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Das erste Projekt war die Asphaltierung der Bundesstrasse BR-174, die wichtige Verbindung mit Amazonas und Venezuela, welche damit die ewigen Problemen der Bewohner mit dem Transport ihrer internen Produktion löste, automatisch ihrer Lebensqualität zugute kam und endlich auch einen Schlussstrich unter alle Zweifel der Kommunikation und der Verbindungen mit anderen Regionen zog. Das zweite Projekt hängt mit dem Ankauf von elektrischer Energie aus dem benachbarten Venezuela zusammen: die so genannte "Linha Guri" ist noch in Arbeit. Hier handelt es sich um ein Energie-Versorgungsnetz, das vom "Energie-Zentrum Guri" in der venezuelanischen Stadt Puerto Ordaz bis nach Boa Vista reicht. Mit Fertigstellung dieses Projekts wird Roraima über konstante und sichere elektrische Energie verfügen und kann dann einen Prozess der Industrialisierung in seine Wirtschaft einbeziehen, wobei man jenen Unternehmen den Vorzug einräumen möchte, die sich in der "Agro-Industrie" betätigen. Als Suggestiv-Gedanken mögen zukünftige Investoren in Roraima folgende Vorschläge von Landeskennern betrachten, die nach deren Meinung in dieser Gegend den grössten geschäftlichen Erfolg versprechen: Kultivierung von Soja und anderen Kornsaaten, Produktion von Gemüse, konventionelle und touristisch angebundene Hotellerie und Gastronomie, Tour-Operators, Incoming, Freizeit-Aktivitäten, landwirtschaftliche Industrien, Holzbearbeitung, Handel mit Lebensmitteln, Geschenken, Dekor-Artikeln, Baumaterial, Unterrichts-Material, Sportartikel und, darüber hinaus, praktisch sämtliche Aktivitäten auf dem Sektor Dienstleistung – für Einzelpersonen wie für Betriebe. |
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