Mysteriöse Kornkreise im südbrasilianischen Paraná sorgen für Aufregung

Veröffentlicht am 11. Oktober 2015 unter Brasilien News

Mysteröse Kreise beschäftigen die Menschen im Süden Brasiliens. In einem Kornfeld bei Prudentópolis sind über Nacht riesige Geoglyphen mitten in einem Kornfeld aufgetaucht. Die stehen jetzt im Mittelpunkt vom Interesse Schaulustiger, der Ufologen und auch der Filmbranche. Ein Dokumentarfilm über die Kornkreise Prudentópolis ist bereits angekündigt worden.

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Entdeckt haben die Besitzer des Feldes die zwei sich überschneidenden Kreise, die mit weiteren fünf kleinen Kreisen bestückt sind, am Dienstagnachmittag (6.). Insgesamt 80 Meter nehmen sie ein, wobei der größte Kreis einen Durchmesser von etwa 30 Metern aufweist. Von Ufologen wird bereits konstatiert, dass die Agroglyphen nicht aus Menschenhand stammen. Dass Außerirdische am Werk waren, glaubt ebenso einer der Besitzer des Feldes, der als Radiojournalist tätig ist.

Es gebe keine Anzeichen von Pilzen, die mit ihrem Myzel Kreise bilden können, keine Anzeichen von Traktorspuren und auch sonst deute alles auf ein überirdisches Geschehen hin. Laut Ufologe Ademar José Gevaerd wollen Anwohner einen Tag vor dem Auftauchen der Kornzeichen zudem seltsame Lichter am Himmel gesehen haben.

Die Kornkreise im Zentrum des südbrasilianischen Bundesstaates Paraná sind über Nacht berühmt geworden. Ein Team des History Channel soll das Phänomen bereits mit Bildern festgehalten haben, die in einen Dokumentarfilm einfließen sollen.

Die ersten Kornkreise in Brasilien wurden 2008 im südbrasilianischen Santa Catarina bei der Stadt Ipuaçu gesichtet. Seitdem soll sich dort das Kreisspektakel alljährlich Ende Oktober wiederholen. Dieses Jahr sind darüber hinaus im Südwesten des Bundesstaates Paraná bei Chopinzinho weitere Agroglyphen aufgetaucht. Die jetzt entdeckten Kreise bei Prudentópolis begeistern Ufofans und Neugierige jedoch durch ihre Perfektion.

Gevaerd vermutet hinter den mysteriösen Zeichen im Weizenfeld eine verschlüsselte Botschaft. Welche, verrät er nicht. Währenddessen ist das Feld längst zur Sehenswürdigkeit geworden.