Toquinho

Veröffentlicht am 3. November 2009

ToquinhoToquinho ist in São Paulo, Brasilien, am 6. Juli 1946 geboren. Mit bürgerlichen Namen heisst er Antonio Pecci Filho – von der Mutter erhielt er seinen späteren Spitznamen, sie nannte ihn liebevoll „meu toquinho de gente“ (mein kleiner Stummel von Mensch). Und der Name blieb, und identifiziert heute einen der ausdrucksvollsten Künstler der brasilianischen Volksmusik. Früh fing er an, sich für die Gitarre zu interessieren. Mit 14 Jahren nahm er Stunden bei seinem Lehrmeister Paulinho Nogueira, der ihn von der Gitarre-Begleitung bis zum Solospiel führte.

Dann reicherte er seine Kenntnisse mit Edgard Gianullo in Harmonielehre an und perfektionierte sein Spiel durch die Freundschaft mit Oscar Castro Neves. Der Stil von Baden Powell hatte es dem damaligen Anfänger Toquinho besonders angetan, und, um sich als Gitarrist einen Namen zu machen, suchte er bei Isaias Sávio die Intimität mit dem Instrument durch Eintauchen in die Klassik. Schon als Komponist absolvierte er noch einen Kurs in Orchestrierung mit Léo Peracchi.

Nach ersten amateurhaften Präsentationen in Clubs, Schulen und Universitäten, noch als Jugendlicher, wechselte er zum Berufsmusiker und wurde fortan in gleichem Atemzug mit einer illustren Gruppe von Künstlern genannt, die in den unvergleichlichen 60er Jahren ihr Debüt gaben: Elis Regina, Zimbo Trio, Marcos Valle, Bossa Jazz Trio, Taiguara, Ivete, Tuca, Geraldo Cunha, Chico Buarque und andere. Zu dieser Zeit gelang es dem Radiosprecher Walter Silva, wie keinem anderen, diese illustren Persönlichkeiten zu vereinen und ihre unterschiedlichen Talente in markanten Shows auf der Bühne des Theaters Paramount zu präsentieren. Auf dieser Bühne hat dann auch die Karriere von Toquinho begonnen – noch als musikalischer Begleiter und Instrumentalist – jedoch bald gefolgt von anderen Bühnen und entsprechenden Musik-Shows wie: „Na Onda do Balanço“ (im Teatro Maria Della Costa, 1964), an der Seite von Taiguara, dem Flötisten Thomas Lee und dem Manfred Fest Trio, „Liberdade, Liberdade“ (Teatro Maria Della Costa, 1965), mit Paulo Autran, Theresa Raquel, Oduvaldo Viana Filho und Cláudia, unter der musikalischen Leitung von Toquinho und „Esse Mundo é Meu“ (1965), mit Sérgio Ricardo, Toquinho und Manini, präsentiert im Nachtclub „Ela, Cravo e Canela“ – später transferiert ins Teatro da Arena.

Toquinho verbindet bis heute eine enge Freundschaft mit Chico Buarque, die im Alter von 17 Jahren begann, einer Zeit, als sie zusammen den Song „Lua Cheia“ komponierten, die erste Melodie von Toquinho, welche einen Text bekam und zu einem Riesenerfolg wurde (1967) anlässlich seiner ersten Schallplatte, auf der er mitwirkte – einer LP des Verlags RGE „Chico Buarque de Holanda“ – Platte 2.

Im Jahr 1966 war es dann soweit: er produzierte seine erste Solo-Platte, eine rein instrumentale LP im Verlag der Fermata: „O Violão de Toquinho“. Danach unterzeichnet er einen Vertrag mit dem TV-Kanal Excelsior für deren Programm „Ensaio Geral“ (Allgemeine Probe), das von Gilberto Gil geführt wird. Später nimmt Toquinho auch an grossen Musikshows des TV-Record und dessen bedeutenden Festivals der Volksmusik teil. 1968 komponiert er mit Paulo Vanzolini das Lied „Na Boca da Noite“, das den achten Platz im „III: Festival da Canção Popular“ belegt, interpretiert von Ivete und der Vokalgruppe „Canto 4“.

Im Mai 1969 reist Toquinho nach Italien und bleibt dort während sechs Monaten an der Seite des Freundes Chico Buarque. Während dieser Zeit, mit Präsentationen an vielen ungewöhnlichen Orten der gesamten Halbinsel – angefangen von mittelalterlichen Schlössern bis zu städtischen Kantinen – gelingt ihnen eine Tournee von insgesamt 45 Shows in ganz Italien. Unter anderem nahmen sie auch an einem Spektakel der berühmten Josephine Baker teil. Während seiner Tournee in Italien hatte Toquinho die Qualität seines Gitarrespiels auf einer LP registriert, die Stücke wie „La Vita“, „Amico“ und „É L’Arte Dell’Incontro“ präsentierte – unter Mitwirkung des italienischen Dichters Giuseppe Ungaretti, der Verse zitierte, und Sergio Endrigo, der Songs von Vinicius de Morais sang, alles in Italienisch. Auf dieser Platte verbindet Toquinhos Gitarre die einzelnen Sequenzen.

Zurück in Brasilien, nahm er Anfang der 70er Jahre seine zweite LP (mit der RGE) auf, auf der sein erster grosser Erfolg, zusammen mit Jorge Ben Jor graviert ist: „Que Maravilha“. Im Juni 1970 lädt ihn Vinicius de Morais ein, ihn an der Seite von Maria Creuza bei einer Serie von Shows in der Boate „La Fusa“, in Buenos Aires, Argentinien, zu begleiten. Dieses erste Zusammentreffen von Vinicius und Toquinho sollte sich über 11 Jahre lang halten – eine Partnerschaft, welche Brasilien und die ganze Welt erfreute, mit einer konstanten Produktivität auf allen Gebieten der Musik: zusammen schufen sie 120 Lieder, nahmen ungefähr 25 LPs auf in Brasilien und im Ausland, präsentierten sich in mehr als 1.000 Shows auf brasilianischen, europäischen und lateinamerikanischen Bühnen. Sie gründeten im Jahr 1971 die „Circuitos Universitários“ mit denen sie sich fortan in Universitäten von Nord bis Süd präsentierten – und sie waren die Ersten, die Musikuntermalungen für TV-Novellen produzierten. Bedeutende Momente dieser Zusammenarbeit Toquinho/Vinicius sind: die LP (RGE) „La Voglia, La Pazzia, L’Inconscenza, L’Allegria“ (1976) in Italien aufgenommen, unter der Mitwirkung von Ornella Vanoni – die Show im Canação von Rio de Janeiro (1977), mit Tom Jobim, Vinicius de Moraes, Toquinho und Míucha, ein Spektakel, dessen Zuschauerzahl bis heute nicht übertroffen wurde – und das sieben Monate lang in diesem Hause ausverkauft war – und schliesslich die Show „Dez Anos de Toquinho e Vinicius“, im Jahr 1979.

Am Rande seiner Partnerschaft mit Vinicius de Moraes tauchten immer wieder auch andere musikalische Verbindungen auf. Mit Gianfrancesco Guarnieri produzierte er „Castro Alves Pede Passagem“ (1971) und „Um Grito Parado no Ar“ sowie „Botequim“ (1973). Die Kompositionen dieser drei Stücke wurden auf der LP (RGE) „Botequim“ konserviert (1973). 1974 kommt in Brasilien die Platte (RGE) „Toquinho na Boca da Noite“ heraus und 1976 in Italien (Cetra-Verlag) eine Platte mit Gitarren-Soli: „Toquinho – Il Bresile nella chitarra“. Die Jahre 1977 und 1978 wurden von zwei LPs im Verlag der Philips bestimmt: „Toquinho Tocando“ eine instrumentale Version, und „Toquinho Cantando“, die vokale Version, an der auch Carlinhos Vergueiro und Belchior mitwirken. 1979, zum zehnjährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen Vinicius und Toquinho, und aus Anlass der entsprechenden Show, kam die Philips-LP „Dez Anos de Toquinho e Vinicius“ auf den Markt.

Im Jahr 1980 geht er mit Francis Hime und Maria Creuza auf Tournee durch Brasilien – zusammen absolvieren sie mehr als 90 Präsentationen. Ende desselben Jahres präsentiert sich Toquinho in Buenos Aires und anderen Städten Argentiniens – und er produziert seine letzte Platte mit Vinicius: „Um Pouco de Ilusão“, die von Ariola herausgebracht wurde.

Zusammen mit der Sängerin Jane Duboc ist er während des europäischen Sommers 1981 wieder in Italien – in Rom, Florenz und Turin treten sie auf. Dann nimmt er am Festival von Montreux teil und reist anschliessend nach frankreich, wo er sich im Olympia präsentiert. Immer noch 1981 begleitet nun Jane Duboc ihrerseits den Gitarristen durch sein Heimatland Brasilien mit der Show „Doce Vida“ – eine Platte mit demselben Titel kommt auf den Markt (mit Ariola).

Anfang des Jahres 1982 erfüllt Toquinho dann die Nachfrage in Kolumbien – in Bogotá und in Cali – und im zweiten Semester geht er nach Italien zurück zu einer Serie von Shows. Im selben Jahr kommt Maurizio Fabrizio, ein italienischer Komponist nach Brasilien – er bleibt zwei Wochen, in denen er mit Toquinho ein paar der Songs von „Acquarello“ komponiert, einer LP im Verlag der Maracana, lanciert in San Remo – und die hat Toquinho eine erste Goldene Schallplatte beschert! Damit war er der einzige brasilianische Künstler, dem solche Ehrung im Ausland zuteil wurde! Noch im Jahr 1982 präsentiert er sich an der Seite anderer brasilianischer Künstler beim Festival von Montreux.

Seine berühmte LP „Aquarela“ im Verlag der Ariola, kam 1983 in Brasilien auf den Markt – die 35. Platte seiner Karriere – was sein lockeres Verhältnis mit der Musik und seiner Gitarre beweist. Im selben Jahr leitet er das Spektakel „Canta Brasil“ im Teatro Sistina von Rom, einer Synthese aus der Geschichte der brasilianischen Volksmusik, unter Mitwirkung von Musikern der ersten Kategorie wie zum Beispiel Branca de Neve, Papete, der alte Marcal da Portela, Mutinho, Luizão, Rafael Rabello, Luciana Rabello, Dominguinhos und ein Chor mit den Stimmen von Guadalupe, Sílvia Maria, Bel und Eliana Estévao. Noch im Jahr 1983 beendet er mit dem Schlagzeuger Mutinho eine neue Schöpfung, die den Kindern gewidmet ist: die LP von Philips „Casa de Brinquedos“ (Spielzeughaus).

1984 ist das Jahr des „Sonho Dourado“ (goldenen Traums), einer Platte, die von der Barclay produziert wurde, und mit einer Show gleichen Titels, während der Toquinho seinen Ruf als Sologitarrist wesentlich festigte. 1985 erscheint seine LP (Barclay) „A Luz do Solo“ (Das Licht der Erde) – eine exklusiv instrumentale Präsentation, auf der er sich alleine – nur er und seine Gitarre – präsentiert, und unter anderen auch Kompositionen der Beatles zu Gehör bringt.

1986 produziert er die LP „Coisas do Coração“ (Herzensangelegenheiten), auch mit der Barclay, dann reist er durch Italien, Kolumbien, Korsika und Japan, wo er verschiedentlich mit dem japanischen Saxofonisten Sadao Watanabe auftritt. Noch im gleichen Jahr produziert er zusammen mit Elifas Andreato zehn Kompositionen, welche die „Universelle Erklärung der Rechte des Kindes“ weidergeben, herausgebracht von der Philips als LP unter dem Titel:“ Canção de Todas as Crianças“.

1987 kehrt Toquinho nach Japan zurück. Auf seinem Programm steht eine Serie von Shows in Osaka, Kobe, Kyoto und Tokio. Er präsentiert sich im „Bravas Club Festival“, promoviert von Watanabe, an der Seite von Viktor Lazio, The Andy Narell Group, Bill Bufford Quartett, Working Week, Pierre Borrough, Karizana, Jeff Lorber Group, Nick Plyntas, Yellowjackets. Dann bringt er die LP „Vamos Juntos“ als Live-Aufzeichnung der Show im Bravas Club heraus – unter Mitwirkung von Watanabe. Reist 20 Tage durch Spanien und spielt in Madrid, Barcelona, Aviles, Saragossa, Pamplona und anderen Städten. Produziert eine spanische Version von „Aquarela“ im Duett mit der mexikanischen Sängerin Guadalupe. Noch 1987 reist er dreimal nach Chile, wo er sich in Santiago und Vina del Mar präsentiert. Eine dieser Shows wird vom chilenischen nationalen Fernsehen nach ganz Lateinamerika übertragen, anlässlich der Wahl der „Miss Chile“.

Im Jahr 1988 folgt eine Tournee durch Brasilien und dann eine Spielzeit im „150 Night Club“ des Hotels Maksoud Plaza in São Paulo mit der Show „In Concert“. Toquinho eilt zu Shows in Quito, Santiago und Caracas. Mit der Show „Made in Coração“ präsentiert er sich in einer nationalen Tournee, davon allein zwei Wochen im Palace von São Paulo.

Er fängt das Jahr 1989 mit einer Solo-Präsentation an Bord des Kreuzfahrers „Eugenio C“ an – anschliessend in verschiedenen Städten Brasiliens und in Puerto Rico, in der Karibik. Im Juli reist er nach Japan zu einer Show in Kyoto und Tokio und nimmt ein Special auf für den japanischen TV-Kanal Fuji. Ende Juli geht es weiter nach Europa, wo er an Shows in Barcelona, Sevilla und Cordoba teilnimmt.In Paris präsentiert er sich zur Zweihundert-Jahrfeier der Französischen Revolution.

August 1990 ist der Monat, an dem die 42. LP seiner Karriere erscheint: „À Sombra de um Jatobá“ der BMG-Ariola. Auf dieser Platte mixt Toquinho verschiedene Musikstile – angefangen von den Balladen vom Typ Steve Wonder bis zum „Samba rasgado“ vom Typ Clara Nunes. Mitwirkende sind Fagner und Eliana Estévao. Noch im gleichen Jahr tourt er durch Brasilien und reist wieder nach Italien zu einer weiteren Erfolgssaison. Auch das Jahr 1991 fängt er mit einem „Giro D’Italia“ an – dann folgen im Palladium in São Paulo fünf Wochen und diverse Präsentationen im ganzen Land. Gegen Ende des Jahres bringt er in Italien die LP „O Viajante do Sonho“ (Der Traumreisende) mit der BMG-Ariola heraus.

Im Jahr 1992 kommt die LP „O Viajante do Sonho“ auf den Markt in Spanien, ganz Lateimamerika und Brasilien. Toquinho verwirklicht zahlreiche Shows innerhalb Brasiliens und begibt sich auf eine Spezial-Tournee anlässlich des Debüts der „Formula Shell“. Er reist nach Chile, wo er eine Arbeit fortsetzt, die er vor acht Jahren angefangen hatte.

1993 produziert die BMG-Ariola für den italienischen Markt eine Sammlung von Kompositionen, die von Toquinho selbst und dem Direktor des RCA-Verlags, Angelo Franchi, organisiert wird – auf CD und auf 2 Kassetten – mit 20 repräsentativen Kompositionen aus der Karriere des Gitarristen. Im selben Jahr tourt er durch Italien, Spanien und die wichtigsten Städte Brasiliens mit dem Spektakel „Toquinho, Voz e Violão“.

1994 nimmt er mit derselben Show auch Kontakt mit verschiedenen lateinamerikanischen Ländern auf. Dann erscheint er als Highlight bei der Einführungskampagne des neuen Golf-Autos in München, zusammen mit der Italienerin Ornella Vanoni. Er präsentiert sich im „Colony Theatre“ in Miami mit seiner Show „O Viajante do Sonho“ und lanciert die CD „Toquinho – 30 Anos de Música“ mit der BMG-Ariola.

Das Jahr 1995 beginnt mit einem Video für den japanischen Markt – es enthält Bossa-Nova-Kompositionen unter Mitwirkung von Tom Jobim, João Gilberto, Gal Costa, Carlos Lyra und anderen. Toquinho präsentiert sich an der Seite von Sadao Watanabe in der Show „100 Anos de Amizade Brasil-Japão“ im Palace von São Paulo und im Metropolitan von Rio. Er nimmt am „Umbria Jazz-Festival“ in Milano teil – zusammen mit Gilberto Gil. Dann lanciert er in São Paulo die Show „Toquinho – 30 Anos de Música“ unter der Leitung von Fernando Faro als Direktor. Ende 1995 präsentiert er ein Special unter dem gleichen Titel im TV-Kanal Manchete – unter Mitwirkung von Chico Buarque, Gilberto Gil, Jorge Ben Jor, Lucio Dalla und dem Quarteto em Cy.

Im Jahr 1996 gastiert seine Show „Toquinho – 30 Anos de Música“ längere Zeit im paulistanischen Palladium. Toquinho erhält zwei Preise – einen in der Kategorie „Beste Musik-Komposition“ und „Beste musikalische Untermalung eines Theaterstücks für Kinder“ für „Casa de Brinquedos“. Im Juni desselben Jahres bekommt er von seinem Bruder, João Carlos Pecchi, das von ihm verfasste Buch „Toquinho – 30 Anos de Música“ überreicht (Editora Maltese). Derweil entwickelt Toquinho sein „Interaktives Buch der Lieder“ auf CD-Rom und bereitet sich vor auf eine neue Europa-Tournee. Er arbeitet ebenfalls an einer Neuauflage in CD der Platte „Canção de Todas as Crianças“ (Lied für alle Kinder) – jetzt unter Mitwirkung von zahlreichen eingeladenen Künstlern wie Elba Ramalho, MPB-4, Belchior, Chitãozinho & Chororó – herausgegeben vom Verlag Movieplay.

Toquinho, der Komponist, Gitarrist und Sänger kann mittlerweile auf eine 40­jährige Musik-Karriere zurückblicken. Während dieser vielen Jahre hat er sich zu einem der erfolgreichsten Vertreter der brasilianischen Volksmusik und des Bossa Nova entwickelt.

Diskographie Toquinho
  • QUEM VIVER, VERA (2011)
  • POETA, MOÇA E VIOLÃO – VINICIUS/CLARA NUNES/TOQUINHO (2008)
  • PASSATEMPO – RETRATO DE UMA ÉPOCA (2005)
  • MOSAICO (2005)
  • BOSSA NOVA FOREVER – 40 YEARS OF BOSSA NOVA (2004)
  • SÓ TENHO TEMPO PRA SER FELIZ (2003)
  • LE CANZONI DELLA MIA VITA (2003)
  • AMIGOS E AMIGOS E CANÇÕES (2002)
  • ENSINANDO A VIVER (2002)
  • FILOSOFIA DE VIDA (2001)
  • SEMPRE AMIGOS – PAULINHO NOGUEIRA E TOQUINHO (1999)
  • ITALIANO (1999)
  • SINAL ABERTO – TOQUINHO E PAULINHO DA VIOLA (1999)
  • TOQUINHO E SUAS CANÇÕES PREFERIDAS (1996)
  • TRINTA ANOS DE MÚSICA (1995)

Bossa-Nova_200» Musik und Texte von Toquinho