Karneval São Paulo 2012: 2. Paradenacht der Samba-Schulen

Veröffentlicht am 19. Februar 2012 unter Karneval News

Die zweiten 7 Samba-Schulen der “Grupo Especial“ haben ihre Parade zum diesjährigen Karneval im Sambadrom von Anhembi, São Paulo, beendet. Das zweite Feuerwerk der Ideen, bunten Farben und mitreissenden Rhythmen begeisterte das Publikum im Sambadrom und weltweit zu Hause auf den Bildschirmen – und sollten Sie es verpasst haben, dann erleben Sie es hier auf dem BrasilienPortal!

Dragões da Real ehrt alle Mütter beim Debüt in der Grupo Especial

Zum ersten Mal ist die Samba-Schule Dragões da Real in die Spitzengruppe des Karnevals von São Paulo aufgestiegen. Und zu ihrem Debüt haben sie eine Parade zur Ehrung der Mütter im Sambadrom von Anhembi vorbereitet.

Mit dem Thema “Mães Ventre da Vida e Essência do Amor“ (Mutterschoss des Lebens und Essenz der Liebe) hofft der Karnevalist Eduardo Caetano auf einem guten Platz in der Grupo Especial zu landen.
Die Front-Kommission“ gehörte zu den Höhepunkten dieser Parade, sie präsentierte die Mutter Natur mit der Babypuppe eines Neugeborenen. Viel beachtet war auch ein allegorischer Wagen, der den Titel “Mães do Humor“ (Mütter des Humors) trug. Die Allegorie bezog sich auf die Mütter von Fussball-Schiedsrichtern – eine humorvolle Einlage in der Parade. Den kämpfenden Müttern war ein besonderer Platz in der Parade gewidmet. Söhne in Rollstühlen paradierten mit ihren Müttern. Die “Mães da Sé“ – eine Vereinigung von Müttern, die sich zusammen getan haben, um verlorene Kinder wiederzufinden, war ein weiterer Höhepunkt der Schule.

Die grösste Überraschung dieser Parade war allerdings der “Abre-Alas“ (Eröffnungswagen), er zeigte eine organische Industrie in der ein grosser Schoss seine Energie auf Kokons verströmt, aus denen sich sämtliche Arten von Lebewesen unseres Planeten entwickeln. Zu sehen waren Beispiele aus dem Pflanzenreich, mit der Mutter Frühling, verschiedene Tiere, aus dem Insektenreich die Bienen und sogar ein Känguru mit Jungem in der Bauchtasche.

Die Königin der Percussion, Simone Sampaio, marschierte auf der Avenida begleitet von ihrer zehnjährigen Tochter in der Rolle der “Princesa da bateria“ (Prinzessin der Percussion).

Pérola Negra erzählt die Geschichte von “Itanhaém“ im Sambadrom

Die kleine Stadt “Itanhaém“ stand im Mittelpunkt der Parade der Samba-Schule Pérola Negra (Schwarze Perle) beim diesjährigen Karneval von São Paulo. Mit dem Thema “A Pedra que Canta Também Samba, Itanháem, hoje a Pérola é Você” (Auch der singende Stein tanzt Samba, Itanháem, heute bist du die Perle) erzählte die Samba-Schule aus Vila Madalena von der Stadt an der paulistanischen Küste, die 1532 gegründet wurde.

Die Parade zeigte Episoden aus dem Leben bedeutender Personen für die Stadt, wie zum Beispiel den Pater José de Anchieta und Hans Staden, ein Deutscher, der in der Nähe von Itanháem Schiffbruch erlitt und sich mit eingeborenen Kannibalen anfreundete. Die Schule beleuchtete auch die Missionierung der Eingeborenen durch die Jesuiten und die besondere Naturschönheit der dortigen Strände.

Der Themen-Samba erklärt den Sinn und die Herkunft des Namens jener Stadt: “Itanháem“ heisst in der Übersetzung “Stein, der singt“ (aus der Tupi-Sprache) – sein Spitzname ist: “Paulistanisches Amazonien“!

Vor Beginn der Parade sagte Jair Roizen, einer der Direktoren der Schule, dass er als Höhepunkte die “Front-Kommission“ und das Paar “Mestre-sala und Porta-bandeira“ (das sind die Fahnenträger) – André Guedes und Gisa Camilo – einschätze. “Unsere Allegorien werden sicher viel Beachtung erfahren, jedoch die beiden genannten werden das Publikum überraschen“.

Die Schule legte eine schöne Parade hin – eine der animiertesten von allen, die bisher im Sambadrom aufmarschiert sind. Sie marschierte mit 3.200 Komponenten – 600 davon stammen aus “Itanhaém“. Beteiligt waren 5 allegorische Wagen und 25 “Alas“ (das sind die Themengruppen). Die Parade endete genau in der vorgegebenen Zeit von 1 Stunde und 5 Minuten.

Mocidade Alegre zeigt das Werk von Jorge Amado in Anhembi

Die Samba-Schule Mocidade Alegre (Fröhliche Jugend) paradierte mit einem Thema, das auf dem Buch “Tenda dos Milagres“ (Zelt der Wunder) des bahianischen Schriftstellers Jorge Amado basierte, um die Themen Sklaverei und afro-brasilianische Kultur zu behandeln.

Mit dem Thema “Ojuobá – No Céu, os Olhos do Rei… Na Terra, a Morada dos Milagres… No Coração, um Obá Muito Amado!!! “ (Ojuobá – im Himmel die Augen des Königs… auf der Erde die Heimat der Wunder… im Herzen ein heiss geliebter Obá!) verband man die Idee, den religiösen Synkretismus und die Rassenmischung zu präsentieren – und für die Beilegung der Vorurteile zu plädieren.

“Die Mocidade bringt ein kulturelles Thema in ihre Parade, über unsere Wurzeln, eine freie Interpretation des Werkes von Jorge Amado“, bestätigt der Karnevalist Sidnei França.

Die Percussions-Gruppe war einer der Höhepunkte dieser Schule. Die Königin Aline Oliveira erkletterte ein Podium und gab ihren Musikern den Rhythmus vor auf einer Bumbo-Trommel – und die Gruppe legte immer mal wieder kleine Marschierpausen ein fürs Publikum.

Auch die “Ala“ (kostümierte Themengruppe zu Fuss) “Sambateado“ riss das Publikum zu Beifallsstürmen hin – mit 11 Stepptänzern, die Schnallen in Herzform trugen und rot blinkende LED-Lämpchen an den Füssen. Ihre Kostüme repräsentierten die “Orixás“ (Götter) der Umbanda, wie zum Beispiel “Ogum, Xangô, Iansã, Iemanjá, Omulu“ etc. Es war die vierte Parade der Choreografin Christiane Matallo mit ihrer Truppe innerhalb der “Mocidade“.

Die Schule trat im Sambadrom von São Paulo auf trotz eines Brandes, der ihr Clubhaus unter dem Viadukt Pompeia, in der Westzone der Stadt, Anfang Januar verwüstet hatte. Die Direktion gab bekannt, dass die halbfertigen Wagen gerettet werden konnten und vor der Zeit zum Sambadrom gebracht wurden, um dort fertig gestellt zu werden. Ohne ihren Arbeitsschuppen musste die Schule die letzten Karnevalsvorbereitungen in diesem Jahr dezentralisieren und auf verschiedene Privatinitiativen verteilen.

Die Parade der Águia de Ouro präsentiert die Ikonen der “Tropicália“

Eine Parade, ausgelassen und bunt, mit dem Thema “Tropicália da Paz e Amor! O Movimento que não acabou!“ (Tropicália des Friedens und der Liebe! Eine Bewegung die noch nicht zu Ende ist!) präsentierte die Samba-Schule Águia de Ouro heute beim Karneval im Sambadrom von Anhembi, zu Ehren der “tropicalistischen Bewegung“ der 60er und 70er Jahre.

Nach Aussage des Karnevalisten Cláudio Cavalcante, Spitzname “Cebola“ (Zwiebel), dem Komponisten des Themen-Samba 2012, erwartet man in diesem Jahr eine bessere Platzierung als den Sechsten Platz von 2011 oder den Vierten Platz von 2007 – letzterer die beste Platzierung der Schule überhaupt.

“Ich werde ziemlich erschüttert sein, wenn ich in diesem Jahr 2012 mit der “Águia“ Champion werden sollte – ich glaube, dass die Götter uns diesmal begünstigen“.

Einer der Höhepunkte der Schule ist “José Abelardo Barbosa de Medeiros“, der “Chacrinha“, (ehemaliger TV-Entertainer) der 1988 starb. “Der Chacrinha war der ewige Pate der “Tropicália“. Unsere Parade endet mit dem Wagen “Navilouca“, der Caetano Veloso und Gilberto Gil zeigt, die aus dem Exil heimkehren. Und wer steht da mit offenen Armen, um sie zu empfangen? Der Chacrinha“, fasst Cebola zusammen.

Unter den Berühmtheiten, die in der “Águia“ mitmarschieren ist auch der Cineast Fernando Meirelles, Oscar-Nominierung für seinen Film “Cidade de Deus“, Koproduzent des Films “Tropicália“ (mit voraussichtlicher Uraufführung im April), der die Parade filmen wird, um sie im nächsten Jahr zu präsentieren – zu Ehren des Cineasten Glauber Rocha.

Weitere Musik- und Gesangsstars in dieser Parade waren Cauby Peixoto, Tom Zé, Rita Lee, Simoninha, (eine Hommage an Wilson Simonal), Ângela Maria, Wanderléa, Geisy Arruda, Rick (vom Sertaneja-Duo von Rick e Renner), Isadora Ribeiro und Roberta Miranda.

Für Cebola erklärt sich die teilnehmende Menge berühmter Künstler aus den zahlreichen Einflüssen, von der die “Tropicália“ modelliert wurde, sowie aus denen, die durch die Bewegung inspiriert wurden. “Nicht nur “Tropicalistas“ marschieren in unserer Parade, sondern auch Namen die auf die „Tropicália“ Einfluss hatten und die von ihr beeinflusst wurden. Die “Tropicália“ ist ein Mix aus allen Rhythmen – nicht nur in der Musik, sondern auch im Kino, im Theater etc.“

Insgesamt paradierten 3.600 Komponenten in der “Águia de Ouro“, mit 5 allegorischen Wagen und 27 “Alas“.

Unidos da Vila Maria stellt die Geschichte der Menschheit mit den Händen dar

Die Samba-Schule Unidos da Vila Maria aus dem Stadtteil Vila Maria richtete ihre Karnevals-Parade in São Paulo zu Ehren der Hände aus.

Ihr Thema “A Força Infinita da Criação, Vila Maria Feita à Mão“ (Die unendliche Kraft der Schöpfung, Vila Maria handgemacht) entstand aus der Erkenntnis des Karnevalisten Chico Spinosa, der eine seiner Hände operieren lassen musste und am eigenen Leib erfuhr, wie wichtig die Hände für unsere Existenz sind. Also erzählt seine Schule mittels ihrer fünf Sektoren, aus denen die Parade besteht, die Geschichte der Menschheit in Form von Händen.

Höhepunkt war die “Front-Kommission“, welche die Hand Gottes in der Schöpfung des Universums darstellte. Eine schwarze Hand, die einen Globus hielt, der Funken sprühte. Auf dem Boden drehten sich Tänzer nach einer bestimmten Choreographie.

Der “Abre-alas“ (Eröffnungswagen) präsentierte die Erschaffung der Milchstrasse. Der Wagen, inspiriert am “Adam“ von Michelangelo, zeigte Gott in der Rolle eines Kunsthandwerkers, der den Menschen aus Lehm formt und mit dem Hauch der Sterne belebt.

Der dritte Wagen wurde als besondere Attraktion bezeichnet. Er wurde buchstäblich aus der Asche wiedergeboren, nachdem eine Feuersbrunst den Arbeitsschuppen der Schule Ende des vergangenen Jahres zerstört hatte. In diesem Fall ist es die “technologische Hand“, die von diesem Wagen in einer Lichter- und Bewegungs-Show präsentiert wird. Attraktion des Wagens war Val Marchiori, der in einem Kostüm aus Gold steckte.

Der letzte allegorische Wagen beendete die Parade der “Unidos da Vila Maria“ mit einer besonderen Ehrung der Bürger von Vila Maria, die mit ihren Händen diesen Stadtteil in der Nordzone São Paulos aufgebaut haben und an der Produktion des Karnevalspektakels mit Hand angelegt haben.

Nachdem sie im vergangenen Jahr auf dem Dritten Platz landeten, rechnet man sich in der Schule für dieses Jahr grosse Chancen aus, unter den Siegern zu sein. “Wir legen unsere Hände um die Trophäe – wenn uns keine andere Hand dazwischen funkt, werden wir sie bekommen“, sagte ein Mitglied der Schule.

Insgesamt marschierten bei der Parade der “Unidos da Vila Maria“ 4.500 Komponenten in 36 “Alas“ (Themengruppen) mit.

Die Gaviões ehren den Ex-Präsidenten Lula mit ihrer Parade in Anhembi

Die Samba-Schule Gaviões da Fiel präsentierte im Sambadrom von Anhembi ein Thema, das die Geschichte, die Eroberungen und die Träume des Ex-Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva behandelte – eine Ehrung seiner Person und des gesamten brasilianischen Volkes, das kämpft und von einem besseren Leben träumt.

“Nach unserer Vorstellung möchten wir einen illustren “Corinthianer“ (Fan des Fussballclubs Corinthians) zeigen, der sowohl für den Club wie für das brasilianische Volk charismatisch gewesen ist. Wir zeigen seine Geschichte, wie die irgendeines Bürgers dieses Landes. Wir sprechen über Ernährung, Arbeitsplatz und Wohnung – dem Traum Lulas und des ganzen Landes“, sagte vor Beginn der Parade der Karnevalist Igor Carneiro, der seit vier Jahren bei den “Gaviões“ mitarbeitet.

Lula selbst – der eingeladen war – konnte nicht an der Parade teilnehmen, aber er schickte ein Video, um sich für die Ehrung zu bedanken. Mit heiserer Stimme, wegen seiner derzeitigen Behandlung eines Kehlkopftumors, sagte Lula, das das Samba-Thema der “Gaviões“ eine Ehrung sei für “alle Brasilianer, die mit dem Problem zu kämpfen haben, aus ihrer Heimat zu fliehen und hart zu arbeiten, um ein gerechteres Land zu schaffen“.

“Seid sicher, dass dies eine der grössten Ehren bedeutet, die ich je in meinem Leben erhalten habe“, schliesst Lula seine Danksagung.

Die Ex-First-Lady Marisa Letícia nahm an der Parade teil auf dem für ihren Mann, den Ex-Präsidenten Lula, reservierten Ehrenplatz. Die “Ala“ (Themengruppe) setzte sich aus 40 Freunden des Ex-Präsidenten zusammen.

Für die Präsentation des Themas hatte sich die Schule entschieden, es in Form der “Literatura de Cordel“ (Gibi-Heftchen) darzustellen. “Auf diese Art können wir die Geschichte in eine poetischere Form bringen, als Kultur aus dem „Sertão“ von Pernambuco. Dies ist die echte Ästhetik der nordöstlichen Kultur“, sagte Carneiro.

Unterteilt in fünf Sektionen, präsentierte die Parade der “Gaviões“ die beschwerliche Reise der Landflüchtlinge aus dem Sertão bis in die Grossstadt, und ihren Traum von einer besseren Welt – gegenüber den bedeutendsten politischen Geschehnissen, die Brasilien während der letzten Jahrzehnte prägten, gegenüber den Veränderungen in der Haltung des brasilianischen Volkes, und gegenüber der Art und Weise wie man Brasilien in der restlichen Welt betrachtet. Alles stets verwoben mit dem Leben von Lula.

Vor Beginn der Parade hatte der Karnevalist der “Gaviões“ bereits auf die “Front-Kommission“ als einen der Höhepunkte dieser Parade 2012 hingewiesen. “Sie wird von einer “Mambembe“-Gruppe (Strassentheater-Gruppe) präsentiert, die die Geschichte von Lula erzählt. Mir gefällt die Inszenierung ganz besonders – ich glaube, dass sie dem Publikum grossen Spass bringen wird“, sagte Carneiro.

Die beiden Musen der Schule, Tati Minerato und Sabrina Sato, zogen die Blicke auf sich an der Spitze der Percussion-Group, von der die grösste Überraschung dieser Nacht ausging: In der Hälfte der Parade wechselten die Rhythmiker plötzlich ihre Kostüme – und verwandelten sich von Arbeitern in Präsidenten!

Das Thema ihrer Parade “Verás que um Filho Fiel Não Foge à Luta – Lula, o Retrato de uma Nação“ (Du wirst erleben, dass ein treuer Sohn dem Kampf nicht ausweicht – Lula, das Portrait einer Nation) – die Schule brachte 3.900 Komponenten auf die Avenida, verteilt auf 26 “Alas” und 5 allegorische Wagen. Ihre Parade wurde innerhalb der vorgegebenen Zeit beendet – es gab keine unvorhergesehenen Schwierigkeiten.

Die Tom Maior bringt eine Friedensbotschaft zum Karneval in Anhembi

Die abschliessende Parade der Samba-Schule Tom Maior beendet die zweite Karnevalsnacht der “Grupo Especial“ von São Paulo, im Sambadrom von Anhembi, mit einer Präsentation über den Frieden. Die Schule hat das Thema “Paz na Terra e aos Homens de Boa Vontade” (Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen) umgesetzt mit Cherubinen und Erzengeln.

“Die Menschheit ist von ihrem Weg des Friedens abgekommen, wegen Neid, Gewinnsucht und Korruption – und wir rufen die Wesen des Himmels an, damit sie die Menschheit auf ihren Weg zurück führen mögen“, erklärt der Karnevalist Marco Aurélio Ruffin.

Die Schule stellt auch die anderen Probleme der Menschheit dar: Vernichtung der Wälder, Gewalt, soziale Ungerechtigkeit und die Korruption sind ein paar der dargestellten Themen. Der zweite allegorische Wagen erhielt den Namen “A Luta da Natureza Para não Sucumbir“ (Der Kampf der Natur um nicht zu unterliegen).

Die “Tom Maior“ zeigt auch Repräsentanten entsprechender Friedensnobelpreisträger, wie Mahatma Gandhi und Mutter Theresa von Kalkutta. Ausserdem wird der Ex-Präsident der Samba-Schule “Tom Maior“, Marko Antonio da Silva geehrt, der im Mai 2011 verstarb. Die Idee dieses Themas für die Parade 2012 stammt noch von ihm.

Noch eine Zwischen-Bemerkung zum Karneval 2012

Edilaine_Matos-IAPF

Die Paraden von São Paulo werden von Jahr zu Jahr grösser, farbenprächtiger und professioneller. Interessant zu sehen, wie lange es dauern wird, bis die Paulistas mit Rio gleichziehen werden? In den beiden folgenden Nächten geht es nun weiter mit den noch prunkvolleren Paraden in Rio de Janeiro. Dort kämpfen 13 der teilnehmenden Schulen um den heiss begehrten Titel in der absoluten Spitzenklasse des “Carnaval do Brasil“. Der Champion von Rio de Janeiro wird am Mittwoch, 22.02. nach Punkten ermittelt. Die Veröffentlichung der Wertung von São Paulo ist für Dienstag, dem 21.02. vorgesehen. Natürlich werden wir darüber berichten!