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Kürzel: RNHauptstadt: Natal Telefonieren: Wichtige Nummern Bevölkerungszahl: 3.168.027 (Stand 11/2010) Distrikte: 19 Städte: 167 Grösse/km2: 52.810 km2 Strassen/km: 26.917 Bevölkerungsdichte/km2: 59,99 Einw./km2 Kunsthandwerk/Souvenirs: Keramik, Hängematten Wirtschaft: Meersalz, Petroleum, Cajú-Nüsse, Tourismus Lokale Bezeichnung der Einwohner: "POTIGUAR" oder "NORTE-RIOGRANDENSE" Die Häfen Macau und Areia Branca sind künstliche Inseln, die mit entsprechenden Docks für die Frachtschiffe des Salzexports ausgerüstet sind. Der Hafen von Natal hat ebenfalls ein bedeutendes Aufkommen von Schiffen aller Art. Bevölkerung Die Einwohner verteilen sich auf die Regionen: "Salineira, Litoral, Agreste, Centro-Norte, Seridó, Chapada do Apodi" und "Serrana". 73,3% der Bevölkerung lebt in der Stadt. 51% der Bevölkerung sind Frauen. Die Einwohner setzen sich aus 61,8% Mestizen (indianisch/weiss), 35,8% rein Weissen, 2,3% Schwarzen und Mulatten, 0,1% Asiaten oder Indianern, zusammen. Analphabeten 34%, Demografische Dichte 52 Einwohner / km². Die wichtigsten Flüsse Rio Mossoró, Rio Apodi, Rio Assu, Rio Piranhas, Rio Potengi, Trairi, Rio Jundiaí, Rio Jacu, Rio Seridó und Rio Curimataú. Klima Tropisch – halbtrocken, mit seltenen Regenfällen im Inland. Jährliche Niederschlagsmenge liegt dort unter 1.300 mm – typische Monate mit Regen sind Mai und Juni. Regelmässige Niederschläge an der Küste, bis zu 1.700 mm. Jahres-Temperaturen Mittlere Jahrestemperatur an der Küste liegt bei 26º C – im Inland bei 28º C. Minimum an der Küste 19º C und Maximum 33º C, Minimum im Inland 21º C und Maximum 35º C. Es gibt allerdings Temperaturspitzen bis 40º C! Geografische Fläche 53.306,8 km² - das entspricht etwa der Grösse von Costa Rica. Sein grösster Teil – 48.031 km² – entfällt auf von der Trockenheit heimgesuchte Gebiete, die der föderativen Unterstützung zu ihrer sozial-wirtschaftlichen Entwicklung bedürfen. Das Bodenrelief wird von Erhebungen unter 200 m beherrscht, die repräsentiert werden von: 1.) einer breiten Küstenebene, welche im Norden und im Osten in Kontakt mit dem Atlantischen Ozean tritt, sich zum Interior durch einige Flusstäler ausbreitet (Mossoró, Açu, Ceará-Mirim und Potengi) und Strände mit hohen Sanddünen präsentiert. 2.) von einigen sedimentären Gebirgen, von denen die "Chapada de Apodi", an der Grenze zum Bundesstaat Ceará im Westen, das ausgedehnteste ist. Die höher gelegenen Gebiete, mit Erhebungen unter 800 Metern, finden sich im Süden, an der Grenze zum Bundesstaat Paraíba. Sie entsprechen dem "Planalto Nordestino", das im Osten durch einen Ausläufer des "Planalto da Borborema" anschliesst. Aus diesem Gebirge fliesst der "Rio Açu", auch "Rio Piranhas" genannt, herab – im Winter teilweise trocken, wie die meisten Flüsse, die in nördlicher und östlicher Richtung fliessen. Vegetation Der einzige Bundesstaat des Nordostens, in dem die "Caatinga" 90% des Territoriums einnimmt und bis ans Küstengebiet vorstösst (siehe auch Text über "Caatinga"). In einem kleinen Areal, im Südosten, trifft man auf "Floresta Tropical" (Tropischen Wald) als gemischte Komposition mit "Caatinga"-Arealen. Um die Flussmündungen der Küste Mangroven-Bestand. Naturschutzgebiet "Atol das Rocas" – erstes biologisches Marineschutzgebiet Brasiliens – im Jahr 2001 zum "Naturerbe der Menschheit" von der UNESCO erhoben. Wirtschaft Wichtigstes landwirtschaftliches Produkt ist die Baumwolle, die in den Gebieten des "Agreste" und der "Caatinga" angebaut wird – besonders im Süden des Bundesstaates. An zweiter Stelle stehen Bohnen – über das gesamte Territorium verbreitet. Die Caju-Pflanzungen stehen an zweiter Stelle der Landesproduktion – hinter Ceará. Darüber hinaus sind Melonen, Kokosnüsse, Ananas, Zuckerrohr, Süsskartoffeln, Caju-Kerne und Mangofrüchte von gewisser Bedeutung. Die Extraktion von Wachs der Carnaúba-Palmen, besonders in den Ebenen der Flüsse "Apodi" und "Piranhas", ist von wirtschaftlicher Relevanz, sowie "Oiticica" (Licania rigida), Rinde vom "Angico" (Piptadenia Columbrina), als Naturmedizin, und die "Painas" (Eriodendron anfractuosum, DC.) Hinsichtlich Mineralien darf die grosse Salzproduktion von Rio Grande do Norte nicht vergessen werden – der Bundesstaat ist der grösste brasilianische Produzent von Meersalz! Die Produktion konzentriert sich auf die Distrikte Macau, Mossoró und Areia Branca. Auch als grösster brasilianischer Produzent von "Xilita" (Thungsten) in der Region von "Currais Novos", hat sich der Bundesstaat bewährt. Darüber hinaus sind Gips, Kalk, Tantalit, Marmor, Monazit, Beril und Mineralwasser Produkte, die dem Bundesstaat Devisen einbringen. Auch Erdöl hat man vor seiner Küste gefunden – die wichtigste Plattform heisst "Uburana".
Distrikt: Agreste Potiguar |
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