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Kürzel: PR Hauptstadt: Curitiba Telefonieren: Wichtige Nummern Bevölkerungszahl: 10.444.526 (Stand 11/2010) Distrikte: 39 Städte: 399 Grösse/km2: 199.316,6 km2 Strassen/km: 135.148 Bevölkerungsdichte/km2: 52,40 Einw./km2 Kunsthandwerk/Souvenirs: Keramik, Lederwaren Wirtschaft: Landwirtschaft, Soja, Papier- und Möbelfabrikation, Tourismus Lokale Bezeichnung für Einwohner PARANAENSE, der im Hinterland lebt CURITIBANO, der in der Hauptstadt, Curitiba, lebt Rio Paraná, Rio Iguaçu, Rio Ivaí, Rio Tibagi, Rio Itararé, Rio Piquiri, Rio Capivari. Geografische Fläche 199.709,1 km2 – etwa zweimal so gross wie Island. Der Bundesstaat setzt sich aus fünf natürlichen geografischen Zonen zusammen: 1. Der Planície Litorânea (Küstenebene) 2. Der Serra do Mar (Meeres-Gebirge) 3. Des Primeiro Planalto 4. Des Segundo Planalto und 5. Des Terceiro Planalto (Planalto = Hochebene). Die Küstenebene Mit ihren Städten hat die Küstenebene eine Ausdehnung von 98 km und präsentiert Höhen, die unter 200 m liegen. Sie bildet auch die Basis, von der aus sich die Felsen der Serra do Mar in die Höhe recken – mit kristallinen Formationen. Innerhalb dieser Gebirgskette befindet sich der höchste Gipfel des brasilianischen Südens, der Pico do Paraná, mit 1.962 m Höhe. Hinter der Mauer der Serra do Mar erfährt das Relief einen leichten Höhenabfall in Richtung Ost-West, durchquert von der Serra do Purunã (zwischen der Ersten und Zweiten Hochebene) und der Serra da Esperança (zwischen der Zweiten und Dritten Hochebene). Auf der Ersten Hochebene befindet sich die Hauptstadt des Bundesstaates, Curitiba – die nach ihr Planalto de Curitiba genannt wird. Hier liegen die kristallinen Felsformationen und die höchsten Terrains dieser Hochebene, zwischen 850 und 950 Metern. Hochebene Auf der Zweiten Hochebene, die Planalto de Ponta Grossa genannt wird, überwiegen ebenfalls die höher gelegenen Flächen, hier finden sich jedoch grössere Konzentrationen von sedimentärem Gestein, Arenite und Kalkfelsen – sie bilden die so genannte Region der Campos Gerais. Auf der Dritten Hochebene – sie heisst nach ihrer wichtigsten Stadt Planalto de Guarapuava, hat eine ungefähre Ausdehnung von 135 km² und Höhen zwischen 300 und 600 Metern – haben geologische Formationen aus Basalt, die vulkanischen Ursprungs sind, einen fruchtbaren Boden geschaffen – die so genannte Terra Roxa (Rote Erde), welche eine massgebliche Rolle im Kaffeeanbau gespielt hat und immer noch spielt! Die Hochebenen werden überall von grossen und kleinen Flüssen durchquert, deren Wasser die Terassenlandschaft in kleineren und grösseren Stromschnellen und Wasserfällen überwinden – grösste touristische Attraktion Brasiliens: die Cataratas de Iguaçú!! Klima Die mittlere Temperatur liegt bei 18,5º C – das heisst, sie können in den Monaten Juni/Juli/August bis zu einem Minimum von –10º C fallen und dann ist sogar Schneefall möglich. Niederschlagsmenge über 1.500 mm pro Jahr. Im Küstengebiet herrscht ein tropisch-feuchtes Klima vor, ohne Trockenperiode, mit grösster Luftfeuchtigkeit des gesamten Bundesstaates (mittlerer Wert höher als 85%). Im Norden, Westen und Südwesten herrscht ein subtropisches Klima vor – mit heissen Sommern und einigen seltenen Frostnächten – Tendenz konzentrierter Niederschläge in den Sommermonaten, ohne deutliche Trockenperiode. Im Gebiet von Curitiba, den Campos Gerais und im Süden des Bundesstaates, herrscht ein subtropisches, mesothermisches feuchtes Klima vor, mit frischen Sommern, ohne Trockenperioden und ohne Frost. Flora Paraná war einmal ein von üppiger Vegetation bedeckter Bundesstaat. Besonders dichte Wälder mit Araukarien (Araucaria angustifolia), Mischwälder mit Imbuia (Phoebe porosa, Mez.), Peroba (Apocinaceae), Cedro (Pouparia amazonica, Ducke), Canela (Lauraceae), Ipê (Borraginaceae) Pau-marfim und anderen Spezies bedeckten die Hochebenen. Heute besitzt der Bundesstaat nur noch Restbestände mit primitiven Baumarten, dazwischen etwa 8% der Original-Waldfläche, die sich in unregelmässigen Parzellen auf den Bundesstaat verteilt. Zwei am Anfang des 20. Jahrhunderts simultan auftretende Faktoren haben zu dieser Dezimierung beigetragen: die Entdeckung des wirtschaftlichen Wertes der Araukarie (Araucaria angustifolia) und die Entwicklung der Kaffee-Plantagen. Beide sind verantwortlich für das Verschwinden von 2/3 des gesamten paranaensischen Waldbestands! Heute besitzt Paraná Waldgebiete der folgenden Arten: Floresta Ombrófila Densa (Atlantischer Regenwald) und angeschlossene Ökosysteme (Mangroven, Restingas, Pionier-Formationen und andere). Kommt im Küstengebiet und in der Serra do Mar vor und stellt die grösste konzentrierte Vegetations-Reserve im Bundesstaat dar, mit grossen Bäumen, Palmenarten, Lianen und Epiphyten. Floresta Estacional Semidecidual (Tropischer und Subtropischer Regenwald|) der Hochebenen im Hinterland. Diese Formation bedeckte einst das gesamte Planalto von Paraná unterhalb von 500 Metern und hatte sich auf jener fruchtbaren roten Erde entwickelt. Floresta Ombrófila Mista (auch Araukarien-Wald genannt). Es gibt kaum eine Wald-Formation in Brasilien, deren Charakter von anderen Baumarten so unverwechselbar dargestellt wird. Dieser Waldtyp ist mit Ausläufern des Cerrado und der Campos assoziiert. Fauna Trotz der dezimierenden Einflussnahme des Menschen auf ihre natürliche Umgebung – leider eine weltweite Tendenz – ist die paranaensische Fauna reich an Arten, die als "neotropische Spezies" eingestuft werden. Zirka 130 Säugetier-Arten – von den zirka 450 Spezies Brasiliens – finden sich in Paraná. Die Vogel-Fauna präsentiert 708 Spezies und die der Reptilien um die 140! Die aquatische Fauna hat in Paraná ein besonderes Schutzgebiet: Den Parque Nacional da Ilha Grande – dem einzigen Abschnitt des Rio Paraná ohne künstliche Aufstauung. Parques Estaduais Pico do Morumbi, mit 2.342 ha, im Distrikt von Morretes Florestal Córrego Maria Flora, 49 ha im Distrikt Cândido de Abreu Florestal de Caxambu, 968 ha, im Distrikt Castro Florestal de Ibicatu, 57 ha, im Distrikt Centenário do Sul Florestal de Ibiporã, 74 ha, im Distrikt Ibiporã Florestal Rio da Onça, 119 ha, im Distrikt Matinhos Palmas, 205 ha, im Distrikt Palmas. Reservas Estaduais Biológica de São Camilo, 385 ha, im Distrikt Palotina Florestal Amaporã, 204 ha, im Distrikt Amaporã Florestal Corrego da Biquinha, 25 ha, im Distrikt Tibagi Florestal de Pinhão, 197 ha, im Distrikt Pinhão Florestal de Santana, 66 ha, im Distrikt Paulo de Frontin Florestal de Vila Rica, 354 ha, im Distrikt Fênix Florestal do Saltinho, 9 ha, im Distrikt Telêmaco Borba Florestal Seção Figueira, 5 ha, im Distrikt Engenheiro Beltrão Florestal Seção Saltinho, 5 ha, im Distrikt Engenheiro Beltrão. Bevölkerung Rund 81% der Gesamtbevölkerung sind Städter, 50% sind männlich. 78% sind Weisse, 3% Schwarze, 17% Mestizen, 1,5% Asiaten oder Indianer, 0,5% ohne Angaben. Analphabeten im Bundesstaat schätzungsweise 15%. Die Einwanderung von Europäern und Japanern hat die Erschliessung des Gebiets wesentlich beeinflusst und wirtschaftlich entwickelt. Im Bundesstaat leben heute noch runde 7.000 Indianer, verteilt auf 19 Gemeinschaften, die eine Fläche von 79.988 Hektar von der FUNAI (brasilianische Indianer-Behörde) zugewiesen bekommen haben. Bildungswesen Der Bundesstaat Paraná kann auf insgesamt 61 höhere Bildungsinstitute zurückgreifen, ist bekannt durch sein gehobenes Erziehungsniveau und hat verschiedene Zentren mit guten Universitäten. Gewissermassen Symbol der paranaensischen Kultur ist die Universidade Federal do Paraná, die erste Universität Brasiliens überhaupt, gegründet am Anfang des 20. Jahrhunderts – gleich nach ihr von grosser Bedeutung ist die Universidade Católica do Paraná, gegründet 1959. Infrastruktur Die Hauptstadt Curitiba ist international bekannt geworden als Modell-Stadt, durch ihre eigenwilligen Ideen der städtischen Organisation. Das Strassennetz Hat insgesamt eine Länge von 135.148 km – davon sind 11,3% asphaltiert. Zwei Strassen sind von besonderer Bedeutung – von Ost nach West: die Verbindung (PR-092/PR-151) von Ourinhos (São Paulo), Londrina, Apucarana, Maringá, Paranavaí. Und die andere: (BR-277) Paranaguá, Curitiba, Ponta Grossa, Guarapuava, Cascavel, Foz do Iguaçú. In der Nord-Süd-Richtung sind bedeutend: die Strasse (BR-376) von Apucarana nach Ponta Grossa, die (BR-116) von Curitiba nach São Paulo bzw. von Curitiba in den Nachbarstaat Santa Catarina und die Strasse zwischen Sorocaba (São Paulo) und Curitiba. Die BR-376 führt von Curitiba gegen Süden, in die Strandresorts des Nachbarstaats Santa Catarina – sie geht hinter der Staatsgrenze in die BR-101 über, der bestausgebauten Strasse des Südens. Das Schienennetz Hat 3.372 km und umfasst zwei Sektoren: den nördlichen – er bedient die Nordregion von Paraná – und einen meridionalen Sektor, der Paranaguá mit Curitiba und Guarapuava verbindet. Allerdings wird die Schiene in erster Linie für den Gütertransport eingesetzt, um die landwirtschaftliche Produktion zum Hafen in Paranaguá zu befördern, einem der wichtigsten Häfen Brasiliens für den Export von Saatgut. Flughäfen Zwei internationale Flughäfen hat der Bundesstaat. Einen in São José dos Pinhais, einem Vorort von Curitiba, und den andern in Foz do Iguaçú. Hydrografische Aspekte Obwohl die Flüsse des Bundesstaates Paraná weniger für den Schiffsverkehr geeignet sind – denn sie verlaufen in ihrer Mehrzahl auf Hochebenen, mit vielen Wasserfällen und Stromschnellen – präsentieren sie aber ein exzellentes hydroelektrisches Potential. Ein Beispiel dafür ist der Rio Iguaçú, der zusammen mit den Flüssen Pranapanema, Tibagi, Ivaí und Piqiri das hydrografische Becken des Bundesstaates bildet. Nur dieses Becken, welches in der Nähe von Curitiba entspringt und im extremen Westen des Bundesstaates in den Rio Paraná mündet, besitzt ein hydroelektrisches Potential von 11,3 Tausend Megawatt! Das hydrografische atlantische Becken beinhaltet den Rio Ribeira, die Bacia das Laranjeiras, die Baía de Antonina, den Rio Nhundiaquara, die Baía de Guaratuba und die Baía de Paranaguá ein. Ausser den Wasserkraftwerken von Capivari-Cachoeira, am Rio Capivari, im Nordosten von Curitiba, und dem Wasserkraftwerk von Júlio Mesquita Filho, am Rio Chopim, im Südwesten des Bundesstaates, hat man in Paraná die Usina Hidrelétrica de Itaipu konstruiert – das zweitgrösste Wasserkraftwerk der Welt – an der Grenze zu Paraguay. Damit wurde Paraná der grösste Energie-Produzent Brasiliens. Wirtschaft Paraná ist die Kornkammer Brasiliens. Sein Industrie-Park wächst ebenfalls stetig und erfasst immer neue Branchen – begünstigt durch sein enormes hydro-energetisches Potential. Paraná hält den fünften Platz hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Bedeutung unter den Bundesstaaten Brasiliens und ist der viertgrösste Exporteur an Saatgut. Der Kaffee hat Paraná auf den Wirtschaftsplan der grossen internationalen Märkte gesetzt, dies stimulierte den Bundesstaat, seine landwirtschaftliche Produktion zu diversifizieren. Paranás Wirtschaft stützt sich derzeit auf die landwirtschaftliche Produktion, auf die Industrie und auf vegetativen Extrativismus, wie Holz und Mate-Tee. Die bedeutendsten landwirtschaftlichen Produkte sind Soja und Kaffee. Darüber hinaus sind Weizen, Mais, Reis, Baumwolle, Kartoffeln, Zuckerrohr, Bohnen, Maniok und Mate von Bedeutung, sie werden im Süden selbst abgesetzt, teilweise auch exportiert. In den letzten Jahren wurden Projekte zur Kultivierung von Zitrusfrüchten in verschiedenen Regionen des Bundesstaates verwirklicht. Paraná besitzt grosse Rinderherden – um die 8,6 Millionen Stück – die Schweine liegen bei fast 4 Millionen Stück und das Geflügel bei 86 Millionen Exemplaren. Die wichtigsten Mineralien-Reserven sind Tonerde, Basalt, Fluorit, Kohle, Halbedelsteine, Marmor, Granit und Kalk, ausserdem Mineralwasser. Die Industrie vereint rund 24 Tausend Betriebe der folgenden Branchen: Landwirtschaftliche Maschinen, Papier und Zellulose, Nahrungsmittel, Automobilbau, Düngemittel, Elektronik, Zement, Keramik und Metall-Mechanik. Tourismus Paraná hat Attraktionen zu bieten, die denen in anderen Bundesstaaten Brasiliens tatsächlich nicht nachstehen. Eine Küste mit herrlichen Stränden wie Pontal do Sul, Caiobá, Matinhos und Guaratuba – paradiesische Inseln wie Superagüi und Ilha do Mel, die Honiginsel – ein richtiges tropisches Paradies, mit 95% seines Territoriums bedeckt von Restinga und Atlantischem Regenwald – was ihr das Prädikat Estação Ecológica im Jahr 1982 eingebracht hat. Curitiba, eine fortschrittliche Hauptstadt, mit Lebensqualität und Humanismus, die erste brasilianische Stadt, die eine Fussgängerzone einführte, die erste Stadt mit einer Strasse, in der alle Geschäfte 24 Stunden offen sind – und die erste Stadt auch, deren Transportsystem zum best Organisiertesten gehört, was man auf internationalem Niveau kennt. Und darüber hinaus eine Stadt mit vielen Grünflächen – 52 m2 pro Einwohner! Das Hinterland hat besonders fruchtbare Böden – dort haben sich vorwiegend europäische Einwanderer niedergelassen. Ihre gepflegten Vorgärten und die Blumenkästen an den Fenstern verraten sie sofort. In dieser Gegend liegt auch der Park von Vila Velha – 96 km von Curitiba – mit seinen sehenswerten, von Wind und Wetter geformten Felsskulpturen. Der Canyon von Guartelá – der sechstgrösste der Welt an Ausdehnung, oder die Wasserfälle von Iguaçú – mit ihren 275 verschiedenen kleineren und grösseren Fällen, die sich von einer Höhe zwischen 80 und 90 Metern über die Felswände stürzen. Verfolgt man den so genannten Caminho das Tropas (alte Handelsstrasse), auf der früher die fahrenden Händler mit ihren Eselskarawanen durchzogen, so erinnern die antiken Gebäude der Kaffee-Plantagen, im Stil der paulistanischen Villen aus jener Zeit, an vergangenen wirtschaftlichen Reichtum. Kapellen, wie die der Nossa Senhora da Conceição do Tamanduá, von 1730, im Distrikt Balsa Nova – eins der besten Beispiele der Architektur des 18. Jahrhunderts – oder in Lapa die Kirche Igreja de Santo Antônio, des Schutzheiligen der Stadt, sind historische Kleinodien, von denen man in Paraná unendlich viele entdecken wird. Eine der schönsten Eisenbahnstrecken der Welt sollte man auf keinen Fall auslassen: die über ein Jahrhundert alte Verbindung von Curitiba zum Hafen Paranaguá – eine Fahrt über 93 Kilometer, die dreieinhalb Stunden dauert und durch zahlreiche Tunnel und über ebenso viele Schluchten der Serra do Mar führt – unvergessliche Eindrücke ! Touristisch eine der meist frequentierten Städte ist Foz do Iguaçú, am Dreiländereck Brasilien/Paraguay/ Argentinien. Hier sorgen die an Wasservolumen grössten Wasserfälle der Welt für den Betrieb. Hier steht auch der Welt zweit grösstes Wasserkraftwerk, Itaipu, am Rio Paraná, überquert man die "Brücke der Freundschaft", ist man im Nachbarland Paraguay – überquert man die "Brücke der Integration" befindet man sich in Argentinien. Kultur Das Programm mit kulturellen Begegnungen und Veranstaltungen während eines Jahres ist besonders dicht belegt. Da gibt es Folklore-Festivals der verschiedensten Ethnien, Musik-Festivals, Theater-Festivals, Winter-Festivals und andere, die ein sehenswertes Aufgebot an Künstlern aller Genres in Curitiba und anderen Städten von Paraná zusammenbringen. Berühmt sind: Festival de Teatro (Curitiba), Festival de Inverno (Antonina), Festival Internacional da Música (Londrina), Festival de Dança (Cascavel), Festival de Música (Cascavel), Festival de Teatro (Cascavel), Festival Folclórico und Festival de Etnias do Paraná (Curitiba). Unter den religiösen Festen sind bedeutend: das Fest der Nossa Senhora da Luz (Curitiba) und das Fest der Nossa Senhora do Rocio (Paranaguá), begleitet von einer grossen Prozession. Unter den Volksfesten ist zu nennen: die Congada da Lapa – ein Fest afrikanischen Ursprungs, zu Ehren des Schutzheiligen São Benedito (Lapa). Verschiedene Volkstänze haben sich in Orten des Hinterlandes erhalten, wie zum Beispiel der Curitibano, der Dança de Roda aos pares, der Quebra-Mana, der Dança Sapateada, die Valsada, der Nhô-Chico, und viele andere.
Distrikt: Apucarana |
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