Maricá

Veröffentlicht am 23. Oktober 2009

Liegt 61 km von Rio entfernt und 45 km von Niterói. Die erste Stadt der „Região dos Lagos“ (Seen-Region). Man erreicht sie auf der Landstrasse RJ-106. Von hier bis nach „Arraial do Cabo“ zieht sich eine rund 100 Kilometer lange Kette von grösseren und kleineren Salzwasserlagunen, die vom offenen Meer durch einen schmalen Festlandstreifen abgetrennt sind, der an manchen Stellen nur einige hundert Meter breit ist.

Man kann ihn auf einer Strasse befahren, die zwar viele Erdpisten-Abschnitte aufweist, aber dafür ganz dicht am Meer entlangführt und viele interessante Panoramen bietet. Die dem offenen Meer zugewandte, fast als unendliche Gerade verlaufende Strandseite des Festlandstreifens hat, je nach Abschnitt, unterschiedliche Namen – aber ganz ähnliche Sand- und Wasserqualitäten. In erster Linie dient dieser Abschnitt allerdings den Sportanglern für ihr Hobby, die sowohl im offenen Meer als auch in den fischreichen Lagunen fündig werden.

Praia de Itaipuaçu
Ist einer der längsten Strände des Bundesstaates Rio de Janeiro, aber zum Baden zu gefährlich – mit langen, starken Wellen, unberechenbaren Meeresströmungen und gefährlichen Felsenriffen. Aber es gibt dort auch Stellen, zum Beispiel der „Recanto“ oder die „Ponta de Itacoatiara“, die zum Baden geeignet sind. Alles in allem ein schöner Strandabschnitt für Spaziergänge.

Praia de Guaratiba
Dieser Strandabschnitt ist kerzengerade und hat ebenfalls starke, gefährliche Wellen. Der Sand ist weiss und schön locker. Gut für Spaziergänge.

Praia de Cordeirinho
Der Abschnitt heisst unter den Einheimischen auch „Bambuí“, liegt schräg zum offenen Meer und ist die Fortsetzung von „Guaratiba“, mit denselben Bedingungen.

Praia de Ponta Negra
Der von den Surfern bevorzugte Strand, mit transparentem Wasser und sehr hohen Wellen. Ein Kanal verbindet die dahinter liegende „Lagoa de Guarapina“ mit dem Meer. Urbanisiert, mit niederen Gebäuden und einem Leuchtturm.