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Kompletter Name: Felipe Melo de Carvalho Geburtsdatum: 26/06/1983 Geburtsort: Volta Redonda (RJ) Grösse: 1,83 m Position: Mittelfeld Link: Fehlanzeige Vereine: 08/2011: Galatasaray Istanbul 08/07/2009: Juventus Turin 06/2008 bis 07/07/2009: Fiorentina 03/07/2007 bis 21/05/2008: Almeria 07/2005 bis 02/07/2007: Racing Santander 01/2005 bis 06/2005: FC Mallorca 2004: Sabah – Malaysia 2004: Grêmio (RS) 2003: Cruzeiro (MG) 2001 bis 2003: Flamengo (RJ) WM-Einsätze Seleção: WM 2010 Südafrika Felipe Melo, geboren am 26. August 1983 in Volta Redonda im Bundesstaat Rio de Janeiro könnte man auch “den Unbekannten” nennen. Zumindest bis zum letzten Jahr. Lange Zeit war er den meisten Fans der Seleção überhaupt kein Begriff, bis er überraschend Anfang 2009 vom brasilianischen Coach Dunga in die Nationalmannschaft berufen wurde. Er beeindruckte direkt mit einer starken Leistung, was ihm einen Stammplatz beim Konföderationen-Pokal in Südafrika einbrachte. Dort absolvierte der Mittelfeldspieler alle fünf Partien und erzielte zudem einen Treffer. Nicht verwunderlich, dass er nun auch bei der WM-Endrunde 2010 im Kader der Seleção anzutreffen ist. Die Karriere von Felipe Melo begann allerdings schon lange vorher im Jahr 2001 beim Traditionsclub Flamengo in Rio de Janeiro. In seinem ersten Jahr in der Cidade Maravilhosa konnte er bereits den Gewinn der Staatsmeisterschaft und den inzwischen abgeschafften Pokal der brasilianischen Landesmeister feiern. Zwei Jahre blieb er in Rio de Janeiro, bevor er zu Cruzeiro Belo Horizonte wechselte. Und auch im Bundesstaat Minas Gerais stand er abermals direkt auf der Seite der Gewinner. Mit Cruzeiro gewann er 2003 die äusserst begehrte "dreifache Krone" – Staatsmeisterschaft, den brasilianischen Pokal und die brasilianische Meisterschaft. 29 Spiele absolvierte er für die "Mineiros“, bevor es ihn 2004 tief in den Süden zu Grêmio in Porto Alegre zog. Hier allerdings konnte er keinen Titelgewinn feiern, da er bereits nach 19 Spielen am Ende der Vorrunde den Verein abermals verliess, um sein Glück an anderen Orten zu versuchen.Das ferne Europa hatte gelockt und so kam Felipe Melo im Januar 2005 zum spanischen Erstligisten RCD Mallorca Und verschwand damit vollständig in der Versenkung. Auf gerade einmal acht Einsätze kam er in der Rückrunde, was ihn keineswegs zufrieden stellte. Er wechselte zum Liga-Konkurrenten Racing Santander, wo er dann doch noch den Durchbruch schaffte. 33 Einsatz und 3 Tore erzielte er in seiner ersten Saison, ebenso viele Treffer sollten es in der darauf folgenden Saison werden. Und dies, obwohl er verletzungsbedingt auf lediglich 15 Ligaspiele kam. Da er jedoch seinen Stammplatz verloren hatte, wechselte er 2007 zum Aufsteiger UD Almería und überzeugte durch extrem starke Auftritte. So wurden endlich nach drei langen Jahren die richtigen europäischen Topclubs auf das Talent aus dem fernen Brasilien aufmerksam. Im März holte der italienische Klub AC Florenz den Mittelfeldspieler nach Italien und zahlte bereits die stolze Summe von 13 Millionen Euro. Doch der Preis eines Felipe Melo sollte noch weiter steigen. Nach einer extrem guten Saison sicherte sich Juventus Turin seine Dienste und musste dafür inzwischen 25 Millionen Euro auf den Tisch legen. Der Rekordmeister sollte nicht enttäuscht werden. Bereits beim ersten Pflichtspiel gegen den AS Rom versenkte der Neuzugang den Ball zum 3:1 Endstand im Netz.Dieser Entwicklung ist es zu verdanken, dass sich Felipe Melo nun im Kader der brasilianischen Fussball-Nationalmannschaft wiederfindet. Ein Spätzünder, der zunächst weder in Brasilien noch in Spanien gross auf sich aufmerksam gemacht hat und erst in Italien und aus „dem Unbekannten“ zu einem wichtigen und beliebten Akteur in der brasilianischen Mannschaft erwuchs. “Ich habe immer von der Seleção geträumt” bestätigte Felipe Melo noch zu Jahresbeginn in einem Interview. “Natürlich ist das der Traum eines jeden Spielers. Man hat mich häufig ausgelacht, wenn ich offen von meinem Traum sprach. Schliesslich konnte ich ihn in die Realität umsetzen, weil ich hart gearbeitet habe und immer hartnäckig geblieben bin. Ich war mit 25 zum ersten Mal dabei. Es gibt Leute, die ihr Debüt mit 18 oder 20 gefeiert haben, aber einige davon haben trotzdem nie ein wichtiges Turnier bestritten.” Inzwischen ist seit Name den Fans durchaus bekannt – und nach der überzeugenden Vorstellung beim Confed-Cup im vergangenen Jahr dürften bei der WM-Endrunde in Südafrika nun auch zahlreiche weitere Auftritte im kanariengelben Trikot folgen. Dietmar Lang für BrasilienPortal Fotos Copyright by CBF |
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