WM-Splitter vom 26. Juni 2014

Veröffentlicht am 26. Juni 2014 unter WM 2014 News

Fonte Nova ist Brasiliens Tortempel

Die Arena Fonte Nova in Salvador ist zum Tortempel avanciert. In dem Stadion fallen pro Spiel im Durchschnitt 5,25 Tore, mehr als in allen anderen brasilianischen Stadien. Bisher ist der Torregen nicht abgerissen. Den Auftakt gaben Holland und Spanien mit einem 5:1. Deutschland setzte ein 4:0 gegen Portugal hinterher und Frankreich und die Schweiz erzielten ein 5:2. Ein 3:1 legten am Mittwoch Bosnien Herzegowina und Iran nach.

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Nationalflagge für den Magen

Ganz Brasilien ist derzeit im Flaggenfieber. Das gilt auch für die Teilnehmer des landwirtschaftlichen Projektes “Grüner Gürtel”. Sie haben in der Stadt Imperatriz im Bundesstaat Marinhão auf einer Fläche von 1.470 Quadratmetern mal eben 14.000 Salate gepflanzt und dabei zwei verschiedene Sorten verwendet, eine gelbliche und eine dunkelgrüne. Entstanden ist somit eine Landart-Fahne Brasiliens. Allerdings wird die noch diese Woche geerntet werden, die Fahnen-Salate verschwinden dann im Magen von so manchem brasilianischen Fußballfan.

Rückwärtsgang einlegen verboten

Während die allgemeinen Verkehrsregeln den Reisebussen Manöver mit dem Rückwärtsgang erlauben, verbietet die FIFA genau dieses. Befinden sich die Männer einer Nationalmannschaften in einem der offiziellen FIFA-Busse, so darf der Busfahrer auf keinen Fall den Rückwärtsgang einlegen, auch nicht zum Einparken. Denn Fahren darf er aus Sicherheitsgründen angeblich nur vorwärts.

Ungehaltener Fußballfan

In der 44. Minute der zweiten Halbzeit beim Spiel zwischen Deutschland und den USA hielt es am Donnerstag ein deutscher Fußballfan nicht mehr aus. Er stürmte mit einer FC-Bayern-Fahne das Spielfeld und begrüßte Philipp Lahm, bevor er abgeführt und zur Polizeistation gebracht wurde. Damit nehmen die Spiele, an denen Deutschland beteiligt ist, eine Sonderstellung ein. Stürmte doch auch schon bei der Partie Deutschland – Ghana ein Mann auf das Feld. Damals war es ein Pole, der mit der Aktion auf sich aufmerksam machen wollte, um Geld für weitere Eintrittskarten und seine Heimreise zu sammeln.