WM-Splitter vom 16. Juni 2014

Veröffentlicht am 17. Juni 2014 unter WM 2014 News

Portugiesen bekommen Trost vom brasilianischen Trainer

Nach ihrer 4:0 – Niederlage gegen Deutschland erhalten die Portugiesen Rückenstärkung von Brasiliens Trainer Luiz Felipe Scolari. In der Pressekonferenz zum Spiel zwischen Brasilien und Mexiko schweifte er kurz ab und erinnerte seine portugiesischen Freunde daran, dass sie bei der Europameisterschaft 2004 auch zunächst das erste Spiel verloren und es dann doch noch bis ins Finale geschafft hätten. Scolari war in der Zeit Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft. Allerdings verloren seine Portugiesen, die damals auch noch Gastgeber waren, das Finale gegen Griechenland.

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Podolski gewinnt Selfie mit Merkel

Mit dem Kantersieg gegen Portugal hat Lukas Podolski gleich doppelt gewonnen: zum einen das Spiel, zum anderen ein Selfie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das erhielt innerhalb von vier Stunden gleich 348.108 mal “Gefällt mir” und wurde 22.184 mal geteilt.

Fortaleza fest in mexikanischer Hand

Eine mexikanische Invasion erlebte am Montag die Stadt Fortaleza. Dort werden am Dienstag in der Arena Castelão Brasilien und Mexiko gegeneinander antreten. Die Mexikaner können dabei mit lautstarker Anfeuerung rechnen. Mit einem Luxuskreuzer sind bereits 3.600 Landsleute im Hafen von Metropole im Nordosten des Landes eingetroffen. Darüber hinaus hatten die Mexikaner gleich 16 Flüge nach Fortaleza nur für sich gechartert.

Statt Friedenspfeife gibt es Friedenstee

Im Süden Brasiliens erhalten die Fußballfans eine ganz besondere Einführung in die Kultur der “Gaúchos”. Ihnen wird das Ritual rund um den „Chimarrão“ beigebracht. Wie das Volksgetränk des Südens angerichtet und getrunken wird, erklärt dabei ein richtiger Chimarrão-Professor. Das Heissgetränk ist eine Mate-Teemischung, die schon von den Guaraní-Indianern getrunken wurde. Er wird in einem speziellen Gefäß zubereitet und mit einer Art metallenem Strohhalm zu sich genommen. Wie eine Friedenspfeife wird es dabei in einer Runde von einem zum anderen weitergereicht.