WM-Splitter vom 30. Juni 2014

Veröffentlicht am 30. Juni 2014 unter WM 2014 News

Rettung von Fans mit hochauflösender Kamera

Fans, die vergessen haben, ein Foto von sich selbst in einem der WM-Stadien zu schießen, müssen nicht traurig sein. In einigen der Arenen werden mit einer hochauflösenden Kamera 360 Grad-Fotos angefertigt, die auf einer Sponsoren-Homepage veröffentlicht werden. Dort können sich die Zuschauer auch gleich direkt im Foto markieren und dies über Facebook posten.

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Globaler Schweizer

Er ist Schweizer, lebt in Norwegen und ist momentan in Brasilien, um dort die WM mitzuerleben. Allerdings feuert Daniel Moosmann nicht die Schweizer Nati an. Er ist Deutschlandfan und reist der deutschen Nationalmannschaft seit 1990 bei den Weltmeisterschaften auf der ganzen Welt hinterher. Zu seiner Verteidigung sei jedoch gesagt, dass sein Vater Deutscher ist. Abgesehen davon ist der 46-Jährige einfach global.

100 Kilo schwere Riesenfahne

Eine 630 Quadratmeter große Fahne weht vor der Arena Castelão in Fortaleza. 30 mal 21 Meter misst die Riesenflagge, die auf einer Höhe von 35 Meter an einem Kran angebracht ist. 110 Kilogramm soll sie wiegen und sie soll am Freitag (4.) die Seleção begrüßen, die dort im Viertelfinale Kolumbien gegenüberstehen wird. Angebracht wurde sie von einer Firma, die am Bau des des Olympischen Zentrums des Nordostens Brasiliens beteiligt ist, das derzeit neben dem Fußballtempel entsteht.

Sambódromo als weiß-blauer Campingplatz

Dort, wo im Karneval die Sambaschulen São Paulos das Publikum mit ihren farbenfrohen Kostümen und Allegorien sich reißen, ist seit Montag alles in blau-weiß getaucht. Die Stadt hat das Karnevalsgelände den Touristen als Campingplatz und Parkplatz für Wohnwagen zur Verfügung gestellt. Angenommen wurde dies vor allem von den argentinischen Fußballfans. Sie haben Autos und Zelte bereits entsprechend geschmückt. Insgesamt sollen in São Paulo bereits etwa 70.000 Argentinier eingetroffen sein, um im Itaquerão am Dienstag beim Spiel zwischen der Schweiz und Argentinien mit dabei zu sein. Allerdings haben nur gut 6.000 von ihnen eine Eintrittskarte ergattern können.