Rita Lee

Veröffentlicht am 3. November 2009

Rita LeeRita Lee gehört ein einzigartiger Platz im Universum der brasilianischen “Música Popular“ (Volksmusik). Zu ihrem Repertoire gehört – ausser ihrem enormen Talent – auch eine gute Dosis Ekletismus, denn, als legitime Tochter des Tropicalismus, bewegt sich Rita ohne Scheu durch die unterschiedlichsten musikalischen Strömungen – angefangen vom Rock bis zum Bossa Nova, über romantische Balladen und Latinitäten.

Ausser zahllosen Hits, die sie für sich selbst komponiert hat, wurden ihre Kompositionen auch von so bekannten Künstlern wie João Gilberto, Caetano Veloso, Gilberto Gil, Elis Regina, Gal Costa, Maria Bethânia, Milton Nascimento, Simone, Ney Matogrosso, Zizi Possi, Marisa Monte, Marina Lima, Zélia Duncan, Cássia Eller, Paula Toller, Henri Salvador, Frank Pourcel, Paul Mauriat, Gloria Estefan, Yael Levy und vielen anderen, auf ihren Platten verewigt. In den 37 Jahren ihrer Karriere hat Rita Lee eine Vielzahl von Shows rund um unseren Planeten absolviert.

Sie wurde in der Grossstadt São Paulo am 31. Dezember 1947 geboren – unter dem Sternzeichen des Steinbocks, Aszendent im Wassermann und Mond in der Jungfrau. Sie war das Nesthäkchen von Charles Fenley Jones und Romilda Padula Jones und hatte zwei Schwestern: Mary Lee und Virginia Lee. Rita ist verheiratet mit dem Komponisten Roberto de Carvalho seit 1976 und hat mit ihm drei Söhne: Beto (27), João (25) und Antônio (23).

Obwohl sie stets davon geträumt hat entweder Tierärztin oder Filmschauspielerin zu werden, gehörte ihre Leidenschaft von Kindesbeinen an auch der Musik – und so bekam sie Klavierunterricht bei der berühmten Konzertpianistin Madalena Tagliaferro. Später, schon in der Schule, stellte sie eine Gruppe singender Mädchen zusammen, die “Teenage Singers“ (1963).

Im Jahr 1964 trat sie dem “Tulio Trio“ bei und später der Gruppe “Six Sided Rockers“, die im Folgejahr ihren Namen in “O’Seis“ änderten – eine erste Compact-Disk kam heraus mit den Kompositionen “Suicida“ (Selbstmörderin) und “Apocalipse“. Gegen Ende 1965 – mit dem Weggang einiger Mitglieder und dem Eintritt anderer – änderte die Gruppe ihren Namen in “O Konjunto“. Als schliesslich dieselbe Band auf nur noch ein Trio zusammengeschmolzen war, nannten sie sich “Os Bruxos“ (die Hexen) – wenig später dann “Os Mutantes“ (die Mutanten) – Rita Lee gehörte zu ihnen von 1966 bis 1972.

Die Gruppe “Os Mutantes“ traten zum ersten Mal beim “III. Festival de Música Brasileira“ des TV-Kanals Record auf (1967) begleitet von Gilberto Gil in dem Stück “Domingo no Parque“ (Sonntag im Park). Und dann wurden sie zu Mitbegründern des Tropicalismus – zusammen mit Caetano Veloso, Gilberto Gil, Gal Costa, Tom Zé, Rogério Duprat und anderen Künstlern von Gewicht.

Zusammen mit der Gruppe “Mutantes“ war Rita Lee stets eine besonders markante Persönlichkeit auf den berühmten Musikfestivals jener Epoche, und ihr Talent, ihre persönliche Anmut und ihr Charisma standen im Mittelpunkt des Interesses. Zusammen nahmen sie 6 Platten auf, darunter auch das bekannte “Technicolor“. Ihr letzter Auftritt mit den “Mutantes“ fand beim “VII. Festival da Canção“ im Jahr 1972, in Rio de Janeiro, statt.

Parallel zu den “Mutantes” brachte Rita im Jahr 1970 und 1972 zwei Solo-Alben heraus: “Build up”, mit ihrem ersten grossen Solohit “José“ – neben einem anderen “Sucesso Aqui Vou Eu“ (Erfolg, hier komme ich – eine Psychografie der Zeiten, die noch vor ihr lagen?) und “Hoje é o Primeiro Dia do Resto de Sua Vida“ (heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens).

Im Jahr 1973 tut sie sich mit der Sängerin Lúcia Turnbull zum akustischen Doppel “Cilibrinas do Éden“ zusammen – sie nehmen an der “Phono 73“ in São Paulo teil. Aber den “Cilibrinas“ ist keine weitere Zukunft beschieden, denn die Winde der Veränderungen haben noch nicht aufgehört zu wehen.

Noch im gleichen Jahr 1973 stellt Rita die Band “Tutti Frutti“ zusammen und beginnt eine Arbeit mit starker persönlicher Identifikation – Platten wie “Fruto Proibido“ werden aufgenommen, von vielen als beste Platte des nationalen Rock aller Zeiten beurteilt. Sie führt auch erste Tourneen vor grossem Publikum durch – zieht durch ganz Brasilien mit einem Riesen-Produktionsapparat, Sound, Licht und Scenografie. Und so wird “Rita Superstar“ geboren, der grösste Stern des brasilianischen Rock und die Einzige ihrer Grösse! Als unvergleichliche Performance – Künstlerin und geniale Komponistin bringt Rita wahre musikalische Delikatessen hervor, unter ihnen die stets aktuelle Hymne der Jugendlichen “Ovelha Negra“ (Schwarzes Schaf). Teil dieser Phase sind auch die Songs “Mamãe Natureza“ (Mutter Natur), “Menino Bonito“ (Schöner Junge), “Esse Tal de Roquenrou“ (Jener Rock’n Roll), “Coisas da Vida“ (Dinge des Lebens), “Jardins da Babilônia“ (Gärten von Babylon), “Miss Brasil 2000“ (Miss Brasil 2000), “Agora só Falta Você“ (Jetzt fehlst nur noch Du), “Eu e Meu Gato“ (Ich und mein Kater), “Dançar Para Não Dançar“ (Tanzen, um nicht zu tanzen) und “Com a Boca no Mundo“ (mit dem Mund an der Welt).

Zusammen mit der Gruppe “Tutti Frutti“ nahm sie 4 Platten auf – die letzte davon (Babilônia) im Jahr 1978. Dazwischen – im Oktober und November 1977 – reist sie mit der Show “Refestança“ (später als Live-Platte herausgebracht), wo sie sich die Ehre des Festes mit ihrem Freund und Maestro Gilberto Gil teilt.

1976 lernt Rita den Gitarristen und Pianisten Roberto de Carvalho kennen und verliebt sich in den “Carioca” (aus Rio), der zu jener Zeit in der Band von Ney Matogrosso mitwirkte. Es beginnt eine Romanze, die sich in ein wahres Wunder an gemeinsamer Kreativität verwandeln sollte, eine Partnerschaft, welche einige der bedeutendsten Werke der brasilianischen Musik hervorgebracht hat.

Im August 1976, im dritten Monat schwanger, wird Rita unter dem Vorwand des Drogenbesitzes in ihrem eigenen Haus verhaftet – einer der vielen empörenden Fälle von Amtsmissbrauch jener Militärdiktatur, die Brasilien seit 1964 in der Zange hatte. Rita verbrachte einen Monat zwischen Verhören des DEIC und dem Gefängnis am Hippodrom, dann wurde sie vom Regime zu einem Jahr Hausarrest verurteilt. Der Fall wurde zum nationalen Skandal. Aber, falls man beabsichtigte, Rita Lee ein negatives Image zu verpassen, so ging dieser Schuss nach hinten los. Sie nutzte die Zeit, um ihren Mega-Hit “Arombou a Festa“ (Das Fest ist geplatzt) herauszubringen – in Partnerschaft mit Paulo Coelho – eine humorvolle Satire, die das Panorama der brasilianischen “Música Popular“ jener Zeit schildert, und die sich in einen polemischen Riesenerfolg verwandelte.

Die Schwangerschaft und die schweren Zeiten festigten allerdings auch die Beziehung zwischen Rita und Roberto. Und es war Robertos Verdienst, das administrative Chaos von Ritas Karriere nach ihrem Gefängnisaufenthalt neu strukturiert zu haben. In jener Zeit komponierten die Beiden Lee/Carvalho zusammen mit Nelson Motta den Super-Hit “Perigosa“ – aufgenommen von den “Frenéticas“.

1977 tritt Roberto der Gruppe “Tutti Frutti“ bei, und im gleichen Jahr, im Monat März, wird ihr erster Sohn Beto Lee geboren (später ein talentierter Gitarrist, der seine Eltern auf ihren Tourneen begleitet).

Ab 1979 beginnen Rita und Roberto gemeinsam Platten aufzunehmen und Shows zu veranstalten – allgemein als “Dupla Dinâmica“ (dynamisches Doppel) bekannt – und sie eröffnen eine Superpop-Phase, der sämtliche Sympathien des Publikums zufliegen. Sie entwickeln einen unverkennbaren, persönlichen Stil, der sich in einem gesamt von 15 Plattenalben niederschlägt und weit über die Grenzen unseres Landes bekannt wird. Es folgen Mega-Spektakel – verschiedene für den TV-Kanal Globo – mit einem immensen Verkaufserfolg und riesigen Fan-Quoten. Das erste Werk des Duos Lee/Carvalho war das Album “Mania Você“ (Du meine Leidenschaft), und der Erfolg mit Songs wie “Doce Vampiro“ (Süsser Vampir), “Chega Mais“ (Komm näher), “Papai Me Empresta o Carro“ (Papa leih mir Deinen Wagen) und “Corre-Corre“ (Gerenne) stellte sich umgehend ein – und blieb!

Die nächste Platte, “Lança Perfume“ (Parfum-Zerstäuber) von 1980, ist Geschichte. Im Repertoire (ausser dem gleichnamigen Titelsong) sind solche Songs wie „Baila Comigo“ (Tanz mit mir), „Nem Luxo Nem Lixo“ (Weder Luxus noch Müll), „Ora Meu“ (Nu hör mal), „Shangrilá“ und „Bem-me-quer“ (Hab mich lieb). “Lança Perfume“ hält sich zwei Monate lang in der französischen Hitparade, belegt den siebten Platz in der Billboard-Parade und wird mit grossem Erfolg in verschiedenen Ländern Europas und Lateinamerikas vorgestellt. In Brasilien verwandelt sich Rita Lee in “Mania Nacional“ (nationale Manie).

1981 nehmen sie das Album “Saúde“ (Gesundheit) auf – und ihr Erfolg geht weiter mit den Songs “Saúde“ (Gesundheit) – “Atlantida“ (Atlantis) – “Banho de Espuma“ (Schaumbad) und “Mutante“ (Mutant). Im Lauf der Jahre folgen weitere Hits wie “Flagra“ (Flagranti), “Cor de Rosa Choque“ (Schockfarbe Rosa) , “Só de Você“ (Nur Von Dir), “On the Rocks“, “Desculpe o Auê“ (Entschuldige das Chaos), “Vírus do Amor“ (Vírus der Liebe), “Bwana“, “Pega Rapaz“ (Fass zu, Junge), “Perto do Fogo“ (nahe am Feuer) “Livre Outra Vez“ (Wieder frei), “Caso Sério“ (Ernster Fall), “Barata Tonta“ (verdrehte Küchenschabe), etc…etc…etc…

Im Jahr 1991 entschliessen sich Rita und Roberto ihre musikalische Partnerschaft eine Zeit lang zu unterbrechen. Rita erfindet eine neue Art der Präsentation, die heutzutage so gefragte “Acústico“ mit ihrer Show “Bossa’n ’roll“ – gewagt und frech, ein grosser Erfolg in ganz Brasilien und später als Erfolgsplatte herausgebracht. Ihre Präsentation, bei der sie mit ihrer Gitarre auf einem bescheidenen Bänkchen sass – ohne den gewohnten parafernalischen Sound ihrer Band drumherum – liess verschiedene Erfolgshits ihrer Karriere wiederaufleben und brachte auch einige Lieder aus dem Repertoire anderer Musiker zu Gehör. Ein sympathischer, erfolgreicher Auftritt.

Ebenfalls noch 1991 bekommt Rita beim neu eingerichteten Kanal MTV ein Programm mit insgesamt 15 Folgen zur Verfügung gestellt. Es wird eins der kreativsten Programme aller Zeiten im brasilianischen Fernsehen daraus – das “TVLeezão“ (Lautmalerei aus “Television“) war ein genialer, fast magischer Salat aus Texten (vom Autor Antônio Bivar), Interviews und Rita selbst, die sich unter Volldampf präsentierte, in die Hüllen verschiedener Persönlichkeiten schlüpfte und eine Show von lockerer Entertainerkunst bot. Zahllos sind die TV-Programme, welche noch heute jene “TVLeezão“-Ideen als “nicht honorierte Quelle ihrer Inspiration“ benutzen!

1993 bringt sie die CD “Rita Lee“ heraus, auf der sie einen Schritt in die Richtung eines reineren Rock’n Rolls tut und den genialen Song “Todas as Mulheres do Mundo“ (Alle Frauen dieser Welt) präsentiert.

Anfang 1995 wird Rita eingeladen, die Eröffnungs-Show der brasilianischen Rolling Stones Tournee zu bestreiten. Sie überzeugt Roberto de Carvalho und seine Band zur Teilnahme – zusammen gelingt ihnen ein Mega-Spektakel in den Stadien Pacaembu, in São Paulo, und Maracanã, in Rio de Janeiro. Bei dieser Gelegenheit keimt die Idee zur späteren Show “A Marca da Zorra“. Sie gehen zusammen wieder auf Tournee durch Brasilien und die Show wird als Live-CD mitgeschnitten – bringt ihnen verschiedene Prämien der Kritik und einen totalen Erfolg beim Publikum.

Gegen Ende des Jahres 1996 heiraten Rita und Roberto offiziell, nachdem sie seit 20 Jahren zusammen sind. Noch im gleichen Jahr erhält Rita als erste Frau den Shell-Award für ihr Gesamtwerk, und im folgenden Jahr wird sie mit dem Sharp-Award, zusammen mit der Theater-Diva Fernanda Montenegro, geehrt.

1997 unterzeichnet Rita einen Vertrag mit der Plattenproduktion Polygram – jetzt Universal – und bringt die CD “Santa Rita de Sampa“ heraus, musikalisch unterstützt von ihrem Mann Roberto. Zusammen nehmen sie 1998 die inzwischen in Platin veredelte CD “Acústico MTV“ auf, auf der ausser den grössten Hits auch illustre Gäste wie Milton Nascimento, Titãs, Paula Toller und Cássia Eller mitwirken. Rita geht auf grosse Tournee in ganz Brasilien und einigen Ländern Europas – bis gegen Ende 1999 – ein Riesenerfolg!!!

Im Jahr 2000, zurück im alten Rock’n Roll, bringt Rita die CD “3001“ heraus, eine “Musikalische Zeitmaschine“, produziert von Roberto de Carvalho – im November 2001 wird sie als “beste Rock-Platte“ mit dem Grammy Latino dieser Kategorie geehrt.

2001 unterzeichnet Rita einen Vertrag mit der Plattenproduktion Abril Music und nimmt, auf den Vorschlag von Marcos Maynard (Präsident der Abril) ein Album mit Neuarrangements der Beatles-Klassiker auf. Das Repertoire, fein säuberlich ausgewählt unter so vielen Erfolgshits der vier Pilzköpfe, besteht aus 14 Songs – darunter drei in portugiesisch gesungener Version. Der vorherrschende Musikstil ist der Bossa Nova, aber Pop, Samba-Rock, Baião und nicht zuletzt Humor machen sich deutlich bemerkbar in den von Rita verfassten Texten, und ihre Absicht, die Songs der Jungen aus Liverpool zu “verbrasilianern“ gelingt bestens. „A Hard Day¹s Night“, „With a Little Help From My Friends“, „Pra Você Eu Digo Sim“ (If I fell), „All My Loving“, „Minha Vida“ (In My Life), „She Loves You“, „Michelle“, „Aqui, Ali, Em Qualquer Lugar“, „I Wanna Hold Your Hand“, „Tudo Por Amor“ (Can¹t Buy Me Love), „Lucy In The Sky With Diamonds“, „Here, There and Everywhere“, „In My Life“, „If I Fell“ sind in diesem Album enthalten, welches durch Einfachheit, guten Geschmack und Qualität glänzt. Mit der Produktion und dem Arrangement von Roberto de Carvalho – ausserdem der Teilnahme von João Donato und João Barone (der Gruppe “Paralamas do Sucesso) – wird die CD “Aqui, Ali, Em Qualquer Lugar“ lanciert im gleichen Jahr, im In- wie im Ausland, ein Platin-Erfolg!

Ausserdem widmete sich Rita ebenfalls 2001 noch anderen Dingen, die sie am liebsten tut: zum Beispiel in einem Film mitwirken. Auf die Einladung der Direktorin Ana Muylaert stellt sie im prämierten Film “Durval Discos“ eine befremdliche Person dar. Als Journalistin betätigt sie sich zwischen 1999 und 2002 in einer Kolumne des englischen Monats-Magazins “Leros“. Und zwischen 2001 und 2003 war sie Kolumnistin der Illustrierten des MTV-Kanals.

Im Januar 2002 geht sie mit ihrer Show „Yê Yê Yê de Bamba“ – sie basiert auf ihrer CD „Aqui, Ali, em Qualquer Lugar“ – auf grosse Tournee in Brasilien und einigen Ländern Lateinamerikas. Mit grossem Erfolg.

Zwischen 2002 und 2004 präsentiert Rita Lee das Programm (TV GNT) “Saia Justa” (Enger Rock) – an der Seite von Fernanda Young, Marisa Orth und Mônica Waldvogel – es wird der grösste Publikumserfolg des Kanals mit den höchsten Einschaltquoten.

Im Oktober 2003 bringt Rita Lee “Balacobaco“ heraus, die 31. Platte ihrer Karriere – sie entsteht unter der Produktion von Roberto Carvalho und besteht aus 11 vollkommen neuen Titeln: “Amor e Sexo“ (Liebe und Sex – eine Gemeinschaftsproduktion von Rita Lee, Roberto de Carvalho und den Journalisten Arnaldo Jabor), „A Fulana“ (Jene), „As Mina de Sampa“ (Die Minen Von Sampa), „Copacabana Boy“, „Balacobaco“, „Já Te Falei“ (Habs Dir doch gesagt – ein Lied, das die Gruppe “Tribalistas” extra für Rita geschrieben hat), „Nave Terra“ (Schiff Erde), „A Gripe do Amor“ (die Grippe der Liebe – produziert von Roberto de Carvalho und DJ Memê), „Tudo Vira Bosta“ (Alles wird zu Scheisse – von Moacyr Franco), „Eu e Mim“ (Ich und Mich) „Over The Rainbow“ und „Hino dos Malucos“ (Hymne der Verrückten – von Rita Lee/Roberto de Carvalho/Fernanda Young/Alexandre Machado), der die Filmmusik zu „Os Normais“ (Die Normalen) geschrieben hat. “Balacobaco“ wird von der Kritik als „beste Platte von Rita Lee der letzten 10 Jahre“ bezeichnet und verwandelt sich allsogleich in einen weiteren Erfolg in der Karriere der Sängerin. Nach wenig mehr als einem Monat auf dem Markt bekommt Balacobaco die Goldene! Im Januar 2004 beginnt Rita Lee mit der Tournee “Balacobaco“ im Canecão in Rio de Janeiro – ein Riesenerfolg sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik.

Im Januar 2005 beginnt Rita Lee die Tournee ihrer Show “Balacobaco“ auf der Show-Bühne des Canecão in Rio de Janeiro, die dann durch Brasilien und einige Hauptstädte des Auslands weiterlaufen wird.

Seit Beginn ihrer Solokarriere im Jahr 1970 hat sie mittlerweile 25 Schallplatten und CDs veröffentlicht und ein Ende ist zum Glück noch nicht in Sicht, denn die über 60-jährige Künstlerin ist im Musikgeschäft immer noch ein sicherer Wert.

Diskographie Rita Lee
  • REZA (2012)
  • MULTISHOW AO VIVO (2009)
  • RITA LEE MTV AO VIVO (2004)
  • BALACOBACO (2003)
  • AQUI, ALI, EM QUALQUER LUGAR (2001)
  • 3001 (2000)
  • ACÚSTICO RITA LEE (1998)
  • SANTA RITA DE SAMPA (1997)
  • A MARCA DA ZORRA (1995)
  • RITA LEE (1993)
  • RITA LEE EM BOSSA’N ROLL AO VIVO (1991)
  • RITA LEE & ROBERTO DE CARVALHO (1990)
  • ZONA ZEN (1988)
  • FLERTE FATAL (1987)
  • RITA E ROBERTO (1985)
  • BOMBOM (1983)
  • RITA LEE (1979)

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