Strände von Camamu

Veröffentlicht am 5. April 2013

Vom Ankerplatz des kleinen Fischerortes am Rio Acaraí starten Boote, die den Besucher zu den Stränden der paradiesischen Halbinsel “Maraú“ bringen – die zu den schönsten Brasiliens gehören – oder zu einem Ausflug durch die landschaftlich sehr reizvolle Umgebung der “Baía de Camamu“ mit ihren vielen Inseln.

Anflug nach Salvador – weiter 350 km auf dem Landweg in Richtung Süden.

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Pontal do Contrato
Der Strand umfasst die gesamte Insel gleichen Namens, eine völlig einsame, paradiesische Landschaft, umgeben von warmem und ruhigem Wasser – ideal für den Wassersport. In einem fast unberührten Gebiet an der Mündung des Rio Sirinhaém, ist dieser Strand perfekt für denjenigen, der den direkten Kontakt mit einer interessanten Natur liebt und auf eine touristische Infrastruktur verzichten kann.

Ilha da Pedra Furada
Der Name (Pedra furada = durchbohrter Stein) stammt von einer von Wind und Wetter geformten Felsenskulptur auf dieser Insel. Die ist klein und fast einsam, besitzt eine Süsswasserquelle, umgeben von nativem Waldbestand und weite Kokospalmenhaine. Dieser Ort hat zahlreiche Legenden hervorgebracht und wird von den Bewohnern der Umgebung zur Übergabe ihrer Geschenke an die Meeresgöttin “Iemanjá“ benutzt.

Ilha dos Tubarões
Die kleine “Insel der Haifische” – ohne die geringste touristische Struktur – liegt in der Camamu-Bucht und beherbergt lediglich ein paar Fischerfamilien. Geprägt von einem weiten Palmenhain, ist der Strand von ruhigem Wasser umgeben, ideal für Wassersport und Ausflüge per Kajak. Der Name der Insel ist irreführend – hier hat es noch nie Haie gegeben.

Praia da Ponta da Pedreira
Dieser schöne Strand mit lauwarmem, ruhigem Wasser ist das ideale Szenario für ein Relax-Programm – fast in seiner gesamten Ausdehnung ist er einsam. Er beginnt an einer Flussmündung, man kann hier gut Wassersport betreiben und unabhängig von den Gezeiten stets ein Bad nehmen. Im zentralen Teil der “Ilha Grande“ entdeckt man einen Abschnitt, der als “Cantagalo“ bekannt ist – hier findet man ein wenig Infrastruktur.

Praia do Âmbar
Der “Bernsteinstrand“ bietet ein romantisches Szenario mit nur wenigen Hütten der Einheimischen. Das ruhige Meer erlaubt das Baden zu jeder Zeit – auch verschiedene Wassersportarten sind möglich. Der Sand wird von nativem Wald und Kokospalmen begrenzt, was diesem Ort eine Atmosphäre tiefen Friedens beschert.

Praia da Ponta do Santo
Die “Spitze des Heiligen” liegt auf der Insel gleichen Namens und wird geschätzt wegen dem ruhigen Wasser, seinem weissen Sand und einer schönen Vegetation, in der sich Kokospalmen, Mangobäume und Dendépalmen mischen. Der Strand ist meistens menschenleer und ideal zum wilden Campen.