Caraguatatuba

Veröffentlicht am 24. Oktober 2009

Liegt 175 km von der Hauptstadt São Paulo entfernt. Die kleine Stadt „Caraguá“, wie die Einheimischen sie nennen, wurde bereits 1653 gegründet und hat sich heute zu einem stark frequentierten Strand-Resort entwickelt, das besonders während der Ferienzeit aus allen Nähten bricht. Die vielen Ferienhäuser und Ferien-Appartements haben die Kleinstadt in den letzten Jahren auf mehr als ihre dreifache Grösse erweitert – Bars und Restaurants, Hotels und Pousadas sind aus dem Boden geschossen und haben sogar die meisten Strände vereinnahmt. Deshalb ist es gar nicht mehr leicht, noch einige beschauliche Natur- Strände zu finden – aber es gibt sie, und die haben wir in unsere Aufstellung aufgenommen. Im Distrikt gibt es eine Organisation des Parque Estadual da Serra do Mar – mit ihnen kann man Wege durch den Atlantischen Regenwald unternehmen – mit etlichen Wasserfällen unterwegs!

Praia Martim de Sá
Nördlich vom Stadtkern gelegener Strand, der heutzutage als halburbanisiert bezeichnet werden kann. Ziemlich stark frequentiert in der Ferienzeit. Die Bucht hat eine Länge von zirka 1,5 km – zur linken Seite von einem vorgelagerten Felsen, dem Pedra do Sapo, geschützt, präsentiert sie in diesem Abschnitt kaum Wellen – der kleine Fluss Rio Guaxinduva mündet ebenfalls am linken Ende. Der Sand ist locker und gelblich – viele Wochenendhäuser in der gesamten Gegend – beleuchtetes Flanier-Trottoir.

Praia Brava
Der Name sagt es: ein „wilder“ Strand – besonders, was die Wasserbewegung betrifft! Schwimmen und Wassersport unmöglich! Aber der Strand wird von Anglern aufgesucht oder von Menschen zum Ausspannen – sogar für ein paar diskrete nudistische Stunden, versteckt hinter den Steinen. Der Strand hat 200 m Länge, liegt leicht schräg – man kommt hin vom linken Ende der Praia Martim de Sá aus, 10 Minuten über die Steine klettern – oder auch über eine Erdpiste, die parallel zum Fluss Rio Guaxinduva verläuft (1,5 km). Der Sand ist grob und goldgelb – der Strand ist von nativer Vegetation umgeben.

Praia de Massaguaçu
Der starke Anschlag der Wellen macht diesen schrägen Strand, nördlich von Caraguá, sehr gefährlich, auch für gute Schwimmer! Aber er ist sehr gefragt bei Surfern und Angelsportlern – letztere tragen hier sogar jährliche Wettbewerbe aus. Ein schönes Erlebnis ist der Rio Massaguaçu, der hier von Dünen eingefasst ist.

Praia da Cocanha
Ein etwa 1 km langer Strand mit hellem Sand zwischen den Mündungen zweier Flüsschen. Hier liegen Fischerboote vor Anker, und man hat einen schönen Blick auf die Inseln Ilha Cocanha und Ilha do Tamanduá. Der Strand wird zum Land von Palmen gesäumt.

Praia da Mococa
Primitiver Strand von 1 km Ausdehnung in Hufeisenform. Der Sand ist dunkel, monazith-gemischt – der Strandstreifen liegt leicht schräg und ist schmal, das Meer sauber und ruhig – sehr gut für den Wassersport. Felsen säumen die rechte Seite – Inseln in der Nähe.

Praia de Tabatinga
Eine Bucht mit sauberem, ruhigem Wasser, in der viele Boote im Schutz der Insel Ilha do Tamanduá vor Anker liegen. Ein moderner Wohnkomplex in der Mitte der Bucht, kontrastiert mit einer Fischerkolonie, am linken Ende des Strandes. Ein schöner Ausflug ist eine Bootsfahrt zum Strand der Insel (1 km), von wo aus man das Städtchen Massaguaçu einsehen kann.