Strände südlich von Maceió

Veröffentlicht am 18. Oktober 2009

Und jetzt die empfehlenswerten Strände südlich von Maceió, auch „Costa dos Coquerais“ (Kokospalmenküste) genannt. Sie werden sehen, auch dieser Küstenabschnitt, von ein bisschen mehr als insgesamt 120 km Länge, ist ein Urlaubstraum. Befahren Sie ihn auch wieder auf der direkt am Meer verlaufenden Küstenstrasse.

Unser besonderer Tipp, unweit der Hauptstadt:

Praia do Francés (20 km)
Ist ein beliebtes Wochenend-Ausflugsziel der Bürger aus Maceió, mit einem ruhigen Fischerdorf, ein Strand, den Touristen als „einen der schönsten in Brasilien“ zu bezeichnen pflegen! Nur 20 km von der Hauptstadt entfernt, sind die rustikalen Hütten inzwischen einer guten Infrastruktur, mit Hotels und Pousadas, gewichen, aber die „nächtlichen Serenatas“ gibt es immer noch. Ein Teil des Strandes mit offenem Meer ist bei den Surfern beliebt (jährlich werden hier Surf-Meisterschaften ausgetragen). Ein anderer bietet mit seiner von Korallen umgebenen Bucht auch Nichtschwimmern ruhiges und kaum bewegtes Wasser. Das Wasser wechselt hier vom tiefen Blau in ein tiefes Grün, und der Sand ist weiss und schön locker – erlebenswert.  

BARRA DE SÃO MIGUEL (33 km südwestlich von Maceió)
Ist der am meisten frequentierte Badeort des alagoanischen Südens. Einige historische Zeitzeugen, wie die kleine Kirche aus der Kolonialzeit, sind es wert besichtigt zu werden.
Die Stadt ist von der „Lagoa do Roteiro“ umgeben und zur andern Seite von einer weiten Korallenbank, die bei Ebbe viele natürliche Meerwasser-Pools freisetzt – auch Sandbänke und Wasserkanäle. Zur linken ist das Meer sehr bewegt, hier haben die Surfer ihr bevorzugtes Domizil. Viele verschiedene Ausflüge kann man von hier aus unternehmen, sowohl zu Wasser als auch auf dem Land!

Praia da Barra de São Miguel
An der Mündung des Flusses gleichen Namens, den man mit gemieteten Kajaks hinauffahren kann. Zum Beispiel zur von Mangroven bewaldeten Insel „Três Corações“ , die im Mündungsdelta liegt. Ein schöner, durch ein Riff geschützter Strand, erwartet den Besucher. An seinem nördlichen Ende mündet ein weiterer Fluss ins Meer – der „Rio Niquim“ – mit dunklem Wasser, das sich gut zum Baden eignet. Das Städtchen „Barra de São Miguel“, mit knapp 5.000 Einwohnern, ist eines der geschäftigsten Städtchen im Süden von Maceió. Seine Bevölkerung lebt hauptsächlich vom Fang und Handel mit Meeresprodukten.

Praia do Gunga
Ein relativ ruhiger Strand mit weissem Sand und Kokospalmen, gut zum Angeln und zum Tauchen. Er ist in Privatbesitz und hat eine gute Struktur für Freizeit, Restaurant und Bars. Mit Schonern, die vom Kai in „Ribeira“ zu Ausflügen abfahren, kann man den Strand am besten erreichen, oder mit Booten vom Hafen aus in 15 Minuten. Zu Fuss kann man 10 km durch das Gebiet einer „Fazenda“ laufen, auf einem Pfad, den nur Einheimische kennen. Einfach mal erfragen!  

Praia do Pituba
Vollkommen einsam und unentdeckt: 4 km Ausdehnung, offenes Meer mit ein paar malerischen Felsformationen. Heller, feiner Sand, eine bescheidene Fischersiedlung in der Nähe, im Inland Zuckerrohrfelder und ein Rest vom Atlantischen Urwald. Der Besitzer einer Zuckerrohr-Plantage verhindert den direkten Zugang, also muss man die Anfahrt über den Strand „Lagoa do Pau“ organisieren (siehe dort).

Praia da Gameleira
5,5 km Besonders idyllischer Strand. Am besten zu Fuss vom Strand „Pituba“ aus zu erreichen. Korallenformationen vorgelagert, deshalb nur schwacher Wellengang. Der Sand ist besonders fein und hell. Eine winzige Fischersiedlung in der Nähe, im Inland Zuckerrohrfelder.  

Praia da Lagoa do Pau
Ist ein Strand mit gefährlich hohen Wellen – 4 Kilometer lang – mit herrlich lockerem, feinem Sand. Der Fluss „Rio Lagoa do Pau“, der ganz in der Nähe mündet, führt sauberes Wasser und ist ideal zum Wechselbaden.
Weiter im Innern gibt es noch eine völlig wilde Lagune, umgeben vom Atlantischen Urwald. Ein kleines Fischerdorf in der Nähe hat noch nie ausländische Touristen gesehen. (Von hier aus zu Fuss an den Strand „Pituba“ wandern)

CORURIPE (93 km südwestlich von Maceió)
Ein kleiner Ort mit verschiedenen Stränden, lebt vom Fischfang und dem Handel mit Körben und Taschen aus Palmstroh, in Handarbeit hergestellt. Die wirtschaftlichen Konditionen der Bevölkerung haben sich wesentlich verbessert, seit der Asphalt bis hinunter zum Strand geführt worden ist. In Konsequenz bietet dieser heute dem Besucher eine gute Infrastruktur.

Praia do Pontal de Coruripe
Ist ein beliebter lokaler Strand, mit einem Leuchtturm und Wochenendhäusern. Er ist in zwei verschiedene Abschnitte unterteilt: Eine Bucht mit vorgelagerten Korallenbänken und entsprechend schwacher Wellenbewegung und einer Geraden, die zum offenen Meer gewendet liegt und wenig frequentiert wird. Die grünen, ruhigen Wasser der Bucht beschützen die „Jangadas“ und Boote der sympathischen Fischersiedlung in einem natürlichen Hafen. Die Frauen flechten interessante Körbe und Matten aus Palmstroh. Hier gibt es inzwischen ein gutes Unterkünfte und gute Restaurants mit regionalen Menus.

Praia Miaí de Baixo
Wild, einsam, fast eben, mit festem dunklen Sand und starkem Wellengang. Entlang der 8 km Ausdehnung des Strandes reihen sich die Kokospalmen. In einer Siedlung kann man etwas zur Erfrischung bekommen.

Praia do Poço
Eine fast einsame Bucht mit starken Wellen und Kokospalmen. Die grünen Wasser halten die Reste eines auf Grund gelaufenen Schiffes, das man bei Ebbe sehen kann. Zugang durch eine Plantage.

Praia do Toco
Ruhige Bucht mit grosszügigem Strand – 3,5 km Ausdehnung, insgesamt gesäumt von Kokospalmen. Der Sand ist sehr fein und hell und durch einige Oberflächen-Wellen, als Folge des konstanten Windes, unterbrochen.

Praia da Flexeira
Verlassen und einsam, in Form einer Bucht, mit unendlich vielen Kokospalmen. Starke Wellen und Wellenbrecher in der Nähe des Strandes. Hat 2,5 km Länge mit feinem dunklem und festem Sand.

Praia do Peba
Ein enormer, wilder Strand von 18 km Länge, der bis zur Mündung des „Rio São Francisco“ und damit an die Südgrenze von Alagoas mit Bahia reicht. Sein Sand steht unter dem besonderen Schutz der „IBAMA“ – der Naturschutzbehörde – denn hier legen Tausende von Meeresschildkröten jährlich ihre Eier ab. (Ein IBAMA-Posten am selben Ort informiert den Besucher entsprechend). Der Strand wird in seiner gesamten Länge durch riesige Dünen gesäumt. Das Wasser ist hier von dunkelgrüner Farbe, nur schwach bewegt, und sehr fischreich. Jeden November findet hier ein grosser traditioneller Fischzug der Bürger von „Penedo“ statt, der mit einem Fest verbunden ist.

Wenn Sie mit nur wenig Zeit nach Alagoas kommen sollten, und die südlichen Strände vorziehen sollten, dann wählen Sie einen von den folgenden beiden Strandausflügen, die wahrscheinlich auch Ihren Geschmack treffen werden.

3. TOUR-VORSCHLAG : „DIE SÜDLICHEN STRÄNDE“

Per vollklimatisiertem Bus in die ehemalige koloniale Hauptstadt „Marechal Deodoro“, ein Rundgang zu den historischen Sehenswürdigkeiten (siehe auch Beschreibung). Von hier aus ist es nicht weit zu den Stränden „Praia do Francês, Barra de São Miguel und Barra do Rio Níquim“ – rund 30 Kilometer von Maceió entfernt, die einen wundervollen Badeaufenthalt für diesen Nachmittag garantieren – an dem Strand, der Ihnen am besten gefällt. Am Spätnachmittag zurück in Ihr Hotel.