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Rund zwei Monate soll der Abriss mit sechs grossen Baggern in Anspruch nehmen, bevor der Grundstein für ein neues Stadion mit 53.500 Sitzplätzen gelegt werden kann. Laut dem Sportamt der Stadt hat das neue Projekt dieselben architektonische Gestaltung wie das Original und wird auch den Namen beibehalten. Das “Estádio Octávio Mangabeira”, so der offizielle Name ist bereits seit dem 26. November 2007 geschlossen, nachdem bei einem Drittligaspiel Teile einer vollbesetzten Tribüne einstürzten. Sieben Menschen stürzten dabei in die Tiefe und fanden den Tod. Das Fonte Nova ist damit das sechste Fussballstadion in Brasilien, bei dem der Um- oder Neubau für die WM-Endrunde in vier Jahren begonnen hat. Von den 12 Austragungsstätten wird derzeit lediglich in Belo Horizonte, Cuiabá, Curitiba, Manaus und Porto Alegre ein Beginn der Arbeiten verzeichnet. Alle andere Spielstätten, darunter auch Salvador, liegen hinter dem Zeitplan und bereits vom Weltfussballverband FIFA mehrfach dafür kritisiert. Am schwierigsten gestaltet sich derzeit die Situation in der Millionenmetropole São Paulo, wo derzeit kein Stadion für die WM 2014 definiert wurde. Ursprünglich war das “Estadio Cícero Pompeu de Toledo” für das Eröffnungsspiel und ein Halbfinale vorgesehen, aufgrund fehlender Finanzgarantien wurde die besser unter dem Namen Morumbi – Stadion bekannte Arena aus dem Projekt ausgeschlossen. In Rio de Janeiro haben die Umbauarbeiten beim Maracanã – Stadion ebenfalls noch nicht begonnen. Der Zeitplan sieht jedoch einen Abschluss der Renovierung für Dezember 2012 vor, so dass dort der Konföderationen-Pokal 2013 mit Sicherheit ausgetragen werden kann. In der umgestalteten Arena mit rund 83.000 Sitzplätzen soll nach Willen des brasilianischen Fussballverbandes CBF das Endspiel der WM 2014 stattfinden. Quelle: brasil2014 Fanmagazin |
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