Website Karnevalssieger Grupo Especial Fehlanzeige
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Aus der Vereinsgeschichte Die Sambaschule Grande Rio kam von den Strassen und Gassen der "Baixada Fluminense" (eine dicht besiedelte Region, die nördlich an Rio de Janeiro angrenzt, dort leben etwa 3 Millionen Menschen, was die Region zur zweit bevölkerungsreichsten im Bundesstaat macht) zur ersten Liga der Sambaschulen auf der "Sapucaí". Dies ist eine Synthese der Geschichte dieser Schule, Repräsentantin des Munizips von Duque de Caxias beim Carioca-Karneval – sie hatte einen fulminanten Aufstieg! Als Zusammenschluss kleinerer Vereine dieser Region, wurde die Schule 1988 gegründet – mit den Farben Rot, Grün und Weiss – und schon drei Jahre später paradierte sie in der "Grupo Especial"!
Ihr Debut allerdings, war nicht vom Glück begünstigt. Die Grande Rio war an einem Sonntag als Erste an der Reihe – mit dem Thema "Antes, durante e depois – o despertar do homem " (Vorher, während und danach – die Erweckung des Menschen) der Karnevalisten Wany Araújo und Fernando Lopes. Trotz einer guten Interpretation des Sängers Dominguinhos do Estácio, landete die Grande Rio auf dem letzten Platz – und war zum Abstieg in die Gruppe "Acesso" verdammt.
Die Niederlage erschütterte die Dreifarbigen aus Caxias allerdings nicht sonderlich, und 1993 stieg sie wieder auf in die Elite mit einem exzellenten Samba über den Mond – einem Thema, welches bei derselben Parade auch von der starken "Estácio de Sá" präsentiert wurde, die zum zweiten Mal um den Ersten Platz kämpfte. Die Grande Rio war eine der grossen Überraschungen jenen Jahres und garantierte ihren Verbleib in der "Grupo Especial" - und aus der ist sie bis heute nicht mehr abgestiegen!
1994 präsentierte sie das polemische Thema "Os santos que a África não viu" über den religiösen Synkretismus in Brasilien. Repräsentanten der Katholischen Kirche besuchten die Schule nach einer Denunzierung, die behauptete, während der Parade würden Heiligenfiguren präsentiert – aber sie fanden nichts. Der Samba, von Helinho 107, Rocco Filho, Roxidiê und Mais Velho, war einer der am meisten applaudierten auf der Avenida.
Die Tradition guter Kompositionen hielt man auch während der folgenden Jahre ein. 1966, zum Beispiel, fanden die Mitglieder der Grande Rio ihren ausgewählten Samba so gut, dass sie ihn als eine Art Anwärmer stets zu Beginn ihrer Paraden intonierten, um das Publikum auf den Tribünen zu animieren. Der Refrain ist heute jedem kleinen Kind in Brasilien bekannt: "Imponho sou Grande Rio, amor / Dando um banho de cultura, eu vou / Pro abraço da galera, me leva / Lindo como o pôr-do-sol eu sou".
Der Weg der Grande Rio stand in den Sternen vorgezeichnet – sie entwickelte sich zur Favoritin der TV-Stars. Viele von denen sind ihr absolut ergeben und treu, um nichts auf der Welt würden sie "ihre Dreifarbige" verlassen. Zu diesen Star-Fans gehören z.B. auch Raul Gazolla und Hugo Gross. Die Beiden paradierten 1997 in der "Abre Alas" (Eröffungsgruppe der Parade) als Guerrilheiros maskiert, als die Schule Luis Carlos Prestes ehrte, mit einer Parade im Stil von Max Lopes. Der "Magier der Farben", wie dieser Karnevalist genannt wird, leitete weitere drei Karnevalsparaden dieser Schule.
2001 eine Wendung: es übernimmt der Meister Joãosinho Trinta. Im ersten Jahr ein Überraschungselement in der Parade über den Propheten "Gentileza" brachte der Grande Rio Applaus von einem Ende zum anderen auf der "Sapucaí"! Die Direktion hatte nämlich von der NASA (USA) einen Astronauten engagiert, der die Avenida mit einem Raketen-Rucksack überflog – vom Sektor 1 bis zum Sektor 13 – das Publikum delirierte!
Zwei Jahre später befand sich die Schule zum ersten Mal unter den Champions: auf dem dritten Platz! Immer noch mit Joãosinho Trinta an der Spitze der Vorbereitungen in ihren Räumen, hatte sie im Folgejahr weniger Glück: das Thema über die "Camisinha" (Hemdchen – gemeint ist ein Präservativ) bekam Schwierigkeiten mit der Justiz, und der Karnevalist wurde entlassen, noch bevor die Bewertung der Juroren ausgegeben worden war – welche die Schule auf den 10. Platz setzten.
2005 hatte die Grande Rio die Schmach überwunden und eroberte erneut die Bronzemedaille des Carioca-Karnevals mit dem Thema "Alimentar o corpo e a alma faz bem" (Körper und Seele ernähren tut gut). Im darauf folgenden Jahr blieb sie nur um zwei Zehntel hinter dem Sieger zurück und wurde Vice. 2007 und 2008 hielt sie sich noch in der Spitzengruppe – Vice und dritter Platz.
2010 wurden Grande Rio mit dem Thema "Das Arquibancadas ao Camarote Nº1 Um "Grande Rio" de Emoção Na Apoteose do Seu Coração" (Von der Tribüne zur Loge Nr.1 – Ein "Grossartiges Rio" der Emotionen in der Apoteose Deines Herzens) hinter Unidos da Tijuca erneut Vizemeister.
Samba-Enredo 2010 (Samba-Thema)
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"Das Arquibancadas ao Camarote Nº1 Um "Grande Rio" de Emoção Na Apoteose do Seu Coração" "Von der Tribüne zur Loge Nr.1 – Ein "Grossartiges Rio" der Emotionen in der Apoteose Deines Herzens"
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