Ribeirão da Ilha

Veröffentlicht am 17. April 2014

So kommen Sie zur Ribeirão da Ilha:
Verlassen Sie das Stadtzentrum Florianópolis in südlicher Richtung. Vorbei an der “Tapera da Base“, wo sich der Flugplatz der Insel befindet, und weiter nach “Riberão da Ilha“.

Lage:
Die Entfernung zum Zentrum von Florianópolis beträgt 27 Kilometer – hinter “Tapera da Base“ und in der Nähe von “Lagoa do Peri“.

3-8süden-orte-ribeirao da ilha_3870“Riberão da Ilha“ war eine der ersten Kommunen des Bundesstaates und das erste von Indios Carijós bewohnte Dorf der Insel – im 16. Jahrhundert. Der Name des Strandes stammt von einem kleinen Flüsschen oder Bach, der sich an diesem Ort befindet (“Ribeiracô“ in der Sprache der Indios).

Nach historischen Berichten erreichten die ersten portugiesischen und spanischen Seefahrer im Jahr 1506 die Insel. Zwanzig Jahre später überquerte der Seefahrer Sebastão Caboto den Atlantik und legte an der Insel an. Wie berichtet wird, ging er im Hafen von “Riberão“ vor Anker. Zwischen 1748 und 1756 fand die effektive Kolonisierung der Insel statt – zirka 6.000 Einwanderer von den Azoren gingen hier an Land. Einige Autoren erzählen, dass sich um die fünfzig Paare in “Riberão da Ilha“ niederliessen.

“Riberão da Ilha“ besteht aus verschiedenen kleineren Stränden, mit ruhigem Wasser und grobem Sand. Der Ort gilt als einer der wenigen Plätze an der brasilianischen Südküste, der sich die Eigenschaften der portugiesischen Kolonisation bis heute unverfälscht bewahrt hat. Ein Ausflug an diesen Strand gibt den Besuchern einen Einblick in die traditionelle Kultur der Azorianer.

Gleich, wenn man ankommt, bemerkt man die typischen Eigenheiten dieser Kultur in ihren originellen Formen und intensiven Farben. Die Mehrheit der Häuser präsentiert sich in rosafarbenen Wänden, mit gelben oder weissen Fensterrahmen – hie und da auch Grün mit Blau. Auch die Vorhänge fallen sofort auf, sie sind aus gehäkelter Spitze.

Ausserdem wird man da und dort Frauen in den Fensterrahmen erblicken, die den Besuchern neugierig hinterher schauen oder einer ihrer Nachbarinnen etwas zurufen, die gerade auf der Strasse vorbeigeht. Währenddessen sind ihre Männer, fast alle Fischer, damit beschäftigt, ihre Netze vor dem Strand auszuwerfen, um frischen Fisch mit nach Hause zu bringen.