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Der Stadtteil Santa Teresa grenzt an die Stadtteile Glória, Catete, Botafogo, Laranjeiras, Cosme Velho, Silvestre, Humaitá, Centro, Catumbi e Rio Comprido. Er gehört zur Südzone und befindet sich auf einem Hügel, der sich vom Stadtteil Lapa aus erhebt. Unter anderem befindet sich hier auch ein gastronomischer Pol der Stadt, besonders um den “Largo dos Guimarães“ herum, einem Nobeltreffpunkt. Santa Teresa entwickelt sich zu einem der bedeutendsten touristischen Sehenswürdigkeiten von Rio de Janeiro – man nennt diesen Stadtteil bereits “Montmartre Carioca“ wegen der grossen Zahl von Künstlern, die dort ihr Atelier haben oder dort wohnen. Infolge dieses kulturellen Aufschwungs investieren ausländische Unternehmer zunehmend in Santa Teresa, kaufen und reformieren Gebäude in diesem Stadtteil, wie zum Beispiel das “Hotel Santa Teresa“ und das Schlösschen “Castelo São Fernando“. Die Aufwertung des Stadtteils, die sich deutlich im Immobilienmarkt niedergeschlagen hat, ist das Resultat einer Begeisterung, welche die Cariocas erfasst hat, seit die Zentralregion der Stadt revitalisiert wurde. Diese Fotos stammen aus der Flickr Foto-Community und werden gemäß der Flickr-RSS API abgebildet.
HistorischesDer Stadtteil entstand im 18. Jahrhundert um das Kloster gleichen Namens herum. Anfangs liess sich die Oberklasse jener Epoche in ihm nieder – er bildete zu jener Zeit eine der ersten Erweiterungen nach ausserhalb des Siedlungskerns, dem heutigen Stadtzentrum. Seine vermögenden Bewohner konstruierten Villen und mehrgeschossige Wohnhäuser inspiriert von der damaligen französischen Architektur – viele davon stehen noch heute unverändert. Der Stadtteil Santa Teresa absorbierte viele spanische Einwanderer.Diese Fotos stammen aus der Flickr Foto-Community und werden gemäß der Flickr-RSS API abgebildet.
Im Jahr 1872 führte man die Strassenbahn ein, die zum Symbol jenes Stadtteils geworden ist – und heute die einzige noch funktionierende Linie in Rio de Janeiro geblieben ist. Ursprünglich war sie grün, wurde dann aber gelb umgestrichen, weil die Bewohner von Santa Teresa reklamierten, dass die Bahn im Grün der Vegetation unterginge! “O Bondinho“ (das Bähnchen), wie es von den Cariocas liebevoll genannt wird, verbindet Santa Teresa mit dem Stadtzentrum und fährt u.a. auch über den schon erwähnten Aquädukt “Arcos da Lapa“.GeografischesDer Stadtteil, von den Cariocas liebevoll “Santa“ (Heilige) genannt, besitzt verschiedene kurvenreiche, steile An- und Abfahrtsstrassen, die mit den benachbarten Stadtteilen verbinden. Vom Gipfel hat man einen eindrucksvollen Ausblick auf die Stadt und die Guanabara-Bucht – und von hier aus kann man auch in den angrenzenden Nationalpark Tijuca und zum Corcovado gelangen.KulturellesIm Lauf der Geschichte hat Santa Teresa seinen Status als Nobel-Stadtteil eingebüsst, sich jedoch im Lauf der Jahre in einen Stadtteil von kulturellem Interesse verwandelt. Seine bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind:
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