Inseln Distrikt Madre de Deus

Veröffentlicht am 23. April 2013
Inseln im Distrikt Madre de Deus sind: “Ilhas Maria Guarda, Coroa do Capeta” und “das Vacas”

10Madre de Deus-portalsuldabahiaDer Distrikt von “Madre de Deus” entzückt seine Besucher durch die unterschiedlichen landschaftlichen Szenarios, seine reichen Ökosysteme mit Atlantischem Regenwald, seiner Mangrove- und Restinga-Vegetation. Der Distrikt ist im “Arquipélago da Baía de Todos os Santos“ (Allerheiligenbucht-Archipel) integriert und mit dem Kontinent durch eine Brücke verbunden.

Der architektonische Gebäudekomplex aus dem 19. Jahrhundert ist entlang der antiken Gassen vollständig erhalten. Davon sind besonders erwähnenswert das Haus “Casa dos Dois Leões“ und das von “Antônio Balbino“, dem Ex-Gouverneur von Bahia – beide am Strand “Praia de Suape“. Weitere schöne Beispiele Jahrhunderte alter Gebäude sind die beiden Villen im “Alto da Matriz“ und die Kirche der “Nossa Senhora de Madre de Deus“, aus dem Jahr 1670.

Wenn man durch das Städtchen bummelt, kommt man an den antiken Brunnen “Jauá, Ouricuri, Dendê“ und “Quitéria“ vorbei. Das Kunsthandwerk der Gegend ist sehr interessant – Skulpturen in Holz, Schmuck aus Muscheln, Teppiche, handgeklöppelte Spitze und Miniaturen typischer lokaler Schiffstypen sind nur einige Beispiele aus dem reichen Angebot. Und natürlich sollten Sie dort die vorzügliche lokale Küche probieren, die in erster Linie aus Meeresfrüchten besteht.

Eine gute Idee ist es, sich im “Porto do Mirim“ einen Ortskenner mit Boot zu mieten, um die ganze Schönheit dieser und der umliegenden Inseln kennenzulernen. Insgesamt beschäftigen sich um die 26 Bootspiloten mit dieser Art vom Tourismus.

Mit einer Ausdehnung von einem Kilometer ist die “Ilha Maria da Guarda“ eine archäologische Fundstätte von grosser Bedeutung und unschätzbarem Wert. Ein Pfad durch den Atlantischen Regenwald durchquert die Insel von Ost nach West, dabei kommt man an Fischersiedlungen vorbei und erreicht schliesslich die herrliche “Praia do Gravatá“. Die “Ilha do Capeta“ ist von einer “Coroa“ (Sandbank) umgeben – die Vegetation besteht aus Mangroven.

Sie ist unbewohnt und deshalb besonders denen zu empfehlen, die Ruhe und Abgeschiedenheit bevorzugen. Gleich davor liegt die “Ilha das Vacas“ (Kuhinsel), umgeben von gut erhaltenen Waldbeständen, mit verschiedenen Einzäunungen zur Viehhaltung, die der Inseln ihren Namen gaben. Sie ist in Privatbesitz und hat ein einziges Haus – doppelstöckig und im Kolonialstil. Ein Besuch sollte vorher mit dem Besitzer vereinbart werden.

So kommt man nach Madre de Deus:

Anflughafen Salvador – weiter auf dem Landweg (BR-324) bis Abzweigung “Candeias“ (BA-522) nach Madre de Deus.