Nordöstlichen Strände

Veröffentlicht am 24. Oktober 2009

Die nordöstlich von Santos anschliessende Küste ist hinsichtlich ihrer Strände die interessantere – fast überall mit einer guten touristischen Infrastruktur gerüstet, aber auch von den Einheimischen, vor allem den Paulistanos aus der Grossstadt, sehr viel stärker frequentiert. Deshalb haben sich nur im südlichen Teil des Bundesstaates jene Naturparadiese erhalten, die heute so streng geschützt werden müssen, um nicht ganz auszusterben. Also begeben wir uns erst einmal auf die Fähre nach Guarujá – hier beginnt das Strandparadies:

GUARUJÁ

Rund 90 km von der Hauptstadt entfernt, ist das von den Paulistanos meist frequentierte und mit ihren Wochenendhäusern verbaute Seebad – im Hochsommer regelmässig so verstopft, dass man viele Stunden braucht, um die 90 km von oder nach São Paulo im Stop-and-Go-Takt zurückzulegen. Die Insel, auf der dieser Ort liegt, heisst Ilha de Santo Amaro.
Die meisten Strände des Zentrums haben Flanier-Trottoirs, Baumbestandene Avenidas und eine sehr gute touristische Infrastruktur. Autofähren, die 24 Stunden in Betrieb sind, bringen Fahrzeuge und Insassen, innerhalb einer 5 Minuten dauernden Überfahrt, von und nach Santos. (Siehe auch Beschreibung unter Santos).

Praia de Guaiúba
Ein halburbanisierter Strand, zirka 3 km vom Stadtzentrum. Er hat einen 700 Meter langen, harten, hellen Sandstreifen, mit ruhigem Wasser durch den Schutz der Felsen rechts und links von der Bucht. Das „Forte das Andradas“, aus geschichtlicher Vergangenheit, befindet sich in der Nähe (Militärgebiet, Zugang nicht erlaubt). Die Inseln Ilha do Mato und Ilha Pau a Pino sind herrlich zum Tauchen.

Praia de Pitangueiras
Stadtstrand. Dunkler, fester Sand und ruhiges Wasser – sehr stark frequentiert während der Wochenenden und in den Ferien. Liegt in der Nähe des Morro do Maluf (höchste Erhebung der Insel) – am linken Strandende bietet der stärkere Wellengang gute Bedingungen zum Surfen.

Praia da Enseada
Einer der beliebtesten Stadtstrände von 5 km Länge, mit lockerem, hellen Sand und ganz ruhigem Meer. Sehr gut zum Windsurfen und Segeln. Hier gibt es Kokospalmen, Kioske aus Flechtmaterial und Lebensrettungs-Posten mit Toiletten und Duschen. Am Ostende befindet sich der Felsen Costão das Tartarugas, mit Boots-Anlegeplätzen und der Insel Ilha das Cabras. Am westlichen Ende der Morro do Maluf, mit guten Stellen zum Angeln und Surfen.

Praia do Éden e Sorocotuba
Kleine Strändchen am Fuss des Berges Morro de Sorocotuba. Der Zugang zur Praia de Sorocotuba wird von einem Wohnkomplex kontrolliert. Um zur Praia do Éden zu gelangen, muss man einen Fussweg hinabsteigen. Zugang über den Morro de Sorocotuba (Naturschutzgebiet von Guarujá).

Praia de Pernambuco
Sehr guter Strand zum Surfen, für Bodyboard, für Kajak-Touren oder Segeln. Der Strand hat lockeren Sand von feiner, heller Qualität – das Meer hat mittleren bis starken Wellengang, deshalb manchmal nicht zum Baden zu empfehlen. Vorgelagert befindet sich die Insel Ilha dos Arvoredos.

Praia de Iporanga
Kleine, naturbelassene Bucht, die man durch einen Wohnkomplex erreicht – der Weg lohnt sich: hier findet man einen Atlantischen Regenwaldbestand rund um die äusserst geschützte Bucht, in der das Wasser, unbewegt, zum Baden einlädt.

Der Sand ist von feinster Qualität – ein kleiner Wasserfall in der Nähe formt ein Natur-Schwimmbecken! Eine seltene Natur-Idylle, die unser Prädikat „Sehr schön“! bekommt.

Praia do Pinheiro
Eine Bucht, die in Felsen eingegraben daliegt. Der Strand hat lockeren, hellen Sand, an den starke Wellen anbranden – ideal für Surfer! Zufahrt per Auto – durch einen Wohnkomplex – oder auch zu Fuss, von der Praia de Iporanga aus.

Praia do Camburi
Langer, gerader Strandabschnitt, mit reichlichem Vegetationsbestand. Starker Wellengang – sehr gut zum Surfen. Zugang über einen Fusspfad – etwa 15 Minuten – von der Praia Branca aus.

Praia Preta

Kleine Bucht, noch einsam, dicht von Felsen umgeben und mit starkem Wellengang – sehr gut für Surfer. Zugang über einen Pfad von der Praia Branca aus – etwa 15 Minuten.

Praia Branca
Ein schön gelegener Strand, der von Vegetation umgeben ist. Er hat starke Wellen und hellen, lockeren Sand. Wird von Surfern bevorzugt aufgesucht. Zugang über einen Fusspfad von der Anlegestelle der Fähre nach Bertioga aus – etwa 20 Minuten. Während dieser Wanderung kann man die Ruinen der Ermida de Santo Antônio do Guaibê besichtigen.