Laguna

Veröffentlicht am 25. Oktober 2009

Liegt 121 km von Florianópolis entfernt. Der Crevetten-Fang und der Tourismus sind die beiden wirtschaftlichen Beine, auf denen die Bevölkerung der Stadt steht. Im historischen Zentrum dieser zweitältesten Stadt von Santa Catarina gibt es viele antike Gebäude aus der Gründerzeit. Weniger urbanisiert, sind die Strände hier im Süden an Regentagen durch die Erdpisten schwer zugänglich – aber dann will ja auch niemand an den Strand, oder?

Der Name der Stadt stammt von den drei Lagunen: Lagoa do Santo Antônio, Lagoa de Santa Marta und Lagoa de Garopaba in dern Dreieck die Stadt liegt.

Praia de Itapirubá
Strand mit starken Wellen für die Surf-Fans. Hintergrund mit Sanddünen besetzt, hinter denen sich die Lagoa do Mirim befindet. Schöne Landschaft zum Wandern für Naturliebhaber!

Praia do Sol
Hier stehen einige Wochenendhäuser, die jedoch die Idylle nicht schmälern. Der Sand ist hell und locker, der Strand ist vom folgenden, Praia do Gi, durch eine Felsenformation getrennt. Ein paar schöne Stellen zum Angeln gibt es hier.

Praia do Gi
Ausgedehnter schöner Strand, mit dunklem Sand und kleineren Sanddünen. An den Felsen, die ihn von der Praia do Sol trennen, ist ein guter Platz zum Angeln. Das Felsengebilde hat acht Meter Höhe und heisst Pedra do Frade.

Praia do Iró
Ist ein kleiner Strand umgeben von Felsen. Gut für die Unterwasser-Jagd und das Angeln im Meer.

Praia do Mar Grosso
An dieser Stelle in Laguna haben die Wellenbrecher den Strand in zwei verschiedene Bereiche geteilt – linker Hand gibt es hohe, starke Wellen zum Surfen. Der Abschnitt rechter Hand dagegen – bekannt als Barra Mansa da Lagoa de Santo Antônio – wird von den Windsurfern und Seglern bevorzugt und ist auch für Badefreuden gut geeignet.

Die grosse Attraktion hier sind Delfine, die den Fischern beim Fang der Tainhas helfen. Sie schneiden den Fischschwärmen den Weg ab und treiben sie in Richtung der Fangnetze, um sich dann von den dankbaren Fischern ihren Lohn in Form einer Fisch-Provision zu holen. Die Fischer haben ihnen Namen gegeben und rufen sie vor dem Fischzug zu sich: Chinelo, Canivete, Juscelino und alle die andern, liefern auch für die Touristen ein sehenswertes Spektakel, sind aber nicht etwa gezähmt, sondern frei lebende Tiere, die dem Menschen freiwillig zur Hand gehen, weil es ihnen Spass macht. Eine schöne Sicht zur Ilha dos Lobos – der Wolfsinsel – hat man ebenfalls von hier aus (zirka 1 Stunde per Boot).

Praia de Gravatá
Vollkommen einsamer Strand in einer kleinen, schnuckeligen Bucht, zirka 4 km von Laguna entfernt. Zugang über die Praia da Ponta do Tamborete – 30 Minuten Fussweg.

Praia do Siri
Heisst auch Praia do Mané Lome – wegen seiner starken Wellen von den Surfern bevorzugt. Ein einsamer Strand, der von Felswänden eingefasst ist, 5 km von Laguna. Zugang zu Fuss über die Praia de Gravatá.

Praia da Teresa – Praia da Galheta – Praia Grande
Sind drei Strände die von Laguna aus über dieselbe Erdpiste erreichbar sind, die sich zwischen dem Meer und verschiedenen Lagunen auf einem schmalen Streifen Land entlangschlängelt – der letzte der drei Strände liegt 16 km entfernt. Der erste hat einige Wochenendhäuser und umgrenzt eine Bucht – der zweite ist schon etwas einsamer, mit hellem Sand und Dünen – der dritte ist einsam, hat einen breiten Sandstreifen und ebenfalls Dünen im Hintergrund.

Praia do Cardoso
Einsamer Strand mit hellem, lockerem Sand – zirka 18 km von Laguna entfernt – über dieselbe Erdpiste erreichbar. Auf der rechten Seite der Piste liegt die Lagoa de Garopaba.

Praia do Camacho
Wie fast alle Strände hier im Süden: besonders reizvoll für Surfer! Aber auch landschaftlich besonders zu empfehlen – auf einem seiner begrenzenden Felsen befindet sich der antike Sambaqui do Camacho – ein alter Indianer-Friedhof, als archäologische Fundstätte von grossem historischen Wert. Zufahrt über eine Piste, die am Strand entlangführt – sehr eindrucksvoll, aber bei Regen nicht zu empfehlen. Darüber hinaus gibt es einen Fussweg durch den Wald.

Praia Morro dos Conventos
In der Nähe der Mündung des Rio Araranguá – wenn man Glück hat erlebt man an diesem fast einsamen Strand Delfine! Es gibt einen Leuchtturm auf einer Anhöhe, die bereits zum Distrikt der Stadt Araranguá gehört (10 km entfernt). Die Farbe des Meeres wechselt von Blau zu Grün, je nach Sonnenstand und Richtung des Windes. Dünen, Felswände und Lagunen bestimmen hier die Landschaft der südlichsten Strände von Santa Catarina, die sich in einer langen Geraden weiter gen Süden ziehen – bis an die Grenze zum Nachbarstaat Rio Grande do Sul.