Höhlen Distrikt Barreiras

Veröffentlicht am 19. Mai 2013
Höhlen im Distrikt Barreiras sind: “Grutas do Catão, Sumidouro, Buraco do Inferno” und “Paulista”

2Gruta do Catão-panoramio-comMitten im dichten Wald, umgeben von hohen Bäumen und einem gigantischen Felsblock in U-Form, ist die “Gruta do Catão“ Teil einer üppigen Landschaftsszenerie. Direkt am Eingang der “Lago Azul“ (Blauer See) ist das Postkartenmotiv Nummer eins der Region.

Ein schmales Rinnsal tritt genau am Höhleneingang aus dem Boden, formiert sich zu einem Bächlein im grossen Eingangs-Salon und verliert sich im anschliessenden Korridor der Höhle, die sich fast an der Grenze zum Distrikt “São Desidério“ befindet. Der Pfad zu ihrem Eingang ist zirka 100 Meter lang. In der Nähe befindet sich auch die “Gruta do Sumidouro”, mit einem seltenen Phänomen der Natur:

Das Wasser ihrer Lagune steigt und fällt wie bei Ebbe und Flut, stets begleitet von einem eigenartigen Geräusch. Ein Arm des “Rio Salitre“ durchquert die Höhle in ihrer gesamten Ausdehnung, mit Stellen, an denen das Baden möglich ist. Einer der drei hoch gewölbten Höhleneingänge eignet sich besonders gut für ein “Rappel“. Das Sonnenlicht dringt kann überall ins Innere dieser Höhle eindringen, die umgeben ist von einem reizvollen Garten aus Farnen.

Wenn man ein Stück weitergeht, erreicht man die Höhle “Buraco do Inferno“ (Höllenloch), die sich am Ende eines Pfades auftut, der zwischen Pequi- und Babaçu-Palmen hindurchführt. Ihre Felswände sind 50 Meter hoch und unterscheiden sich gewaltig von den kleineren Höhlen der Umgegend. Etwas für Abenteurer und Alpinisten mit Adrenalin-Sehnsucht.

Mit ihren Inschriften und Felsenmalereien aus einer Zeit vor vielen tausend Jahren, ist die “Gruta do Paulista” ein Paradies für die Adepten der Archäologie, die diesen Ort als ein antikes Sternenobservatorium betrachten.

So kommt man nach “Barreiras”:
Anflughafen Salvador – weiter auf der BR-324 bis “Feira de Santana – weiter auf der BR-116 bis Kreuzung mit der BR-242 (67 km) – auf diese einbiegen und bis “Barreiras“ fahren (657 km) – insgesamt 850 Kilometer.