Aus der Wirtschaft des Bundesstaates Goiás

Veröffentlicht am 16. Oktober 2009

Der Bundesstaat Goiás besteht heute aus 242 Distrikten (Municípios) mit einem hohen Wachstumspotential. Einige wachsen durch ihre landwirtschaftlichen Pole, andere durch ihre Industriedistrikte, und wieder andere durch ihre touristisch-kommerziellen Aspekte. Neben der Hauptstadt Goiânia haben die folgenden Distrikte grosse wirtschaftliche Bedeutung für den Bundesstaat:

Anápolis
Gilt als einer der grössten Industrie-Pole des Zentralen Westens. Auf einer Fläche von 593 Hektar, am Rand der Bundesstrassen BR-060 und BR-153, sowie der Landstrasse GO-330, gelegen, kann die Stadt heute mit Dutzenden von Betrieben aufwarten, die in unterschiedlichen Sektoren tätig sind und Tausende von direkten und indirekten Arbeitsplätzen geschaffen haben.  Die Stadt liegt nur 50 km von Goiânia und 150 km von Brasília.
Sie wird von einem Gleis der RFFSA (Eisenbahn) angefahren und so mit dem Exportkorridor „Goiás – Minas Gerais – Espirito Santo“ verbunden. Ein kleiner Zivil-Flughafen sowie ein Stützpunkt der brasilianischen Luftwaffe gehören zum Stadtgefüge.

Aparecida de Goiânia
Die Nähe zur Hauptstadt Goiânia (9 km), eine gute Infrastruktur, gute Dienstleistungen und steuerliche Vergünstigungen sind für jedes Unternehmen eine ordentliche Basis, um expandieren zu können. Nur 3 km vom Stadtzentrum gelegen, an der BR-153, bietet der „Polo Empresarial“ (Unternehmens-Pol) eine Kapazität für 300 Industriebetriebe. Von der brasilianischen Fachzeitschrift „Exame“ wurde der Distrikt als einziger, unter vielen anderen und berühmteren Städten Brasiliens, ausgewählt als „der Industrie-Pol mittlerer Grösse, in dem die Wirtschaftspolitik, die Infrastruktur und die Lebensqualität stimmen!“ Die Stadt hat 287.675 Einwohner und ist Teil des Stadtgebiets von Goiânia.

Caldas Novas
Von Goiânia 168 km entfernt, präsentiert die Stadt, zusammen mit „Rio Quente“, den grössten touristischen Pol von Goiás. Im Jahr 2007 besuchten 1,25 Millionen Touristen die warmen Heilquellen von Goiás und hinterliessen USD 100 Millionen – Gäste aus allen Bundesstaaten Brasiliens und auch aus dem Ausland. Die Hotellerie, sie gilt als die grösste und beste von Goiás, bietet mehr als 20.000 Betten – in Mittelklasse-, Luxus- und Apart-Hotels. Mit etwas mehr als 49.000 Einwohnern, empfängt die Stadt in der Hochsaison mehr als 300.000 Besucher.

Catalão
Von Goiânia 260 km entfernt, eine kleine Industriestadt mit 65.000 Einwohnern – Pionier in der Verarbeitung von phosphathaltigem Gestein. In seinem Industrie-Distrikt haben sich einige bedeutende Industriebetriebe angesiedelt, wie zum Beispiel: die „Ultrafertil“ (Düngemittelfabrik), die „Mitsubishi Motors Corporation“, die „John Deere/Cameco do Brasil“ (Mähdrescher), die „Archers Daniel Midiand (Düngemittel), die „Carol“ (Kooperative zum Kauf von Soja), die „Copebras“ (Mineralien-Förderung), die „Parmalat“ (Milcherzeugnisse), die „Cerâmica Catalão“ (Bausteine, Ziegel) und die „Mineração Catalão“ (Mineralien). Die Mineralienförderung ergab eine Produktion von über 585.000 Tonnen im Jahr 2007.

Itumbiara
Die Stadt mit mehr als 95.200 (2008) Einwohnern ist heute ein bedeutender agroindustrieller Distrikt. Sie besitzt ein enormes hydroelektrisches Potential und nutzt diesen Vorteil zum Wohl ihrer Produktion. Der Boden in diesem Gebiet ist besonders fruchtbar, und so profiliert sich die Stadt auch als landwirtschaftliches Zentrum, mit unterschiedlichen Produkten, von denen Soja, Baumwolle und deren Derivate von besonderer Bedeutung sind. Ein Teil der Produktion wird in andere Länder exportiert, durch einen intermodalen Korridor, dessen Anfang im „Rio Paranaíba“ liegt – und weiter führt über den „Rio Tieté – Rio Paraná“, dann per Eisenbahn, per Strasse – bis zum Exporthafen in „Santos/São Paulo“.

Rio Verde
Liegt im Südwesten von Goiás, 234 km von der Hauptstadt entfernt, und entwickelt sich zu einem neuen Investitionsmittelpunkt mit der Installation der Unternehmen „Perdigão“ (Fleischwaren) und „Gessy Lever“ – durch diese Motivation wird der Einzug von zirka 20 neuen Unternehmen mittlerer Grösse in diesem Gebiet erwartet.

Rio Quente
Teilt sich mit „Caldas Novas“ die Bedeutung des grössten touristischen Pols von Goiás. 176 km von der Hauptstadt gelegen, mit rund 3.000 Einwohnern, hat der Ort 2007 um die 425.000 Besucher empfangen, die etwa USD 55 Millionen ausgaben – 85% davon im Geschäft mit dem so genannten Freizeittourismus. Im gleichen Distrikt befindet sich die bekannte „Pousada do Rio Quente“, einer der grössten touristischen Komplexe des Bundesstaates, der jährlich Touristen aus verschiedenen Teilen der Welt anzieht.

São Simão
Im Süden des Bundesstaates strategisch gut positioniert – zwischen dem goianischen Südwesten und dem „Mineirischen Dreieck“ – besitzt der Distrikt exzellente infrastrukturelle Möglichkeiten, welche die Installation von Industrien und Unternehmen des Tourismus begünstigen. Der agroindustrielle Pol von „São Simão“ beherbergt bereits zahlreiche Unternehmen, unter ihnen die „Granol Comercio Indústria e Exportação“ und die „Grupo Empresarial Caramuru“, die einen Komplex zur Verarbeitung von Soja installiert hat, mit einer Kapazität zur Prozessierung von 1,8 Tausend Tonnen pro Tag.




AUS DER WIRTSCHAFT

Der Bundesstaat Goiás besteht heute aus 242 Distrikten (Municípios) mit einem hohen Wachstumspotential. Einige wachsen durch ihre landwirtschaftlichen Pole, andere durch ihre Industriedistrikte, und wieder andere durch ihre touristisch-kommerziellen Aspekte. Neben der Hauptstadt Goiânia haben die folgenden Distrikte grosse wirtschaftliche Bedeutung für den Bundesstaat:

Anápolis

Gilt als einer der grössten Industrie-Pole des Zentralen Westens. Auf einer Fläche von 593 Hektar, am Rand der Bundesstrassen BR-060 und BR-153, sowie der Landstrasse GO-330, gelegen, kann die Stadt heute mit Dutzenden von Betrieben aufwarten, die in unterschiedlichen Sektoren tätig sind und Tausende von direkten und indirekten Arbeitsplätzen geschaffen haben. Die Stadt liegt nur 50 km von Goiânia und 150 km von Brasília.

Sie wird von einem Gleis der RFFSA (Eisenbahn) angefahren und so mit dem Exportkorridor „Goiás – Minas Gerais – Espirito Santo“ verbunden. Ein kleiner Zivil-Flughafen sowie ein Stützpunkt der brasilianischen Luftwaffe gehören zum Stadtgefüge.

Aparecida de Goiânia

Die Nähe zur Hauptstadt Goiânia (9 km), eine gute Infrastruktur, gute Dienstleistungen und steuerliche Vergünstigungen sind für jedes Unternehmen eine ordentliche Basis, um expandieren zu können. Nur 3 km vom Stadtzentrum gelegen, an der BR-153, bietet der „Polo Empresarial“ (Unternehmens-Pol) eine Kapazität für 300 Industriebetriebe. Von der brasilianischen Fachzeitschrift „Exame“ wurde der Distrikt als einziger, unter vielen anderen und berühmteren Städten Brasiliens, ausgewählt als „der Industrie-Pol mittlerer Grösse, in dem die Wirtschaftspolitik, die Infrastruktur und die Lebensqualität stimmen!“ Die Stadt hat 287.675 Einwohner und ist Teil des Stadtgebiets von Goiânia.

Caldas Novas

Von Goiânia 168 km entfernt, präsentiert die Stadt, zusammen mit „Rio Quente“, den grössten touristischen Pol von Goiás. Im Jahr 2007 besuchten 1,25 Millionen Touristen die warmen Heilquellen von Goiás und hinterliessen USD 100 Millionen – Gäste aus allen Bundesstaaten Brasiliens und auch aus dem Ausland. Die Hotellerie, sie gilt als die grösste und beste von Goiás, bietet mehr als 20.000 Betten – in Mittelklasse-, Luxus- und Apart-Hotels. Mit etwas mehr als 49.000 Einwohnern, empfängt die Stadt in der Hochsaison mehr als 300.000 Besucher.

Catalão

Von Goiânia 260 km entfernt, eine kleine Industriestadt mit 65.000 Einwohnern – Pionier in der Verarbeitung von phosphathaltigem Gestein. In seinem Industrie-Distrikt haben sich einige bedeutende Industriebetriebe angesiedelt, wie zum Beispiel: die „Ultrafertil“ (Düngemittelfabrik), die „Mitsubishi Motors Corporation“, die „John Deere/Cameco do Brasil“ (Mähdrescher), die „Archers Daniel Midiand (Düngemittel), die „Carol“ (Kooperative zum Kauf von Soja), die „Copebras“ (Mineralien-Förderung), die „Parmalat“ (Milcherzeugnisse), die „Cerâmica Catalão“ (Bausteine, Ziegel) und die „Mineração Catalão“ (Mineralien). Die Mineralienförderung ergab eine Produktion von über 585.000 Tonnen im Jahr 2007.

Itumbiara

Die Stadt mit mehr als 95.200 (2008) Einwohnern ist heute ein bedeutender agroindustrieller Distrikt. Sie besitzt ein enormes hydroelektrisches Potential und nutzt diesen Vorteil zum Wohl ihrer Produktion. Der Boden in diesem Gebiet ist besonders fruchtbar, und so profiliert sich die Stadt auch als landwirtschaftliches Zentrum, mit unterschiedlichen Produkten, von denen Soja, Baumwolle und deren Derivate von besonderer Bedeutung sind. Ein Teil der Produktion wird in andere Länder exportiert, durch einen intermodalen Korridor, dessen Anfang im „Rio Paranaíba“ liegt – und weiter führt über den „Rio Tieté – Rio Paraná“, dann per Eisenbahn, per Strasse – bis zum Exporthafen in „Santos/São Paulo“.

Rio Verde

Liegt im Südwesten von Goiás, 234 km von der Hauptstadt entfernt, und entwickelt sich zu einem neuen Investitionsmittelpunkt mit der Installation der Unternehmen „Perdigão“ (Fleischwaren) und „Gessy Lever“ – durch diese Motivation wird der Einzug von zirka 20 neuen Unternehmen mittlerer Grösse in diesem Gebiet erwartet.

Rio Quente

Teilt sich mit „Caldas Novas“ die Bedeutung des grössten touristischen Pols von Goiás. 176 km von der Hauptstadt gelegen, mit rund 3.000 Einwohnern, hat der Ort 2007 um die 425.000 Besucher empfangen, die etwa USD 55 Millionen ausgaben – 85% davon im Geschäft mit dem so genannten Freizeittourismus. Im gleichen Distrikt befindet sich die bekannte „Pousada do Rio Quente“, einer der grössten touristischen Komplexe des Bundesstaates, der jährlich Touristen aus verschiedenen Teilen der Welt anzieht.

São Simão

Im Süden des Bundesstaates strategisch gut positioniert – zwischen dem goianischen Südwesten und dem „Mineirischen Dreieck“ – besitzt der Distrikt exzellente infrastrukturelle Möglichkeiten, welche die Installation von Industrien und Unternehmen des Tourismus begünstigen. Der agroindustrielle Pol von „São Simão“ beherbergt bereits zahlreiche Unternehmen, unter ihnen die „Granol Comercio Indústria e Exportação“ und die „Grupo Empresarial Caramuru“, die einen Komplex zur Verarbeitung von Soja installiert hat, mit einer Kapazität zur Prozessierung von 1,8 Tausend Tonnen pro Tag.