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Ticker zum Coronavirus in Brasilien: 13. Juni 2020

Veröffentlicht am 14. Juni 2020 unter Brasilien News

Über 850.000 Menschen haben sich nach den offiziellen Daten des Gesundheitsministeriums in Brasilien mit dem Coronavirus angesteckt. Binnen 24 Stunden wurde am Samstag (13.) eine Zunahme von 21.704 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl ist damit auf 850.514 gestiegen.

Blumen-Denkmal – Foto: Acácio Pinheiro/AgênciaBrasil

Bei den Covid-Todesopfern hat es eine Steigerung von 892 gegeben. Insgesamt sind in Brasilien laut dem Gesundheitsministerium bereits 42.720 Menschen an den Folgen der neuen Virusinfektion gestorben. Als geheilt gelten 379.245 Menschen. In Behandlung oder Beobachtung befinden sich 428.549 auf Covid-19 positiv geteste Männer, Frauen und Kinder.

Mit Sprachproben Atemprobleme diagnostizieren
Weil brasilianische Ärzte aufgefallen ist, dass Covid-Infizierte zu Beginn der Kranheit Atemprobleme nicht bemerken, wollen sie jetzt Sprachtests entwickeln. Die basieren auf dem Vorlesen eines Satzes. Anhand von Atemholpausen und Flüssigkeit beim Sprechen lassen sich mögliche Atemprobleme oder eine Atemnot feststellen, so die Forscher. Im Hospital das Clínicas in São Paulo nehmen Mediziner und Pflegepersonal bereits Sprachproben von Covid-Patienten auf.

Supercomputer sollen dann nach Mustern und Messwerten suchen und sie mit den Analysen der Sprachproben von Gesunden vergleichen, um mögliche Probleme festzustellen. Beteiligt sind an dem Projekt ebenso Forscher der Universität São Paulo. Gemeinsam mit den Medizinern wollen sie ein System kreieren, bei dem ein einfacher Telefonanruf oder eine App reichen, um Atemprobleme zu diagnostizieren.

Versteigerung von Fußballschuhen
Der Fußbalverband São Paulos hat in den vergangenen Wochen Fußballschuhe, Trikots und etliche andere Trophäen gesammelt. Gespendet wurden sie von Cracks wie Gabigol, Gabriel Jesus, Marta, Neymar, Kaká, von Fußballclubs, Trainern und ehemaligen Spielern.

Am Sonntag sollen die Gaben jetzt versteigert werden. Der Erlös soll an Spieler und Schiedsrichter mit geringen Einkommen gehen, die wegen der Quarantäne Einbußen haben sowie ebenso an Hilfsorganisationen, die in Favelas tätig sind.