Karneval in Rio de Janeiro 2014 mit Rekordeinnahmen

Veröffentlicht am 21. Februar 2014 unter Karneval News

AgenciaBrasil110213_TNG797617Der Karneval in Rio de Janeiro dürfte in diesem Jahr 2014 zirka R$ 2,278 Milliarden (690 Millionen Euro) umsetzen, von denen zirka R$ 1,798 Milliarden (545 Millionen Euro) aus dem Tourismus stammen.

Diese Prognose wurde von der staatlichen Touristikorganisation RIOTUR, zusammen mit dem Sekretariat für Wirtschaftsentwicklung des Bundesstaates aufgestellt, deren Restsumme von R$ 480 Millionen (145 Millionen Euro) aus den Investitionen der Samba-Schulen, parallel-Events, Dekoration und Organisation der Blocos des Strassenkarnevals stammt.

Die Summe, welche aus dem Tourismus erzielt wird, ist um 10% höher als die registrierte Summe aus dem Karneval des vergangenen Jahres, als die Sektoren der Hotels, Restaurants, Bars und Shows einen Umsatz von insgesamt R$ 1,594 Milliarden (483 Millionen Euro) umsetzten.

Nach Auskunft des Sekretariats für Wirtschaftsentwicklung wird das Fest eine Zunahme im Geschäftsvolumen zwischen 5% und 7% bringen. Des Weiteren bestätigte das Sekretariat, dass in diesem Jahr der längere Zeitraum vor dem Karneval sich günstig auf eine Zunahme der Finanzzirkulierung auswirke.

Damit Sie sich eine Vorstellung machen können: Allein die Samba-Schulen der “Grupo Especial“ arbeiten mit Kostenvoranschlägen, die sich zwischen R$ 8.300.000 (2.515.000 Euro) und R$ 16.000.000 (5.060.000 Euro) bewegen.

Nach einer Studie stammen zirka 90% des während der Karnevalszeit produzierten Umsatzes aus Aktivitäten von Besuchern und Carioca-Karnevalisten. Die RIOTUR erwartet zum Karneval 2014 in diesem Jahr zirka 920.000 Touristen.

Das Fest schafft auch 250.000 neue Arbeitsplätze. Parallel zu den Paraden der Samba-Schulen auf der Avenida Sapucaí, ist der Karneval auch die zweitwichtigste Periode der grössten Konzentration von zusätzlichen Arbeitskräften in den Geschäften der “Saara“ (einer Marktbuden-Konzentration in der Rua da Alfândega, in Rios Stadtzentrum) – an zweiter Stelle hinter dem Weihnachtsgeschäft.