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Künstlername: Julio CésarKompletter Name: Júlio Cesar Soares de Espindola Geburtsdatum: 03/09/1979 Geburtsort: Duque de Caxias (RJ) Position: Torhüter Link: Fehlanzeige Vereine: 08/07/2005: Inter Mailand 02/2005 bis 07/07/2005: Chievo di Verona 1997 bis 12/2004: Flamengo (RJ) WM-Einsätze Seleção: WM 2010 Südafrika WM 2006 Deutschland Júlio Cesar Soares de Espindola wurde am 03. September 1979 in Duque de Caxias, Rio de Janeiro geboren – als dritter Sohn der beiden glücklichen Eltern Jenis Honorato de Espindola und Maria de Fatima Soares und Bruder von Janderson und Jenis Junior. Seine Karriere begann wie auch bei vielen anderen Cracks “Indoor“ – sprich mit Hallenfussball, im Grajau Country Club – wohl gemerkt auf dem Felde! Erst im Alter von 12 Jahren bemerkte man sein Talent aus Torwart und von da an wurde er auf dem Fussballfeld eingesetzt. 1997 mit erst 17 Jahren war er dann schon der erste Torwart im Profi- Team von Flamengo, dem Club Brasiliens mit der grössten Fangemeinde. Von Beginn an wurde er im Team und auch von den Fans absolut akzeptiert, mit der Zeit wurde er dann auch immer mehr und mehr die führende Persönlichkeit auf dem Platz. Mit seiner sehr viel versprechenden Karriere ist Julio natürlich ein grosses Idol – für die jungen Brasilianer vor allem, schliesslich war er als junger Athlet von 23 Jahren schon auf einer Position gelandet, die sich wohl sehr viele wünschen würden: er zählt zu den besten Torhütern Brasiliens! Er ist ein nationaler Star im Team der Kanariengelben und spielte schon an der Seite von den ganz Grossen wie Ronaldo, Roberto Carlos und Ronaldinho Gaucho. Júlio Cesar erspielte sich den ein oder anderen Titel und Pokal mit Flamengo und auch schon international war er erfolgreich. So wurde er bereits für die U15, U17 – das war im Jahre 1997, als das Team den South- America Pokal gewann – und U20 nominiert. Sein grosser Durchbruch in der Seleção kam 2004 beim America Cup in Peru, als er hervorragend hielt während des ganzen Turniers und am Schluss mit Recht die Trophäe feiern durfte. Er wurde nicht umsonst mehr als einmal als bester Spieler auf dem Platz erwähnt, so z.B. auch beim Halbfinale gegen Uruguay. Es war er, Júlio César, der im entscheidenden Elfmeterschiessen den vierten Treffer des Team aus Uruguay hielt – zu dieser Zeit auch Stammtorwart bei den Brasilianern. Nach 2004 kam er wieder auf die Bank, aber auch in den Qualifikationsspielen für die WM 2006 hat man ihn immer wieder von Anfang an spielen sehen... gerade wenn Dida verletzungsbedingt ausgefallen war. Jedes Mal spielte er super, zeigte sich von einer sehr guten Seite, seine zuverlässige bunkernde Haltung im Tor war das ein oder andere Mal die letzte Rettung für die Mannschaft, und all dies zahlte sich mit der Nominierung durch Luiz Carlos Parreira natürlich für die WM 2006 aus.Mit seiner unglaublich offenen und sympathischen Art gehört er mit zu dem Publikumslieblingen, nicht umsonst stand gerade die Fangemeinde von Flamengo tausendprozentig hinter ihm. Julio hat eine super Art, mit den Leuten zu reden, ihnen Aufmerksamkeit und Zeit zu schenken und das wiederum schätzen die Fans an ihm. Ein Idol zum Anfassen. Julio wird überall wo er auftaucht mit einem Lächeln und Applaus begrüsst – sei es auf dem Feld als auch ausserhalb. Nach seinem grossen Erfolg 2004 mit dem Nationalen Team im South America Cup folgte für ihn persönlich ein weiterer Erfolg – wie bei fast allen anderen talentierten Spielern Brasiliens kam für ihn jetzt die Chance zum Sprung nach Europa. Genauer gesagt Italien. Das erste Jahr spielte er bei Chievo Verona, um Spielerpraxis im anderen, härteren Fussball zu sammeln. Seit August 2005 jedoch ist er Stammtorhüter bei einem der ganz grossen Clubs des Landes – Inter Mailand. Dort spielt er einige Saisons zusammen mit Adriano und weiteren Landsmännern aus Brasilien und fühlt sich sehr wohl im Team. Sein erstes Jahr bei Inter Mailand verlief nicht ganz nach Wunsch für den italienischen Club aus dem Norden des Landes, aber zum Saisonende hin verbesserte man sich letztendlich noch um einige Plätze und gelangte auf einen passablen Mittelrang der Liga. Mit den Nerazzuri gewann César bisher die Copa Italia (2006), den italienischen Superpokal (2005/2006/2008) und die Meistertitel (von 2006 bis 2009). Sein Vertrag bei Inter läuft noch bis 2012. Auch Privat läuft alles rund für den sympathischen Júlio. Er heiratete am 26. April 2002 in Candelaria seine grosse Liebe Suzana Werner, Model und Schauspielerin und ehemalige Verlobte von Ronaldo. Im gleichen Jahr noch kam der erste Sohn Cauet zur Welt. Júlio César ist 1,87 m gross – geballte Kraft aus Charisma, Kumpelhaftigkeit, Stärke und Teamgeist – alles zusammen gekrönt von einem gewinnenden sympathischen Lächeln. Júlio César, der sich in seinen mehr als sechs Jahren bei Flamengo den Respekt von Millionen von Brasilianern gesichert hatte ist auf dem Wege, sich seine Lorbeeren auch in der Nationalmannschaft von der ganzen Welt zu holen. War er bei der Copa 2006 in Deutschland noch offiziell die Nummer zwei im brasilianischen Tor, hinter Dida und vor Rogério Ceni, ist Júlio nach dem Rücktritt von Dida zur Nummer eins im Tor der Seleção aufgestiegen. Und als diese steigt er am 11. Juni ins Abenteuer "Copa 2010" in Südafrika ins Torwart-Trikot. Monika Gerle für BrasilienPortal Foto Copyright by CBF |
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