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Kompletter Name: Alexandre Rodrigues da Silva Geburtsdatum: 02/09/1989 Geburtsort: Pato Branco (PR) Grösse: 1,79m Position: Sturm Link: Website Vereine: Ab 2007: Milan AC 2006 bis 2007: SC Internacional (RS) WM-Einsätze Seleção: Fehlanzeige Fans von Alexandre Pato dürften mit Genugtuung auf den Trainerwechsel nach der verpatzten Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika reagiert haben. Der damalige Trainer Dunga hatte den Ausnahmespieler von AC Mailand nicht in den WM-Kader gerufen, was weltweit für Aufsehen sorgte und heftige Diskussionen auslöste. Schliesslich hatte Pato nur wenige Monate vorher das offizielle Trikot der Seleção präsentiert, am Ende war er jedoch nur Zaungast beim wichtigsten Fussballturnier der Welt. Zu diesem Zeitpunkt hatte der am 02. September 1989 in Pato Branco in Paraná – daher auch sein Spitzname – geborene Alexandre Rodrigues da Silva schon eine überzeugende Karriere vorzuweisen. Nachdem er im Alter von drei Jahren beim Futsal sein Talent mit dem runden Leder durchblicken liess, ging er 2002 nach Porto Alegre zum SC Internacional. Dort durfte er bereits mit gerade 16 Jahren in der U20-Mannschaft sein Können unter Beweis stellen, was schnell die Aufmerksamkeit zahlreicher Talentsucher zur Folge hatte. Ein Jahr später bereits feierte er sein Profidebüt und gewann mit seinem Verein die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Nach nur 10 Spielen für den Traditionsverein im Süden Brasiliens wurde er vom italienischen Erstligisten AC Mailand verpflichtet und wechselte für die stolze Summe von 22 Millionen Euro in die Lombardei. Da er zu diesem Zeitpunkt noch nicht volljährig war, wurde er zunächst nur bei Freundschaftsspielen eingesetzt. Seinen Einstand in der Serie A feierte er am 13. Januar 2008 gegen den SSC Neapel gleich mit einem Treffer. Dies brachte ihm auch eine Nominierung für ein Freundschaftsspiel der Seleção gegen Schweden ein, wo der Stürmer ebenfalls sein Debüt mit einem Tor besiegeln konnte. Auch 2009 war er beim Konföderationen-Pokal in Südafrika mit von der Partie, wurde dabei jedoch nur im ersten Gruppenspiel gegen Ägypten in der 63. Minute für Robinho eingewechselt. Auch wenn Trainer Dunga ihm wenige Chancen bot, in Italien war man sich seines Talents bewusst. Nun wenige Monate später wurde er als zweiter Nichtitaliener zum Nachwuchsspieler des Jahres gewählt. Erst mit der bereits erwähnten Entlassung von Carlos Dunga sollte sich für Alexandre Pato unter dem neuen Trainer Mano Menezes ein neues Kapitel in der Seleção öffnen. Bereits beim ersten Freundschaftsspiel nach der WM stand er in der Startaufstellung und erzielte gegen die USA durch ein gekonntes Umkurven des Torwarts auch gleich ein Tor. Bei den kommenden Freundschaftsspielen in der Ära Menezes, der das Team des fünffachen Weltmeisters drastisch verjüngt hatte, stand Alexandre Pato ebenfalls regelmässig im Aufgebot. Und ein jedes Mal war er dabei für einen Treffer verantwortlich. Nachdem er aufgrund einer Oberschenkelverletzung gegen Argentinien pausieren musste, kam er erst Anfang 2011 gegen Frankreich erneut zum Einsatz. Auch gegen Schottland sollte er auflaufen, hier machte ihm allerdings sein Knöchel einen Strich durch die Rechnung. Und das Verletzungspech hätte dem Torgaranten fast auch die Copa América 2011 unmöglich gemacht. Im letzten Ligaspiel kugelte er sich die Schulter aus, sein Einsatz bei der Südamerikameisterschaft stand lange Zeit auf der Kippe. Doch Menezes wollte den Youngster unbedingt mit dabei haben und nach mehrwöchiger Spezialbehandlung durch die medizinische Abteilung der Seleção erteilte diese zur Freude der Fans am Ende grünes Licht. Pato steht allerdings wie in den Vorjahren vor der gewaltigen Aufgabe, sich gegen die Konkurrenz im eigenen Lager durchsetzen zu müssen. Vor allem Robinho wird seinen angestammten Platz beanspruchen, daneben lauern im Sturm auch noch Fred und Supertalent Neymar. Doch wie oft er auch zum Einsatz kommen mag, für die Seleção stellt er eine unglaubliche Bereicherung dar. Etwas, was Dunga nach Meinung vieler nicht gebührend zu würdigen wusste. Dietmar Lang für BrasilienPortal Fotos Alexandre Pato |
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