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Kürzel: AMHauptstadt: Manaus Telefonieren: Wichtige Nummern Bevölkerungszahl: 3.221.939 (Stand 11/2007) Distrikte: 13 Städte: 62 Grösse/km2: 1.570.745 km2 Strassen/km: 5.740 Bevölkerungsdichte/km2: 2,05 Einw./km2 Kunsthandwerk/Souvenirs: indianische Kunstgegenstände Wirtschaft: Kautschuk, Guaraná, Mineralien, Maniok, Tourismus Lokale Bezeichnung für Einwohner: "AMAZONENSE" extremer Norden 20 08´ 30“ – und der extreme Süden 90 49´ 00“ extremer Osten 560 04´ 46“ – und extremer Westen 730 48´ 46“ Die wichtigsten Flüsse Der Bundesstaat Amazonas präsentiert einen Teil des grössten äquatorialen Regenwaldes unseres Planeten, dessen hydrografisches Becken – mit einer Gesamtausdehnung von 6.217.220,0 km2 – mehr als 20.000 km navigierbarer Flusswege besitzt. Die wichtigsten "Verkehrsadern" sind: der Amazonas, der Rio Negro, der Rio Solimões, der Rio Purus, der Rio Juruá und der Rio Madeira. Klima Ist tropisch heiss und feucht, die mittlere Temperatur liegt bei 31,40 C, die stärksten Regenfälle liegen zwischen Dezember bis Mai und der Rio Negro erreicht seinen höchsten Wasserstand im Monat Juni, seinen tiefsten Wasserstand im Monat September. Die mittlere monatliche Niederschlagsmenge in Manaus beträgt 210 mm. Bundesstaats-Grenzen Der Bundesstaat liegt im Zentrum der Nordregion Brasiliens und besitzt Grenzen zum Bundesstaat Roraima, Venezuela und Kolumbien im Norden, dem Bundesstaat Pará im Osten, den Bundesstaaten Mato Grosso und Rondônia im Südosten und dem Bundesstaat Acre und Peru, im Südwesten. Bevölkerung Die Bevölkerung "Amazonenses" gibt sich sehr sympathisch und fremdenfreundlich – 2007 zählte man rund 3.221.000 Einwohnern – von denen rund 48% in der Hauptstadt Manaus leben "Manauenses". Aus dem Rest, über die immensen Flächen des Bundesstaates verstreut, ergibt sich eine demografische Dichte von nur 1,57 Personen pro Quadratkilometer. Diese Menschen bauen hauptsächlich auf zwei wirtschaftliche Grundkonzepte: die Freihandelszone in Manaus – gegründet 1967 – und den Ökotourismus, der sich in kontinuierlicher Entwicklung befindet. Darüber hinaus haben sich einige Pole der Mineralienförderung, der Landwirtschaft, der Viehzucht und der rationalen Holzgewinnung entwickelt. Geografische Fläche Das Bodenrelief setzt sich aus festen flachen Landflächen (Terras firmes) und überschwemmten Tiefebenen (Várzeas und Igapós) zusammen. Erhebungen finden sich an den Grenzen zu Roraima und Venezuela, wo die Gebirge (Serras) von Itapirapecó, Imeri, Urucuzeiro und Cupim das Amazonastiefland einrahmen. In dieser Region findet sich auch der "Pico da Neblina", mit 3.014 m Brasiliens höchster Berg. Die Vegetaion ist dicht und vielfach verschlungen, von einer fantastischen biologischen Vielfalt, mit vielen der Wissenschaft noch unbekannten Spezies. 90% des Bundesstaates Amazonas sind von dem immergrünen Pflanzenwirrwarr bedeckt. Man unterscheidet drei verschiedene Waldformationen: den "Floresta Perenifólia Paludosa Ribeirinha", ein Wald, der in bestimmten jährlichen Zeiträumen überschwemmt wird (auch "Floresta da Várzea" genannt), den "Floresta Perenifólia Hileiana Amazônica", der Wald des festen Landes (auch "Floresta da Terra Firme" genannt) und den "Mata de Igapó", Waldbestände, die immer unter Wasser stehen.
Distrikt: Alto Solimões |
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