Hulk – Givanildo Vieira de Sousa

Veröffentlicht am 29. Mai 2014

hulk-118Künstlername: Hulk
Kompletter Name: Givanildo Vieira de Sousa
Geburtsdatum: 25/07/1986
Geburtsort: Campina Grande (PB)
Grösse: 1,80m
Position: Angriff
Link: Facebook

Vereine:
ab 2012: Zenit St. Petersburg
2008 bis 2012: FC Porto
2007 bis 2008: Tokyo Verdy (JP)
2006: Consadole Sapporo (JP)
2005: Kawasaki Frontale (JP)
2004 bis 2005: Esporte Clube Vitória (BA)

WM-Einsätze Seleção:
WM 2014 Brasilien

Wenn man von Givanildo Vieira de Souza spricht, ist es wahrscheinlich, dass niemand weiss, von wem da die Rede ist – also bedienen wir uns lieber seines Spitznamens “Hulk”, den inzwischen jedes fussballverrückte brasilianische Kind mit dem “Atacante“ (Stürmer) verbindet, der im Bundesstaat Paraíba geboren und im russischen Club “Zenit“ zu den Stars gehört – und der so hoffen seine Fans bei der WM 2014 in Brasilien eine aktive Rolle spielen wird.

Givanildo Vieira de Souza erblickte das Licht der Welt am 25. Juli 1986, in der Stadt Campina Grande, im Bundesstaat Paraíba. “Hulk“ ist der einzige Sohn, von insgesamt 7 Kindern, des Djovan Souza und seiner Frau Dona Socorro Souza. Er erlebte seine Jugend im Stadtteil José Pinheiro, im Ostteil von Campina Grande.

Bevor er Fussballspieler wurde, half der kleine “Hulk“ seinem Vater, indem er als Schüler an den Fleisch-Kiosken der Märkte von Campina Grande Hand anlegte. Obwohl der Junge schon damals durch seine enorme Körperkraft auffiel, mochte er diese Arbeit in Begleitung seines Vaters nicht.

Schon als Kind hatte er davon geträumt, sich zu einem Fussballspieler zu entwickeln – seine Inspiration bezog er aus den damaligen brasilianischen Sturmspitzen Romário und Ronaldo – die waren seine Idole.

Hulk begann seine Laufbahn als Fussballer bei “Vitória da Bahia“, ein Clubs im brasilianischen Nordosten, der sich einen Namen gemacht hat durch seine verschiedenen Nachwuchstalente, die sich national und international qualifizieren konnten. Hulk verliess Vitória da Bahia im Alter von 18 Jahren, um in Japan zu spielen, wo er zum ersten Mal einen gewissen Erfolg in seiner Karriere aufzuweisen hatte.

Auf japanischem Territorium spielte er für verschiedene Clubs, wie Kawasaki Frontale, Tokyo Verdy und Consadole Sapporo, wo ihm eine Reihe von interessanten Torschüssen gelangen, wodurch der europäische Markt auf ihn aufmerksam wurde.

Rafael Ribeiro-CBF-hulk1Seinen Künstlernamen Hulk hat er übrigens aus seiner Zeit bei Tokyo Verdy anlässlich seiner “körperbetonten“ Spielweise und in Bezug auf die grünen Leibchen der japanischen Vereinsmannschaft erhalten.

2008 wechselte Hulk zum portugiesischen Verein “FC Porto“, und ab diesem Moment war er in Hochform, gewann verschiedene Titel und machte die Verantwortlichen der verschiedenen Grossvereine auf sich aufmerksam. Zuerst aber wurde er mit dem “Porto“ Champion und war der gefeierte Torschütze der portugiesischen Landesmeisterschaft in 2010/2011 – in diesem Jahr wurde Hulk auch zum besten Fussballer Portugals gewählt.

Dank seiner starken Saison bei Porto im Jahr 2009, wurde Hulk zum ersten Mal in die “Seleçã Brasileira“ berufen, die zu jener Zeit von Dunga als Trainer geleitet wurde.

Später kehrte er erst wieder nach der WM von Südafrika zur “Seleção“ zurück, als diese von Mano Menezes trainiert wurde. Mit dem neuen Trainer verstand Hulk sich bestens und nahm fortan die Aufgebote zur “Seleção“ gerne an.

Dank seinen Leistungen auf europäischen Rasen, berief man Hulk in die brasilianische “Seleção“ anlässlich der Olympiade 2012 in London, wo er seinen Beitrag zur Silbermedaille leistete. Nach Olympia wechselte Hulk zu “Zenit“ in Sankt Petersburg, dem russischen Club, in dem er bis heute aktiv ist.

Der Wechsel gab einiges zu reden, wegen des enormen Verkaufspreises von 60 Millionen Euro – und Hulk zu einem der teuersten Spieler Fussballgeschichte machte.

2013 gewann Hulk mit der brasilianischen “Seleção“ den Confederations-Cup und damit auch das Vertrauen von Luis Felipe Scolari (Felipão), der die Nationalmannschaft als Chef-Trainer zu Beginn des Jahres 2013 erneut übernommen hatte.

Brasilien – und sein Trainer – hoffen nun für die WM 2014 auf den zweikampfstarken und torgefährlichen Hulk.