Garopaba

Veröffentlicht am 25. Oktober 2009

Eine Kolonie von Einwanderern der Azoren, wurde im Jahr 1846 gegründet. Der Ort liegt 91 km von Florianópolis entfernt. Mit einer guten Hotel- und Gastronomie-Infrastruktur – empfängt er zirka 100.000 Feriengäste während der Sommermonate. Ist auch Ausgangspunkt zur Praia do Rosa – einem der schönsten Strände des Südens und durch ein besonderes Naturschauspiel eine Attraktion für Naturliebhaber: die Bucht ist alljährlich, zwischen Mai und November, Schauplatz der Fortpflanzung der Wale – der Geburt und Säugung der Jungtiere. Allerdings schliessen einige Etablissements zwischen April und November, in der Tiefsaison, sodass man gut daran tut, sich rechtzeitig zu erkundigen.

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Surf
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Baby bia
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Girls watching TV
Flinpo -16.1156
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João-de-barro (Furnarius rufus)
Anu-branco (Guira guira)
Hibiscus sp.
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Das Wal-Projekt Baleia Franca
Die Einwanderer von den Azoren lebten damals vom Walfang und der Verarbeitung der bis zu 15 Meter langen und zirka 40 Tonnen schweren Säugetiere – noch bis Anfang der 70er Jahre, als sie bereits sehr selten geworden waren. Erst im Jahr 1973 schloss die letzte Walverarbeitungs-Station in Imbituba ihre Tore – und die Entdeckung einer kleinen Gruppe der Tiere, 1980 im Süden, traf damals zusammen mit einer neuen Einstellung der Menschen : dem Schutz der Natur – man liess die Wale in Ruhe und machte die ersten Anstrengungen zu ihrem Schutz ! Im September 2.000 wurde die Área de Proteção Ambiental da Baleia Franca (APA) in Santa Catarina gegründet – Grundsatz ist der Schutz der Baleia Franca und die rationale Nutzung der natürlichen Ressourcen der Region.

Zwischen Juni und November lassen sich die Wale der Spezies Eubalena australis vor der catarinensischen Küste beobachten. Sie kommen hierher auf der Suche nach weniger tiefem und wärmerem Wasser, in dem sie ihre Jungen gebären und säugen können. In der Regel sieht man dann Mutter und Kind nebeneinander herschwimmen – mit akrobatischen Sprüngen dazwischen und den aufs Wasser klatschenden Schwanzflossen. Verschiedene lokale Agenturen und Pousadas bieten Ausflüge zur Walbeobachtung an. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir beraten Sie gerne!

Praia da Gamboa
Ist praktisch die südliche Fortsetzung von Guarda do Embaú – begrenzt, rechts und links durch hohe Felsen. Der hohe Wellengang begünstigt nur die Surfer. Zufahrt über die BR-101 bis Paulo Lopes – rechts ab über Erdpiste zum Flecken Riberão und weiter zum Strand – zirka 10 km Erdpiste.

Praia do Siriú
Ein ausgedehnter Strand, der von hohen Sanddünen begrenzt wird – nördlich vor Garopaba. Er hat hellen Sand und starke Wellen – in den Dünen praktizieren die Jungs des Ortes Sand-boarding, indem sie auf einem Brett die Dünen hinabgleiten, bis ans oder auch ins Wasser der Lagoa do Siriú – einer wunderbaren Option zum Baden!

Praia da Vigia
Eine kleine hufeisenförmige Bucht mit einem kleinen Sandstreifen, die rechts und links von Felsen eingerahmt wird. Vigia = Beobachtung, der Name hat sich ergeben, weil die Fischer von den erhöhten Felsen beobachten, wenn Fischschwärme in die Bucht hineinschwimmen.

Praia do Silveira
Ist endlich wieder einmal ein Strand mit dem Prädikat „Sehr schön“! Er ist von Felsen eingefasst und, laut begeisterter Auskünfte, einer der besten Strände Brasiliens für den Surf-Sport!! Schräg angesetzter Strand, mit weit ins Meer hineinragenden Felsen, an denen sich die Surfer zu den Wellen vorarbeiten. Aber, als einfacher Naturliebhaber: geniessen Sie die wunderschöne Landschaft!

Praia da Ferrugem
Verschiedene Felsen formen Natur-Pools am rechten Ende des Strandes. Auch hier sind die Wellen stark und regelmässig und erfreuen des Surfers Herz! Der Strand ist von niedrigen Dünen begrenzt. Man erreicht ihn über eine kurze Erdpiste (5 km) von Garopaba aus – am Rand dieser Piste viele Kioske.

Praia da Barra
Guter Platz zum Angeln – liegt neben der Lagoa de Garopaba. Der Strand wird durch den Morro da Barra vom vorhergehenden Strand Ferrugem getrennt, auf dem sich ein antiker Indianer-Friedhof befindet, der unter Denkmalschutz gestellt wurde. Von hier aus führt ein Fusspfad zur Praia do Ouvidor.

Praia do Ouvidor
Ein sehr reizvoller Strand, begrenzt von Pinien – mit Sanddünen im Hintergrund. Der Strand ist flach und hat einen sehr breiten Sandstreifen. Das Meer ist bewegt, hat viele gefährliche Strudel und Strömungen an dieser Stelle.

Praia Vermelha
Strand mit dem Prädikat „Sehr schön“! Die Wellen sind stark und regelmässig – Paradies für den Surfer. Um zum Strand zu gelangen, muss man eine Felsformation umgehen, die Costão Norte heisst – etwa 1 Stunde zu Fuss!

Praia do Rosa
Das ist nun der Strand, von dem aus man die Wale beobachten oder auch per Ausflugsboot an sie heranfahren kann! Ein Strand, der bereits anhand seiner idyllischen Lage