Jahresrückblick 2014

Veröffentlicht am 21. Dezember 2014 unter Jahresrückblick aus Brasilien

Ein weiteres Jahr nähert sich seinem Ende und damit ist es abermals Zeit für einen Jahresrückblick. Brasilien stand 2014 aufgrund eines Ereignisses mehr als sonst im Rampenlicht: die Fußball-Weltmeisterschaft wurde nach 1950 zum zweiten Mal in dem südamerikanischen Land ausgetragen. Große Proteste wie im Vorjahr blieben aus, der Sport stand im Mittelpunkt. Und auch wenn die Seleção vom späteren Weltmeister Deutschland mehr als gedemütigt wurde, es war ein fröhliches Turnier das vor allem bei den internationalen Besuchern Lust auf „mehr Brasilien“ machte. Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war zudem die Präsidentschaftswahlen, bei denen sich Amtsinhaberin Dilma Rousseff knapp behaupten konnte. Sie darf das Land in ihrer zweiten und letzten Amtszeit bis Ende 2018 regieren.

Doch nicht nur Sport und Politik bestimmten die Schlagzeilen der letzten zwölf Monate. Brasilien blickt erfreulicherweise deutlich genauer auf die Natur und die eigene Gesellschaft. Doch noch gibt es in dem gigantischen Land mit mittlerweile mehr als 200 Millionen Menschen viel zu tun. Ausufernde Gewalt, ein weiterhin reformbedürftiges Bildungs-, Gesundheits- und Tansportwesen sowie Klagen über hohe Inflation bestimmen leider auch weiterhin den Alltag der Menschen in kleinen abgelegenen Dörfern als auch den pulsierenden Mega-Metropolen. Gerade aus dem Ausland fällt es da schwer, die Flut an Meldungen zu sortieren und den Überblick zu bewahren. Einmal mehr versuchen wir vom BrasilienPortal daher, in dieser kleinen Retrospektive die wichtigsten Ereignisse des nun ausklingenden Jahres für Sie zusammenzufassen.

Das absolute Highlight des Jahres 2014 war die Fußball-Weltmeisterschaft mit dem verdienten Turniersieger Deutschland (Foto: Dietmar Lang / IAP Photo)

Das absolute Highlight des Jahres 2014 war ohne Zweifel die Fußball-Weltmeisterschaft mit dem verdienten Turniersieger Deutschland

Wasserknappheit in den Stauseen

Das Jahr 2014 begann mit ausbleibenden Regenfällen. So sanken die Pegelstände der Reservoirs bereits im Januar um 35 Prozent und sollten sich erst im Dezember wieder erholen. Das ganze Jahr über mussten die Versorger mit Engpässen kämpfen, vor allem im Bundesstaat São Paulo kam es zu massiven Rationierungen und den Einsatz von Tanklastern, da wichtige Stauseen faktisch austrockneten und Wüstenlandschaften hinterließen.

Aber auch die ein oder andere Quelle versiegte urplötzlich und machte damit die ungewisse Versorgungslage noch deutlicher. Der Rio São Francisco, der in Minas Gerais entspringt, führte daher auch so wenig Wasser wie schon seit Jahren nicht mehr. In Medienberichten war von der größten Trockenheit seit zwölf Jahren die Rede. Aus dem sonst gewaltigen und reißenden Fluss war ein schleichendes Gewässer geworden, das von Sandbänken und Inseln gekennzeichnet war. Der Rio São Francisco spielt allerdings für die Energieversorgung Brasiliens eine wichtige Rolle. Kraftwerke entlang des Flusses sind für 97 Prozent des Stromes verantwortlich, der für den Nordosten des südamerikanischen Landes erzeugt wird.

Unidos da Tijuca gewinnt Karneval in Rio de Janeiro

Nach 1936, 2010 und 2012 hat die Sambaschule Unidos da Tijuca auch 2014 die Karnevalskrone von Rio de Janeiro erobert. Die traditionsreiche Schule war die letzte der zwölf Eliteschulen, die sich wie gewohnt dem Publikum auf der Samba-Avenida präsentierten. Von Anfang an begeisterte sie das Publikum mit ihren 3.600 auf über 40 Kostümgruppen, Baianas und Motivwagen verteilten Teilnehmern. Bei ihrer Präsentation auf der Avenida Marquês de Sapucaí ehrte Unidos da Tijuca den 1994 ums Leben gekommenen Formel-1-Rennfahrer Ayrton Senna. Statt einer Biografie des Rennfahrers stand jedoch das Thema Geschwindigkeit im Vordergrund. Neben Formel-1-Boliden brachte die Schule deshalb auch schnelle Tiere, den Transrapid und das Internet auf die gut 700 Meter lange Paradestrecke des Sambódromos.

Beim diesjährigen Karneval hatte es Unidos de Tijuca allerdings nicht leicht. Die nunmehr vierfachen Titelträger gewannen denkbar knapp und lediglich um einen Zehntelpunkt vor ihrem stärksten Konkurrenten Acadêmicos do Salgueiro. Im letzten Jahr hatte der Vorsprung des Siegers Vila Isabel mit 299,7 Punkten noch drei Zehntel vor dem Zweitplatzierten ausgemacht.

Brasilien bei Winterolympiade ohne Medaillen

Ohne eine Trophäe musste sich Brasilien bei den Winterspielen in Sotschi von den Zuschauern verabschieden. Dabei nahm das südamerikanische Land mit 13 Athleten teil – so viel wie noch nie bei einer Winterolympiade. Dabei war Brasilien in sieben Disziplinen vertreten – auch das ein Rekord. Das nationale olympische Komitee (COB) zeigte sich am Ende zufrieden, auch wenn es kein Teilnehmer in seinem Wettbewerb in die Top 10 schaffte. In neun Disziplinen konnten die Athleten jedoch bessere Ergebnisse erzielen als bei den vorangegangenen Winterolympiaden.

Das beste Ergebnis erzielte Maya Harrisson. Beim Slalom belegte sie den 39. Platz unter insgesamt 60 Teilnehmerinnen. Der in Italien aufgewachsene Jhonatan Longhi erzielte beim Riesenslalom den 58. von 79 Rängen und Isabel Clark schaffte es mit dem Snowboard auf Platz 14 von 23. Für Aufregung sorgten die beiden Bobfahrerinnen Sally Mayara und Fabiana dos Santos. Beim ersten Durchlauf des Damen-Zweierbob verloren sie in einer Kurve die Kontrolle und schlitterten samt Gefährt 18 lange Sekunden die Bahn kopfüber hinunter. Beim Finale konnten sie dennoch antreten, schafften es aber nur auf den letzten Platz.

Telenovelas wichtiger als Bücher

Lesen ist eine eher seltene Gewohnheit von Brasilianern. Um sich zu informieren, sehen sie lieber die offenen Fernsehkanäle und dabei natürlich Telenovelas, Kinofilme und Nachrichtensendungen.
Dies geht aus einer Studie hervor, für die 2.400 Personen über 16 Jahren in 139 Städten und Gemeinden befragt worden waren. Über die Hälfte der Befragten (58%) bestätigten dabei, im letzten halben Jahr kein einziges Buch gelesen zu haben. Wenn sie lesen, suchen sich die Leute Unterhaltungsliteratur oder Science-Fiction (19%), die Bibel (18%) oder andere religiöse und spirituelle Themen aus (10%). Klassische brasilianische Literatur und Selbsthilfe-Bücher (5%), Poesie und Kriminal-Literatur (4%), Kurzgeschichten, Biografien und Comics (3%) rangieren auf den hinteren Plätzen. 34% der befragten gaben sogar an, dass sie Lesen überhaupt nicht mögen.

Dafür sind mit 54% die Telenovelas die bevorzugten TV-Programme, dicht gefolgt von Filmen (52%) und Nachrichten (44%). Abenteuerfilme sind unter den Befragten am beliebtesten mit 39%, während Komödien (38%) und romantische Filme (29%) auf Platz zwei und drei liegen. US-amerikanische Filme werden von 45% des brasilianischen Fernsehpublikums gesehen, nationale Filme nur von 33%. In der Musik sind die bevorzugten Stile Sertanejo, Música Popular Brasileira (MPB), Forró, Pagode (beides Tanzmusik) Gospel (neue evang. Kirchenmusik).

Brasilien beschließt Internetverfassung

Am 23. Juni 2014 ist in Brasilien eine neue Internetverfassung in Kraft getreten. Staatspräsidentin Dilma Rousseff hatte zuvor das „Marco Civil da Internet” auf der Internet-Konferenz in São Paulo unterschrieben. Das Gesetz entstand durch eine Forderung nach einer Sicherung der Grundrechte im Internet sowie die Sicherung der Neutralität des Netzes. So ist es brasilianischen Internet-Providern nicht mehr gestattet, von Nutzern, die besonders viel Datenvolumen verbrauchen, mehr Geld zu verlangen oder die Übertragungsgeschwindigkeit zu drosseln. Provider sind zudem ab sofort dazu verpflichtet, private Daten ihrer Nutzer (wie IP Adresse und Abrufzeiten) für eine Mindestdauer von einem Jahr zu speichern. Den Internet-Providern ist es mit dem Gesetz gerade in Hinblick auf die NSA-Affäre nun strikt untersagt, mit ausländischen Geheimdiensten zu kooperieren und generell die Daten der User für kommerzielle Zwecke zu missbrauchen. Misslungen ist jedoch die Durchsetzung des Vorschlags, dass alle ausländischen Unternehmen die Daten brasilianischer Nutzer auf brasilianischen Servern speichern müssen.

Deutschland demütigt Brasilien und gewinnt Fußball-WM

Die Weltmeisterschaft in Brasilien war ein großer Erfolg, nur nicht für die Seleção. Die brasilianische Nationalmannschaft wurde im Halbfinale vom späteren Turniersieger Deutschland regelrecht massakriert und mit einem demütigenden 1:7 in das Spiel um Platz 3 geschickt. Doch auch das kleine Finale verloren Neymar und Co. gegen Holland enttäuschend mit 0:3. Jubeln konnten hingegen die Fans in Schwarz-Rot-Gold. Im ehrwürdigen Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro bezwang die Löw-Elf Argentinien in der Verlängerung durch den erlösenden Treffer von Mario Götze zum 1:0. Für Deutschland ist es der vierte Titelgewinn nach 1954, 1974 und 1990.

Der Kader von Trainer Luis Felipe Scolari, der nach der WM seinen Hut nehmen musste und inzwischen von seinem Vor-Vorgänger Carlos Dunga ersetzt wird, war mit einem 3:1 gegen Kroatien ins Turnier gestartet. Ein schwaches torloses Unentschieden gegen Mexiko und ein klares 4:1 gegen Kamerun reichten dem Gastgeber zunächst für den Gruppensieg. Im Achtelfinale konnte sich der Rekordweltmeister nach einem 1:1 erst im Elfmeterschießen gegen Chile durchsetzen, das Viertelfinale gewann die Seleção gegen Kolumbien dann mit 2:1 in der regulären Spielzeit. Was folgte waren zwei Demütigungen und zehn Gegentore in den letzten beiden Auftritten bei der Heim-WM.

lang-wmSo enttäuschend der Abschluss der Kanariengelben war, so mehr frohlockten die Statistiker. In Hinblick auf den Zuschauerschnitt belegt die WM 2014 in Brasilien Rang 2 unter den bisherigen Ausrichtern der Weltmeisterschaft. 3,4 Millionen Fans haben ihre Teams in den Stadien angefeuert, was einen Schnitt von ca. 53.000 Zuschauern pro Partie ergibt. Nur die WM 1994 in den USA hat mit rund 69.000 Zuschauern einen höheren Durchschnitt je Spiel erzielen können. Das Stadion mit den höchsten Zuschauerzahlen war das Maracanã in Rio de Janeiro. Bis zum 6. Juli schauten sich allein hier mehr als 444.415 Fans sechs Partien der WM an. Aber auch medial war die WM ein Überflieger. Etwa 3,6 Milliarden Menschen aus aller Welt verfolgten die Spiele ihrer Mannschaften. Dass die WM ein weltweit vielbeachtetes Ereignis war, dazu trugen auch ca. 20.000 akkreditierte Journalisten von über 500 verschiedenen Medien bei. Darunter war auch der Autor dieser Zeilen, der unter anderem das Endspiel live von der Pressetribüne in Schrift und Bild dokumentiert hat.

Brasilien hat 203 Millionen Einwohner

Nach Angaben des IBGE ist die Bevölkerungszahl Brasiliens vom Juli 2013 bis zum Juli 2014 um über 1,7 Millionen Menschen gestiegen, was einem Zuwachs von 0,86 Prozent entspricht. Geschätzt wird, dass am Stichtag im Juli in dem südamerikanischen Land 202.768.562 Menschen lebten. Zu Weihnachten 2014 lag die Zahl bereits bei 203,5 Millionen Menschen. São Paulo ist mit 44,03 Millionen Einwohnern auch weiterhin der bevölkerungsreichste Bundesstaat Brasiliens. Am dünnsten besiedelt ist indes der Norden. Im dort gelegenen Bundesstaat Roraima leben beispielsweise gerade einmal knapp 500.000 Menschen.

Die bevölkerungsreichste Stadt ist auch weiterhin die Megametropole São Paulo. Dort leben 11,89 Millionen Menschen, etwa sechs Prozent aller Brasilianer. Im Großraum São Paulos, in dem eine Stadt in die andere übergeht, sind es 20,9 Millionen Menschen und damit 10,3 Prozent aller Brasilianer. Die zweitgrößte Stadt ist Rio de Janeiro mit 6,45 Millionen Einwohnern, gefolgt von Salvador mit 2,9 Millionen und der Hauptstadt Brasília mit 2,85 Millionen Einwohnern. Ein Viertel aller Brasilianer leben zudem in den 25 größten Städten des Landes.

Umstrittene Studie zum Gini-Index sorgt für Verwirrung

Klafft die Schere zwischen Arm und Reich auch in Brasilien immer weiter auseinander? Eine im September veröffentlichte Studie hatte dies zunächst behauptet, nach politischem Druck wurden die Ergebnisse dann jedoch umgehend wieder korrigiert. Zunächst hieß es von den Statistikern, dass der Gini-Index, der Auskunft über die Schere zwischen Reich und Armt gibt, nach zwölf Jahren erstmals wieder angestiegen sei. Je höher er liegt, desto höher ist die Kluft zwischen den Besserverdienenden und den schwächeren Schichten. Der Index war danach von 0,496 auf 0,498 Punkte beim Gini-Index der Arbeitnehmer und von 0,504 auf 0,505 Punkte beim Einkommens-Gini-Index gestiegen.

Nach nur gut 72 Stunden wurde dann überraschend zurückgerudert. Zur Begründung heißt es, dass in einigen Bundesstaaten aus Versehen die Daten von Großraumregionen mehrerer Städte eingeflossen seien anstatt lediglich von den Hauptstädten, was zu einem falschen Resultat geführt hätte. Mit der korrigierten Auswertung hat sich die Schere zwischen Reich und Arm nun verringert. So ist der Gini-Index für Arbeitnehmer nach den neuesten Angaben des IBGE von 0,496 auf 0,495 und der Einkommens-Gini-Index von 0,504 auf 0,501 gesunken.

Rousseff gewinnt nur überraschend knapp Präsidentschaftswahlen

Staatspräsidentin Dilma Rousseff darf Brasilien weitere vier Jahre regieren. In der Stichwahl am 26. Oktober setzte sich die amtierende Staatspräsidentin mit 51,5 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen gegen ihren Herausforderer Aécio Neves (48,5%) durch. Sie kann damit ihre zweite Amtszeit am 01. Januar 2015 antreten. Rund 143 Millionen Wahlpflichtige waren aufgerufen, in der wohl spannendsten Stichwahl seit der Redemokratisierung des Landes nach der Militärdiktatur (1964-1985) das Staatsoberhaupt zu bestimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 79 Prozent und damit leicht unter den Zahlen vom ersten Wahlgang. Drei Wochen zuvor hatte Rousseff 41,59 Prozent der Stimmen erzielt, Neves vereinte überraschend 33,55 Prozent auf sich.

Nach den Umfragen hatten beide Kandidaten zuletzt technisch gleichauf gelegen, die Fehlerquote der repräsentativen Umfragen hätte beiden jeweils theoretisch zum Sieg verhelfen können. Dementsprechend hart war in den letzten Tagen der Wahlkampf geführt worden. Herausforderer Neves hatte Rousseff zuletzt Mitwisserschaft im Korruptionsskandal um den halbstaatlichen Energieriesen Petrobras vorgeworfen, die Amtsinhaberin versuchte ihren Konkurrenten mit einem verweigerten Alkoholtest bei einer Verkehrskontrolle und Familiengeklüngel während seiner Amtszeit als Gouverneur im Bundesstaat Minas Gerais zu diskreditieren. Die Arbeiterpartei PT stellt damit zudem zum vierten Mal in Folge das Staatsoberhaupt des momentan wirtschaftlich strauchelnden Südamerikagiganten.

Extreme Armut in Brasilien längst nicht ausgerottet

Die Armutsbekämpfung in Brasilien hat noch einen weiten weg vor sich. Nachdem sie in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gesunken war, musste 2013 erstmals wieder eine Zunahme verzeichnet werden. Nach den jüngsten Daten lebten zum Jahreswechsel 10,4 Millionen Brasilianer unterhalb der Armutsgrenze, was einem Bevölkerungsanteil von 5,5 Prozent entsprach. Im Jahr 2012 wurden hingegen 5,29 Prozent der 202 Millionen Brasilianer als extrem arm eingestuft. Beim brasilianischen Programm “Brasilien ohne Hunger” wird bei der extremen Armut ein monatliches Einkommen von umgerechnet 25 Euro pro Familienmitglied festgelegt. Nach dieser Berechnungsgrundlage gelten somit vier Prozent der Bevölkerung als extrem arm. Im Jahr 2012 waren es 3,6 Prozent.

Eine Verbesserung konnte hingegen bei der Zahl der armen Bevölkerung erreicht werden. Damit werden die Menschen bezeichnet, die sich zwar ausreichend ernähren können, aber dennoch Not leiden. Im Jahr 2013 sank der Vorjahreszahl von 30,3 Millionen Menschen auf 28,7 Millionen. Der Anteil an der Gesamtbevölkerung ist damit von 15,93 Prozent im Jahr 2012 auf 15,09 Prozent im Jahr 2013 gesunken.

Maskottchen von Olympia 2016 vorgestellt

Der Poet Vinícius de Moraes und der Komponist Tom Jobim sind die Namenspaten für die Maskottchen der olympischen und paralympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. 323.000 Stimmen erhielt die Namenspaarung Vinícius und Tom bei einer Abstimmung im Internet. Vinícius ist das Maskottchen der Olympischen Spiele – ein gelbes Tierchen, im Trickzeichnungs-Stil, das die Vielfalt der brasilianischen Fauna repräsentiert. Tom ist das Maskottchen der paralympischen Spiele – in blauer Farbe, mit Haaren in Blattform, er repräsentiert den Reichtum der Flora. Vinícius de Moraes und Tom Jobim gelten als Begründer des Bossa Nova – gemeinsam schufen sie den wohl berühmtesten brasilianischen Song „Garota de Ipanema“.

Und mit diesem legendären Strandabschnitt, an am heutigen vierten Advent (21.12.) eine gefühlte Temperatur von unglaublichen 55 Grad vermeldet wurde, beenden wir unseren Jahresrückblick. Wir hoffen, er war kurzweilig und informativ. Dann teilen Sie ihn doch einfach auf Facebook oder Twitter. Viele weitere Meldungen aus Brasilien finden sie stets in unserem umfangreichen News-Bereich.

Das ganze Team vom BrasilienPortal wünscht Ihnen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!