Neuseeland und Irak fahren torlos nach Hause

Veröffentlicht am 20. Juni 2009 unter WM 2010 News

Johannesburg, 20. Juni 2009

Am letzten Spieltag der Gruppe A beim Konföderationen-Pokal in Südafrika haben sich Neuseeland und Irak mit einem torlosen Unentschieden aus dem Turnier verabschiedet. In einem prinzipiell schwachen Spiel konnten sich zwar beide Mannschaften die ein oder andere sichere Torchance erarbeiten, versagten aber jeweils im Abschluss. Nach jeweils zwei Niederlagen und dem heutigen Unentschieden treten der Asien- und der Ozeanienmeister damit vorzeitig die Heimreise an.

Die ersten grossen Chancen in der Partie hatte der Irak bereits in der Anfangsphase. Doch ein Kopfball-Aufsetzer von Emad Mohamed landete in der 7. Minute nur auf dem Tornetz. Und vier Minuten später scheiterte Kapitän Younis Mahmoud am neuseeländischen Keeper Glen Moss. In der Folgezeit nahm jedoch Neuseeland das Heft in die Hand und erarbeitete sich einige Möglichkeiten. In der 27. Minute hatte dabei Leo Bertos die grösste Chance, Iraks Keeper Mahammed Kassid machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung.

In der zweiten Hälfte bot sich den lediglich 12.000 Zuschauern im Ellis Park Stadion in Johannesburg ein weitaus anderes Spiel. Nun passierte nämlich so gut wie gar nichts mehr, Torszenen waren absolute Mangelware. Nur kurz vor Schluss ging noch einmal ein Aufschrei durch die Arena, als der Iraker Karrar Jassim mutterseelenallein vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Doch auch hier war Moss zur Stelle und verhagelte den Irakern den Sieg, der sie mit ein wenig Glück ins Halbfinale hätte katapultieren können. So blieb es am Ende aber beim absolut gerechten 0:0.

Irak und Neuseeland blieben damit nicht nur im letzten Spiel sondern im gesamten Confed-Cup torlos. Ein Ausscheiden ist damit mehr als gerechtfertigt. Der Asienmeister sollte für die Zukunft dringend an der Offensive arbeiten und nicht nur auf Konter lauern. Und auch der Ozeanienmeister muss lernen, Chancen zu verwerten. Denn wie man heute sehen konnte, locken Nullnummern kaum jemand ins Stadion.

Dietmar Lang für BrasilienPortal