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Die ersten drei Turniere 1992, 1995 und 1997 wurden in Saudi-Arabien ausgetragen, ein weiteres folgte zwei Jahre später – 1999 in Mexiko. Mittlerweile dient der Konföderationen-Pokal auch dem Austragungsland der jeweils nächsten Fussball-Weltmeisterschaft als Generalprobe: So geschehen beim Konföderationen-Pokal 2001, der wie die WM 2002 in Japan und Südkorea stattfand. Deutschland trug diesen kontinentalen Fussballpokal 2005, ein Jahr vor der WM 2006 im eigenen Land als organisatorische Generalprobe aus, und jetzt Südafrika 2009 für die WM 2010.Seit 1997 wird der Sieger des Turniers unter dem Namen des “Konföderationen-Pokals“ ausgetragen. Der Wettbewerb bietet vor allem den "kleineren" Fussballnationen die Möglichkeit, sich international zu beweisen und Spielerfahrung zu sammeln. Neben der Namensänderung wechselten auch die Auswahl und die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften. 1992 wurde der Sieger zwischen den vier Teams Saudiarabien, Argentinien, Elfenbeinküste und USA ausgespielt. Einziger Spielort war damals ebenso wie 1995 und 1997 Riad. Seit 1997 nehmen acht Teams an der "Mini-WM" teil. Der Modus der qualifizierten Teams ist mittlerweile klar geregelt. 2009 nehmen teil: Südafrika als Gastgeber, Weltmeister Italien, Europameister Spanien, Ägypten (Afrikameister), die USA (CONCACAF-Meister), Irak (Asienmeister), Neuseeland (Ozeanienmeister), Brasilien (Südamerikameister). Das vom Fussball-Weltverband FIFA ausgetragene Turnier findet in Zukunft nur noch alle 4 Jahre statt. Teilnahmeberechtigt sind die aktuellen Meister der sechs Kontinentalverbände sowie der Weltmeister und der Gastgeber. Die Kontinentalverbändesind: Asian Football Confederation (AFC) Confédération africaine de football (CAF) Südamerikanische Fussball-Konföderation (CONMEBOL) Confederation of North, Central American, and Caribbean Association Football (CONCACAF) Oceania Football Confederation (OFC) Union of European Football Associations (UEFA) Spielmodus Seit der Umbenennung von 1997 wird der Konföderationen-Pokal unter einem einheitlichen Spielmodus ausgetragen. Die Sieger der kontinentalen Verbandswettbewerbe, der Weltmeister und der Gastgeber zusammen sind acht Mannschaften, die am Turnier teilnehmen. Je vier Nationalmannschaften treten in den zwei Gruppen (A und B) im Meisterschaftssystem gegeneinander an, d.h. jede Mannschaft spielt einmal gegen jede andere Mannschaft der Gruppe. In der Gruppenphase zählt ein Sieg drei, ein Unentschieden einen Punkt, eine Niederlage bringt keine Punkte. In der Tabelle der jeweiligen Gruppe werden die Punkte addiert. Bei Punktgleichheit zweier Mannschaften entscheidet in der folgenden Reihenfolge über das Weiterkommen: die Tordifferenz und erzielten Tore aus allen Gruppenspielen, die direkten Begegnungen der betreffenden Mannschaften (Anzahl der Punkte, Torverhältnis, erzielte Tore), letztendlich die Fairplay-Liste oder das Los. Der erste und zweite jeder Gruppe ziehen ins Halbfinale ein. Beim Konföderationen-Pokal gibt es auf Grund der geringen Teilnehmerzahl kein Achtel- und Viertelfinale. Im Halbfinale, im Spiel um Platz drei und im Finale wird im K.O.-System gespielt. Die Mannschaften, die gegeneinander antreten, eliminieren sich gegenseitig, so dass nur eine Mannschaft gewinnen kann. Steht es bei den Spielen der Finalrunde nach der regulären Spielzeit von 90 Minuten unentschieden, kommt es zur Verlängerung und eventuell (falls immer noch kein Sieger feststeht) zum Elfmeterschiessen. DIE TURNIERE IM ÜBERBLICK SÜDAFRIKA 2009 Finale: USA – Brasilien 2:3 (2:0) Teilnehmer Ägypten, Brasilien, Irak, Italien, Neuseeland, Spanien, Südafrika, USA Spielorte Bloemfontein, Johannesburg, Pretoria, Rustenburg Erfolgreichste Torschützen Luis Fabiano (BRA) 5 Treffer Fernando Torres (ESP), Villa (ESP), Dempsey (USA), Mphela Parker (SDU), Kaká (BRA) mit jeweils 3 Treffer Zidan (AGY), Güiza (ESP), Donovan (USA), Giuseppe Rossi (ITA) mit jeweils 2 Treffer Zuschauer 584'894 Durchschnittliche Zuschauerzahl 36'556 DEUTSCHLAND 2005Finale: Brasilien – Argentinien 4:1 (2:0) Teilnehmer Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Griechenland, Japan, Mexiko und Tunesien. Spielorte Frankfurt, Hannover, Köln, Leipzig, Nürnberg Erfolgreichste Torschützen Adriano (BRA) 5 Treffer Aloisi John (AUS, Ballack Michael (GER), Figueroa Luciano (ARG mit jeweils 4 Treffer Borgetti Jared (MEX), Podolski Lukas (GER), Riquelme Juan (ARG), Ronaldinho (BRA) mit jeweils 3 Treffer Fonseca Jose (MEX), Kuranyi Kevin (GER), Oguro Masashi (JAP) Robinho (BRA), Schweinsteiger Bastian (GER) mit jeweils 2 Treffer Zuschauer 603'106 Durchschnittliche Zuschauerzahl 37'694 FRANKREICH 2003Finale: Frankreich – Kamerun 1:0 (1:0) Teilnehmer Brasilien, Kamerun, Kolumbien, Frankreich, Japan, Neuseeland, Türkei und USA. Spielorte Saint Denis (Paris), Stade Gerland (Lyon) and Geoffroy-Guichard (St. Etienne) Erfolgreichste Torschützen Thierry Henry (FRA), 4 Treffern Tuncay Sanli (TUR), Shunsuke Nakamura (JAP) Giovanni Hernandez (COL), Robert Pires (FRA), Okan Yilmaz (TUR), mit jeweils 3 Treffern. Zuschauer 491’700 Durchschnittliche Zuschauerzahl 30’731 KOREA/JAPAN 2001Finale: Frankreich – Japan 1:0 (1:0) Teilnehmer Australien, Brasilien, Kamerun, Kanada, Frankreich, Japan, Mexiko und Südkorea. Spielorte Daegu, Suwon, Ulsan (Südkorea) Ibaraki, Niigata, Yokohama (Japan) Erfolgreichste Torschützen Shaun Murphy (AUS), Patrick Vieira (FRA), Robert Pires (FRA), Eric Carrière (FRA), Sylvain Wiltord (FRA), Takayuki Suzuki (JPN) und Sun Hong Hwang (KOR) mit jeweils 2 Treffern. Zuschauer 556’723 Durchschnittliche Zuschauerzahl 34’795 MEXIKO 1999Finale: Mexiko – Brasilien 4:3 (2:1) Teilnehmer Ägypten, Bolivien, Brasilien, Deutschland, Mexiko, Neuseeland, Saudiarabien, USA. Spielorte Mexiko City und Guadalajara. Erfolgreichste Torschützen Ronaldinho Gaúcho (BRA) 6 Treffern Cuauhtémoc Blanco (MEX) 6 Treffern Marzouk Al Otaibi (KSA) 6 Treffern Zuschauer 278’000 Durchschnittliche Zuschauerzahl 60’625 SAUDIARABIEN 1997Finale: Brasilien – Australien 6:0 (3:0) Teilnehmer Australien, Brasilien, Vereinigte Arabische Emirate, Mexiko, Tschechische Republik, Saudiarabien, Südafrika und Uruguay. Austragungsorte Alle Begegnungen wurden in Riad ausgetragen. Beste Torschützen Romario (BRA) 7 Treffern Vladimir Smicer (CZE) 5 Treffern Ronaldo (BRA), 4 Treffern Zuschauer 293’500 Durchschnittliche Zuschauerzahl pro Spiel 18’344 SAUDIARABIEN 1995Finale: Dänemark – Argentinien 2:0 (1:0) Teilnehmer Argentinien, Dänemark, Japan, Mexiko und Nigeria und Saudiarabien. Austragungsorte Alle Begegnungen wurden in Riad ausgetragen. Beste Torschützen Luis García (MEX), 3 Treffern Daniel Amokachi (NGA), Gabriel Batistuta (ARG), Peter Rasmussen (DEN) mit jeweils 2 Treffern. Zuschauer 110’000 Durchschnittliche Zuschauerzahl 13’750 SAUDIARABIEN 1992Finale: Argentinien – Saudi-Arabien 3:1 (2:0) Teilnehmer Saudiarabien, Argentinien, Elfenbeinküste und USA. Spielorte Alle Begegnungen wurden in Riad ausgetragen. Beste Torschützen Gabriel Batistuta (ARG), Bruce Murray (USA) mit jeweils 2 Treffern. Al-Muwallid, Khalid Mussad (KSA), 1 Treffer Zuschauer 169’500 Zuschauer Durchschnittliche Zuschauerzahl 42’375 Zuschauer |
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