aus Kamerum, hatte in seiner Abschlussrede zuvor Brasilien gelobt. Es seien die bislang schönsten Spiele gewesen. „Südkorea hat noch einige Arbeit vor sich, um dies zu übertreffen“ so seine knappe Analyse vor rund 20.000 jubelnden Zuschauern im Stadion, die ebenfalls dieses Großevent so schnell nicht vergessen werden.