Rio 2016: Olympia Splitter – 15. August

Veröffentlicht am 16. August 2016 unter Olympia News 2016

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Sehen Sie nachfolgend die Leistungen und Resultate der brasilianischen Athletinnen und Athleten im BrasilienPortal Rio 2016 – Olympia Splitter vom 15. August 2016.

Turnen: Zanetti holt Silber an Ringen

Einmal mehr hat der “Herr der Ringe“ sein Können bewiesen. Nachdem Arthur Zanetti in London 2012 an den Ringen Gold geholt hat, ist ihm dieses Mal mit einer Note von 15,766 Silber gelungen. Gold ist hingegen an den Griechen Eleftherios Petrounias gegangen, der die sagenhafte Note von 16,000 erreicht hat.

Am Schwebebalken hat die erst knapp 17-jährige und nur 1,38 Meter große Flávia Saraiva eine Glanzleistung abgelegt. Nur zweimal kam sie leicht aus dem Gleichgewicht, was ihr die Jury mit einer verhältnismäßig niedrigen Note von 14,544 angekreidet hat. Damit ist die talentierte junge Frau auf dem fünften Platz gelandet.

Stabhochsprung: Gold mit 6,03 Metern

Einen spannenden Zweikampf haben sich der Franzose Renaud Lavillenie und der Brasilianer Thiago Braz beim Stabhochsprung geliefert. Die Herausforderung von 6,03 Meter des erst 22-jährigen Braz konnte Lavillenie jedoch nicht überbieten. Die Goldmedaille ist deshalb an Thiago Braz da Silva gegangen.

Schwimmen: Bronze im Schwimm-Marathon

Bei der Olympiade in London 2012 musste die brasilianische Marathonschwimmerin Poliana Okimoto wegen Unterkühlung vorzeitig abbrechen. In Rio de Janeiro hat sie nun die zehn Kilometer im Meer mit einer Zeit von 1h56min51s4 als Drittbeste bewältigt und das Siegerpodest an der Copacabana bestiegen.

Ein bißchen Glück war aber im Spiel, da die vor ihr ankommende Französin Aurelie Muller wegen der Behinderung einer Konkurrentin desqualifiziert worden ist. Mit ihrer Errungschaft ist Poliana Okimoto die erste Brasilianerin, die bei einem Schwimm-Marathon eine Medaille erzielt hat.

Volleyball:

Nach den Frauen haben es nun auch Alison Cerutti und Bruno Schmidt beim Beach Volleyball ins Halbfinale geschafft. In einem spanneden Spiel an der Copacabana hat der “furacão brasileiro” (brasilianische Sturm) das Doppel aus der USA besiegt. Das war allerdings keine leichte Aufgabe. Mitgemischt hat nämlich ebenso der Wind, der teilweise eine Geschwindigkeit von 84 Stundenkilometern erreicht hat.

Beim Hallenvolley hat die Herrenmannschaft mit drei Sätzen zu einem Satz gegen Frankreich gewonnen und ist damit im Viertelfinale.

Handball: Mit Niederlage ins Viertelfinale

Bisher hatte die schwedische Mannschaft bei Rio 2016 noch kein einziges Spiel gewonnen. Am Montag (15.) ist ihnen das dann gegen ein enttäsuchend schwaches Brasilien gelungen. Ins Viertelfinale werden die Brasilianer dennoch einziehen. Schon diese Tatsache wird gefeiert, weil dies bisher bei einer Olympiade noch keiner Handballmannschaft des südamerikanischen Landes gelungen ist.

Basketball: Enttäuschender Ausstieg

Nachdem schon die Frauen in der Gruppenphase beim Basketball ausgeschieden sind, sind jetzt auch die Männer aus dem Rennen. Sie haben am Montag (15.) zwar gegen Nigeria gewonnen, ihre Punkte haben letztlich aber nicht gereicht, um weiterzukommen.

Wasserball: Aus für Frauen

Zum ersten Mal war es den Wasserballerinnen gelungen, bei einer Olympiade ins Viertelfinale zu gelangen. Dort haben sie allerdings mit 13 zu 3 gegen die USA verloren und ihren Abschied von Rio 2016 gegeben.

Kanu: Bestzeit auf 1.000 Metern

Sein Debüt bei olympischen Spielen hat Isaquias Queiroz gleich mit einer stolzen Leistung gegeben. In der Klasse C1 1.000 Meter beim Klassifikationsrennen hat der Brasilianer die Strecke mit der Bestzeit von 3min59s615 zurückgelegt. Qualifiziert hat er sich damit direkt für das Finale, ohne dass er vorher am Halbfinale teilnehmen muss.

Ana Paula Vergutz hat im Kajak K1 200 Meter beim Vorrennen den sechsten Rang belegt und damit den Einzug ins Halbfinale garantiert.

Segeln: Wetterkapriolen

Martine Grael und Kahena Kunze belegen nach weiteren Regatten in der 49erFX-Klasse in der Generalbewertung nach wie vor den dritten Platz. Die Entscheidung über eine Medaille fällt mit den nächsten beiden Regatten. Ob Robert Scheidt noch eine Bronze-Medaille holen wird, ist weiter offen.

Zuerst ist die angesagte Regatta vom Vormittag mangels Wind auf den Nachmittag verlegt worden. Am Nachmittag war der Wind dann aber so stark, dass der Wettkampf aus Sicherheitsgründen auf Dienstag verschoben worden ist.