G.R.E.S. Mocidade Independente de Aparecida

Veröffentlicht am 18. September 2011

Gegründet: 15. März 1980aparecida-150
Vereinsfarben: Grün/Weiss
Symbol: Papagei
Aus dem Stadtteil: Aparecida

Präsident: Luiz Pacheco
Karnevalist/In: Saulo Borges
Sänger: Moysés Oliveira
Begleiter der Fahnenträgerin (Mestre-sala): Caju
Fahnenträgerin (Porta-bandeira): Carol
Königin der Perkussion (Rainha da Bateria): Priscila Carla und Barbara Costa
Karnevalsdirektor: Omar Aziz

Samba-Enredo 2014 (Samba-Thema)
Centro de amor, Centro de vida: História e alma de um povo
Mittelpunkt der Liebe, Mittelpunkt des Lebens: Geschichte und Seele eines Volkes

Zahlen Karneval 2013
Mitwirkende: 3.500
Alas (Flügel): 23
Allegorische Wagen: 5

Adresse: Escola Mocidade Independente de Aparecida – Ramos Ferreira, 102, Aparecida

Website: Fehlanzeige

Karnevalssieger Grupo Especial
2008, 2006, 2004, 2003, 2001, 2000, 1998, 1994, 1993, 1992, 1998, 1987, 1985, 1984, 1983, 1982, 1981

Aus der Vereinsgeschichte
Die “Mocidade Independente de Aparecida” wurde am 15. März 1980 im Stadtteil Aparecida, der Südzone von Manaus, gegründet. In der alten “Escola de Samba Educandos“ hatte man dem Behinderten Zezinho Pacheco die aktive Teilnahme an Paraden verwehrt. Daraufhin empörten sich die Mitglieder der “Ala“, in der Zezinho marschierte, und gründeten den “Bloco da Aparecida“ – und der wuchs zu einem selbständigen Verein. Im Jahr 1981 teilte sich die “Aparecida“ bereits den Champion-Titel mit der renommierten “Em Cima da Hora“. Insgesamt häufte sie 17 Titel an, wie auch Vize-Champion und Dritte Plätze. Die Schule paradiert in den Farben Grün und Weiss – inspiriert von der “Mocidade Independente de Padre Miguel” aus Rio de Janeiro.

1:40 Uhr in der Nacht zum Karnevals-Sonntag – die “Mocidade Independente de Aparecida” betritt die Avenida des Sambadroms. Die Grün-weisse Samba-Schule des Stadtteils gleichen Namens präsentiert ihren Themen-Samba, interpretiert von Wilsinho de Cima, der das Stadtzentrum von Manaus besingt.

Die heutige kommerzielle Stadtmitte, gelegen am Ufer des Rio Negro, war einst bis etwa 1920 das eigentliche – heute das historische – Manaus. Und der urbane Sektor bestand höchstens aus acht Stadtteilen, und fünf davon lagen dort, wo sich heute das antike Geschäfts-Zentrum der Stadt befindet.

Damit will die “Aparecida“, als Schule des antiken Stadtteils “Bairro dos Tócos“ und “Das Cornetas“, die Seele des Manauara-Volkes wiederbeleben – ihren Stolz und ihre historischen Momente. Die “Mocidade de Aparecida“, mit Maestro Zé Carlos in der Percussion-Gruppe, verspricht noch einmal, neue Ideen auf der Piste des Sambadroms zu präsentieren – mit einer gewagteren Parade und einer besonderen Handhabung ihrer Rhythmik.

Man nennt sie bereits “Papa títulos“ (Titelfresser), denn wie in jedem Jahr, ist sie Anwärterin auf einen Titel, wenn nicht gar auf die Spitzenposition als Champion. Gutes Thema, kompetenten Samba und kreative Karnevalisten – die “Aparecida“ ist ein respektierter Favorit auf die Spitze in jedem Jahr.

Man darf erwarten, dass mindestens 4.000 Mitglieder sich auf die Parade vorbereiten. Der tonangebende Karnevalist Saulo Borges ist bereits eine Berühmtheit – in diesem Jahr kann er sich dazu noch auf zwei kompetente Karnevalisten aus anderen Lagern stützen: Almir Nascimento, Ex-“Reino Unido“ und Fabiano Fayal, Ex-“Balaku Blaku“ und “Sem Compromisso“. Auch der Samba ist vom Feinsten und dürfte bei dieser Parade eine besondere Rolle spielen – und das Publikum ins Delirium versetzen.